PRESSEMITTEILUNG VOM 14.11.2018:

Bundesweite Kollekte für Christen in der Diaspora – Am 18. November ist Diaspora-Sonntag

Am 18. November ist der bundesweite Diaspora-Sonntag in der katholischen Kirche. Dann sammeln die Gläubigen deutschlandweit in allen katholischen Gottesdiensten für Katholiken, die in der Minderheit ihren Glauben leben. Mit den Kollekten und Spenden von diesem Tag werden mehr als 700 verschiedene Projekte unterstützt. Beispielhaft dafür steht dieses Jahr die Suppenküche in Berlin-Pankow. Mehr als 80.000 Essensportionen gibt die Suppenküche der Franziskaner pro Jahr an Bedürftige aus.

"Wir leben zu 100 Prozent von Spenden, von Geld-, Lebensmittel- und Kleiderspenden und vor allem von Zeitspenden." Der Leiter Bernd Backhaus unterstreicht die notwendige Unterstützung der Suppenküche.  Rund 400.000 Euro müssen jährlich an Spenden gesammelt werden, damit der Betrieb gesichert ist. Konkret heißt das: ohne das Engagement der fast 90 Ehrenamtlichen und ohne das Geld vieler hilfsbereiter Menschen gibt es nichts zu Essen – ein Zeugnis gelebten Glaubens und der Nächstenliebe, das Christen wie Nicht-Christen durch ihren unermüdlichen Einsatz mitten in Berlin Tag für Tag geben.

"Indem wir Christus in Gebet, Wort und Tat bezeugen, können wir als Christen aktiv in die Gesellschaft hineinwirken und unsere christlichen Werte als wichtiges Fundament für ein friedvolles Miteinander in unserer Gesellschaft einbringen", betont der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, mit Blick auf die karitative Einrichtung.  Dieses Anliegen spiegelt sich auch in dem Leitwort "Unsere Identität: Christus bezeugen" der diesjährigen Diaspora-Aktion wider.

Das Bonifatiuswerk setzt sich dafür ein, Katholiken in der Diaspora in ihrem Glauben zu stärken und das Erleben von Glaubensgemeinschaft zu ermöglichen. Im Jahr 2017 wurden 776 Projekte mit mehr als acht  Millionen Euro unterstützt. Am Diaspora-Sonntag 2017 wurden bundesweit 2,14 Millionen Euro gesammelt. Als Hilfe zur Selbsthilfe gibt das Bonifatiuswerk die Spenden u.a. für Projekte der Kinder- und Jugendseelsorge, für karitative und soziale Arbeit, für die Anschaffung von Fahrzeugen, sogenannten BONI-Bussen, sowie für den Bau und die Renovierung von Kirchen, Gemeindezentren, Kindergärten und Schulen weiter.

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BILDMATERIAL ZUR PRESSEMITTEILUNG

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Diaspora-Aktionseröffnung des Bonifatiuswerkes in Osnabrück (von links): Pater Dr. Andreas Knapp (Buchautor), Bischof Berislav Grgic (Prälatur Tromsø in Norwegen), Weihbischof Johannes Wübbe (Bistum Osnabrück), Heinz Paus (Präsident des Bonifatuswerks), Sr. Brigitte (Priorin Marienkloster Tautra), Reinhold Hilbers, Mdl (Niedersächsischer Finanzminister), Sr. Gilchrist (Marienkloster Tautra), Bischof Philippe Jourdan (Tallinn in Estland), Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes), Burkhard Jasper (Bürgermeister Osnabrück), Martin Guntermann (Geschäftsführer des Bonifatiuswerkes). Foto: Theresa Meier1,71 MBDownload
Bruder Andreas Brands gibt mit Maximilian die Suppe aus. Foto: Alfred Herrmann693,48 KBDownload

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Patrick Kleibold

Pressesprecher
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