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13.03.2017

Ausstellung eröffnet: Der Kreuzweg Jesu Christi in Bildern

Sylvia Vandermeer zeigt ihre neue Wanderausstellung mit Kreuzwegstationen im Liborianum in Paderborn

An der Ausstellungseröffnung nahmen u.a. teil: Matthias Micheel (v.l.), Stephan Winzek, Dr. Stephan Klug, Sylvia Vandermeer, Monsignore Georg Austen und Dr. Werner Sosna. Fotos: Katrin Sijbom
An der Ausstellungseröffnung nahmen u.a. teil: Matthias Micheel (v.l.), Stephan Winzek, Sylvia Vandermeer, Monsignore Georg Austen und Dr. Werner Sosna. Fotos: Katrin Sijbom

Die Bilderausstellung "Der Kreuzweg Jesu Christi" von Sylvia Vandermeer ist am vergangenen Freitagabend im Liborianum in Paderborn eröffnet worden. Vandermeer, die zu den bekanntesten zeitgenössischen Malerinnen christlicher Kunst zählt, sieht in ihrem Kreuzweg eine Darstellungsform, in der alles vereint ist, was das Leben der Menschen ausmacht. Die 15 Bilder umfassende Wanderausstellung kann bis zum 23. April kostenfrei besucht werden.

Zur Ausstellungseröffnung kamen viele Kunstinteressierte aus Paderborn. Begrüßt wurden sie vom Direktor des Liborianums, Stephan Winzek, und vom Referenten für religiös-theologische Bildung, Dr. Werner Sosna. "Ganz besonders freue ich mich, dass wir schon zum zweiten Mal eine Ausstellung der Künstlerin Sylvia Vandermeer hier im Liborianum einer breiten Öffentlichkeit zeigen können. Neu, verblüffend und sicher irritierend ist nicht nur die einzigartige Maltechnik, mit der Vandermeer arbeitet, sondern dass sie es mit ihren Werken schafft, etwas das vor 2000 Jahren geschehen ist, in das Licht der Gegenwart zu rücken – mit Kleidung und Gegenständen aus unserem Alltag", sagte Sosna.

Die Künsterlin Sylvia Vandermeer erklärt einigen Besuchern der Ausstellung die Intention hinter ihren Bildern.
Die Künsterlin Sylvia Vandermeer erklärt einigen Besuchern der Ausstellung die Intention hinter ihren Bildern.

Die Bilder sind ganz anders als herkömmliche Bilder von Kreuzwegen. Die Künstlerin hat den Kreuzweg in eine gegenwartsbezogene und provokative Bildsprache übersetzt: Zu sehen sind modern gekleidete Menschen mit Schusswaffen und Schlagstöcken. Die alltägliche Brutalität, die uns nicht nur in den Nachrichten begegnet, spiegelt sich in den Bildern wieder. "Für meine Bilder habe ich Freunde und Bekannte eingeladen Modell zu stehen. Es ist faszinierend, wie viel Energie bei der Nachstellung der jeweiligen Situationen entstand. Jedes Bild erzählt eine eigene Geschichte", sagte Vandermeer.

Zu den Kreuzwegstationen von Sylvia Vandermeer wurden Texte von Paul Celan, Paul Konrad Kurz und Marie Luise Kaschnitz vorgetragen. Ein geistliches Wort zur Eröffnung sprach der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. "Der Kreuzweg von Sylvia Vandermeer ist ein Kreuzweg der heutigen Zeit; er spielt mit Gesichtern und Gegenständen aus unserem Alltag; greift Themen auf, die nicht 2000 Jahre alt sind und "weit weg" erscheinen, sondern die einem jeden von uns bekannt vor kommen. Was mich besonders berührt: Man schaut nicht nur in die Gesichter der heutigen Zeit, sondern auch auf die Gewaltinstrumente. Menschen fühlen sich beim Betrachten angesprochen und bewegt. Die Bilder werfen Fragen auf. Unwillkürlich reflektiert man, an welcher Stelle man selbst steht, an welcher Stelle man sich selbst wiederfindet. Die Bilder schaffen es endlich einmal das christliche Geschehen in die heutige Zeit zu übertragen", sagte Austen.

Präsentiert wird die Ausstellung vom Bonifatiuswerk und dem Liborianum, die damit gemeinsam einen besonderen Akzent in der Fastenzeit setzten. Dr. Stephan Klug von der Hauptabteilung Schule im Erzbistum Paderborn begleitete die Präsentation mit Klaviervariationen zu Themen der Passion und zu Ostern. Weitere Informationen unter Tel.: 05251 125-4463 oder info@liborianum.de

Monsignore Georg Austen (v.l.), die Künstlerin Sylvia Vandermeer und Dr. Werner Sosna im Kreuzgang des Liborianums, in dem die Ausstellung in den kommenden Wochen kostenfrei besucht werden kann.
Monsignore Georg Austen (v.l.), die Künstlerin Sylvia Vandermeer und Dr. Werner Sosna im Kreuzgang des Liborianums, in dem die Ausstellung in den kommenden Woche kostenfrei besucht werden kann.

(ks/pk)

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