Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Projektstelle „BildungsreferentIn für Migration für das Projekt Anker"

Geförderte Personalstelle (2015-2017, 90.000 Euro), Erzbistum Paderborn

Seit Januar 2015 ist Zuzanna Stein Bildungsreferentin für Migration im Projekt ANKER.
Seit Januar 2015 ist Zuzanna Stein Bildungsreferentin für Migration im Projekt ANKER.

Zuzanna Stein über sich: Geboren und aufgewachsen im niederschlesischen Groß Wartenberg in Polen lebe ich seit zwölf Jahren in Ostwestfalen. Die eigene Migrationserfahrung prägte entscheidend meinen Glauben und mein Verständnis von der katholischen Kirche als Institution, die ich bis dahin für konservativ, statisch und unveränderbar hielt. Erst hier in der Diaspora habe ich den Wert der „Schätze“ der gesamten katholischen Kirche, des Glaubens und der Bräuche erkannt.

Im Bachelorstudium der Sozialwissenschaften und Deutsch als Fremdsprache entwickelte sich bei mir der Berufswunsch in der Integrationsarbeit. So bekam ich nach dem Abschluss die Chance bei der Katholischen Bildungsstätte in Bielefeld ein Projekt durchzuführen, das sich mit der Bildung von erwachsenen Spätaussiedlern beschäftige. Bei der Durchführung dieser Aufgabe konnte ich viele praktische Erfahrungen sammeln und meinen Enthusiasmus für die Integrationsarbeit weiter entwickeln.

So möchte ich mit dem Projekt ANKER das Heimatgefühl in der Kirche anderen Migranten vermitteln und der katholischen Kirche in unserem Einzugsgebiet zu mehr Offenheit verhelfen.

Über das Projekt:

In Ostwestfalen-Lippe hat jeder vierte Einwohner einen Migrationshintergrund und in der Stadt Bielefeld sogar jeder dritte. In Anbetracht aktueller Krisen in vielen Regionen der Welt, insbesondere im Nahen Osten, Afrika oder der Ukraine und der wirtschaftlichen Schwächen einiger EU-Länder werden künftig viele weitere Einwanderer in OWL eine neue Heimat finden. Diese Zuwanderungsbewegung führt zu einem kulturellen und religiösen Reichtum in der gesamten Region, die mittelfristig vielfältige Möglichkeiten für zukünftige pastorale Orte, pastorale Gelegenheiten und Beheimatung von Migranten in den Gemeinden vor Ort bietet. Dies ist sowohl eine große pastorale Herausforderung, bietet aber auch viele Chancen.

Das Projekt „ANKER“ setzt an dem kulturellen und religiösen Reichtum in der ostwestfälischen Region an. Es möchte einen christlichen Beheimatungs- „ANKER“ werfen und verfolgt vor allem zwei Zielsetzungen:

Zum einen dient das ANKER-Projekt einem grundsätzlichen Beitrag zur (Re-) Vitalisierung und Vertiefung des christlichen Glaubens unter den Migranten. Diese sollen durch Maßnahmen und Angebote der Bildungsarbeit in ihrem Glauben gestärkt, unterstützt und/oder neu interessiert werden. ANKER möchte dann dazu beitragen, eine Willkommenskultur in unseren pastoralen Räumen zu eröffnen, in denen Migranten eine bewusste Beheimatung und Partizipation erleben dürfen.

Andererseits dient ANKER auch den pastoralen Räumen. Sowohl die Ehren-, als auch die Hauptamtlichen MitarbeiterInnen sollen durch ANKER zur Vitalisierung und Vertiefung des eigenen christlichen Glaubens herausgefordert und aufgefordert werden. Dies kann durch eine bewusste Auseinandersetzung mit weltkirchlichen/sozialökonomischen/theologischen Themen und/oder (christlichen) Religionen in Person der vor Ort lebenden Migranten geschehen. Hierbei können, in Form von Bildungsarbeit, Menschen unterschiedlichster Herkunft ihre Lebens-, Kindheits-, Religions-, Flucht- und Erwerbsbiographien miteinander austauschen, globale Erfahrungswelten hautnah erleben und zum christlichen Engagement ermutigen.

 


Kontakt:

Zuzanna Stein
KBS Bielefeld
Turnerstraße 4
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/528152-13
zuzanna.stein@kbs-bielefeld.de
www.kbs-bielefeld.de


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Aktuelle Publikationen

Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht die Diaspora-Aktion 2016.

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" beschäftigt sich – passend zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich – mit dem Fairplay. Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (02/2016) widmet sich dem Thema "Kirche in der Stadt".

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zur aktuellen Ausgabe von 'Lebendiges Zeugnis'

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