PRESSEMITTEILUNG VOM 01.02.2017:

Vielfältige Hilfe für Straßenkinder, Obdachlose und für Frauen in Not

Stiftungen des Bonifatiuswerkes schütten 61.400 Euro für Projekte in der Diaspora aus

Viele Menschen wollen sich über eine normale Spende hinaus für den Glauben in der Diaspora einsetzen. Eine Möglichkeit ist die Gründung einer eigenen Stiftung oder die Zustiftung in eine bereits bestehende. Unterstützt werden diese Menschen durch das Stiftungszentrum des Bonifatiuswerkes, das 61.400 Euro an Jahresüberschuss aus dem vergangenen Jahr für Katholiken in der Diaspora ausschütten konnte. Zu den Stiftungen zählen die „Bischof Konrad Martin-Stiftung“, die „Bonifatius Stiftung“, die „Georg Austen Stiftung Solidarität“ und die „Marienstiftung zum Schutz des Lebens“.

„Derzeit erleben wir in unserer pluralistischen und zunehmend säkularisierten Welt, dass sich das Gesicht von Kirche im Wandel befindet. So ein Wandel verpflichtet uns, Solidarität mit unseren Glaubensgeschwistern in der Diaspora zu leben und sie darin zu unterstützen, ihren Glauben leben zu können. Dazu trägt das Bonifatius Stiftungszentrum einen wertvollen Teil bei“, sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

Die Bischof Konrad Martin-Stiftung, die sich für die umfassende, nationale und internationale Förderung der Jugendhilfe und der Erziehung und Bildung der katholischen Kirche einsetzt, unterstützt zwei Projekte mit insgesamt 50.000 Euro. Die Sanierung des Jugend- und Begegnungszentrum Koisjärvi (60 Kilometer nordwestlich von Helsinki), wird mit 40.000 Euro gefördert. Das Jugend- und Begegnungszentrum ist eines der wichtigsten pastoralen Zentren für die katholische Kirche in Finnland. Hier treffen sich Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien für Ferienfreizeiten, Katechesen und Einkehrtage. Mit 10.000 Euro wird der Jugendbauernhof Dimzeni im Bistum Jelgava in Lettland unterstützt. Das Schulprogramm „ICH, die Anderen und Gott – Tage der Orientierung für Schulen“ soll Jugendlichen einen neuen und bewussten Zugang zu Themen wie Natur und Schöpfung, aber auch Hilfestellungen für das eigene Leben und das eigene Verhalten in einer Gemeinschaft geben.

Die Bonifatius Stiftung, fördert gemeinnützige Zwecke der Jugend- und Altenhilfe, Bildung und Erziehung sowie mildtätiger und kirchlicher Zwecke in der Diaspora mit 3.349 Euro. Jeweils 720 Euro erhalten die Franziskaner in Berlin für ihre Suppenküche und die Franziskanerinnen für das Kinderhaus Sonnenblume. Das Kloster Marienheide-Wollstein wird mit 1.029 Euro gefördert, der Förderverein „Katholische Studentengemeinde Dresden“ mit 880 Euro.

Die Georg Austen Stiftung Solidarität fördert Einrichtungen und Institutionen, die sich solidarisch an die Seite von Kindern und Jugendlichen stellen. Die junge Generation soll in ihrem Reifeprozess begleitet werden, so dass Sie ihr Leben aus dem christlichen Glauben heraus gestalten können. Gefördert werden sechs Projekte mit 6.574 Euro. Mit jeweils 1.000 Euro werden das Projekt „Straßenkinder“ des Martinshauses in Liepaja in Lettland, die „Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, die in Schwierigkeiten geraten sind“ des Don Bosco Hauses in Chemnitz und die Begleitung von Frauen im Frauengefängnis in Riga durch die Dominikanerinnen, ein Frauenprojekt zur Unterstützung von misshandelten Frauen aus Afrika der Solwodi-Einrichtung in Berlin und die Jugendarbeit der Marienschwestern in Island gefördert. Der Jugendbauernhof Dimzeni im Bistum Jelgava in Lettland erhält 1.574 Euro.

Die „Marienstiftung zum Schutz des Lebens“ unterstützt mit 1.481 Euro das Projekt „Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, die in Schwierigkeiten geraten sind“ des Don

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Das Stiftungszentrum des Bonifatiuswerkes: (v.l.) Ulrich Franke, Birgit Blanke, Karl-Heinz Eimertenbrink und Andreas Kaiser. Foto: Lena Reiher2,66 MBDownload

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