PRESSEMITTEILUNG VOM 12.01.2018:

Christliche Wurzeln geben Europa halt in stürmischen Zeiten

Bonifatiuswerk gestaltet Europäisches Kulturerbejahr 2018 mit

Das Europäisches Kulturerbejahr 2018 wirft ein Schlaglicht auf das reiche Kulturerbe Europas und zeigt auf, welch großes Potenzial dieses für die Förderung eines gemeinsamen Identitätsbewusstseins und für die Gestaltung der Zukunft Europas ist. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken wird das Kulturerbejahr in Deutschland aktiv mitgestalten. Die Projekte des katholischen Hilfswerkes wurden vom Bundeskanzleramt gemeinsam mit über 30 weiteren Projekten aus einer Vielzahl an Bewerbern ausgesucht und werden nun im europäischen Kulturerbejahr gefördert. Mit einem breiten Veranstaltungsangebot wird das Diaspora-Hilfswerk auf vielfältige Art und Weise die christlich-kulturellen Wurzeln Europas sichtbar machen und den katholischen Glauben in einem pluralen und säkular geprägten Umfeld ins Gespräch bringen.

"Die Stürme der vergangenen Monate, die über Europa hinweggefegt sind, sind ein Sinnbild für die Bedeutung eines sicheren Halts. Wer fest verwurzelt ist, der hält auch bei starken Stürmen des Lebens stand. Wurzeln sind ein Geflecht von Verbindungen, wie es auch unsere christlichen Wurzeln in Europa sind. Wir als Christen sind weit verzweigt. Dadurch können wir der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklung in Europa Halt und positive Kraft zum Wachstum geben. Dies setzt voraus, dass wir uns der Bedeutung unserer Werte bewusst sind und diese nicht romantisierend lebendig halten", sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Austen.

Zu dem breit angelegten Angebot des Bonifatiuswerkes zählen unter anderem im Februar und März deutschlandweite kostenfreie Weiterbildungen für pädagogische Mitarbeiter und Katecheten zur Aktualisierung von christlichem Brauchtum, Ritualen und europäischen Heiligen.

Ein weiteres Highlight ist der Medienwettbewerb "Herkunft hat Zukunft“ für Jugendliche. Sie sind eingeladen, sich mit selbstgedrehten Kurzfilmen zu beteiligen. So soll gezeigt werden, dass unsere christlichen Wurzeln kein „totes Holz" sind, sondern voller Leben stecken.

Das Bonifatiuswerk schließt das Europäische Kulturerbejahr mit einem öffentlichen Europakongress, der die gewonnen Erfahrungen in bibelpastoral reflektieren und auf den Punkt bringen wird. Der Kongress wird in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW vom 21. bis 23. November in Paderborn durchgeführt. Zahlreiche namhafte Referenten haben bereits zugesagt.

Darunter auch die Botschafterin Annette Schavan, der Europapolitiker Dr. Hans-Gert Pöttering, der Friedensbuchpreisträger Prof. Dr. Navid Kermani, Rabbi Dr. Walter Rothschild und der Philosoph Prof. Dr. Peter Strasser.

"Als ‚Hilfswerk für den Glauben‘ ist es uns ein großes Anliegen, Quellen der Inspiration aufzutun und zu fördern. Dazu zählen auch innovative Formen der Neuevangelisierung und der Glaubensbildung, damit die Menschen auskunftsfähig über ihren Glauben werden und bleiben und somit weiterhin Kraftquelle für die Wurzeln des Christentums in der Gesellschaft Europas sind. Dies setzt voraus, dass wir nicht nur um uns selbst kreisen, sondern auch in einen Dialog mit Andersdenkenden- und glaubenden treten", sagte Austen. Mit dem Bewusstwerden des Potentials der christlichen Wurzeln werde klar, dass das Morgen Europas schon heute anfinge.

Weitere Informationen, die Anmeldungen zu den Weiterbildungen und dem Medienwettbewerb, sowie Materialien zum Download sind abrufbar unter: www.herkunft-hat-zukunft.eu

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BILDMATERIAL ZUR PRESSEMITTEILUNG

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Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen (rechts), und Sebastian Schwertfeger, Projektleiter im Bonifatiuswerk für das Europäische Kulturerbejahr haben in Paderborn die Angebote des Diaspora-Hilfswerkes vorgestellt. Foto: Patrick Kleibold821,13 KBDownload
Das Bonifatiuswerk bietet im Kulturerbejahr ein breites Angebot. Sebastian Schwertfeger präsentiert einen Veranstaltungsflyer. Foto: Patrick Kleibold747,74 KBDownload

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