Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Wer, wo, was, wann? - Details zum Ablauf der Praktika


Ziel und Zielgruppe

Das Bonifatiuswerk bietet die Vermittlung, Vorbereitung, Begleitung, Nachbereitung und finanzielle Förderung von Praktika in pastoralen Handlungsfeldern der Diaspora Deutschlands, Nordeuropas, sowie Est- und Lettlands an. Dies erfolgt auf der Grundlage enger Zusammenarbeit mit den Praktikumseinrichtungen und –mentoren der Einsatzfelder.

Interessierte junge Menschen erhalten die Möglichkeit, Kirche, Land und Leute in Skandinavien, auf dem Baltikum und Deutschland und insbesondere die Situation der Katholiken und Katholikinnen in der Diaspora kennen zu lernen. Seelsorgende, Gemeinschaften und kirchlichen Einrichtungen sollen aber auch durch den Einsatz der Praktikanten in ihrer konkreten pastoralen Situation für eine gewisse Zeit unterstützt werden und spürbar profitieren. Für sie bietet sich die Möglichkeit, jungen Menschen direkt und unmittelbar kirchliches Leben in der Diaspora zu vermitteln.

Das Praktikum richtet sich an Studierende, Abiturienten, Auszubildende oder Studienabgänger, die ihre Semesterferien oder ein Zwischenjahr nützen möchten, um Erfahrungen mit der Kirche in der Diaspora machen zu können. Der Praktikant/die Praktikantin sollte die Offenheit mitbringen, während des Praktikums (oder zuvor) einen Sprachkurs zu besuchen. Für Theologiestudierende ist es möglich, das Praktikum mit einem Semesteraufenthalt am Newmaninstitut zu theologischen Studienzwecken zu verbinden.

Der Mindestaufenthalt zumindest in Skandinavien soll 3 Monate betragen und 18 Monate nicht überschreiten.

Bewerbung

Interessenten können sich schriftlich beim Bonifatiuswerk, Bereich Missionarische und diakonische Pastoral, mit dem hier dafür bereitgestellten Bewerbungsbogen bewerben. Bevorzugt wird hierbei die Einreichung des ausgefüllten Bewerbungsbogens (eine Unterschrift ist in diesem Fall nicht erforderlich) als E-Mail-Anhang an julia.jesse@bonifatiuswerk.de, alternativ kann der Bogen auch ausgefüllt per Post gesendet werden an: Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V., Bereich Missionarische und diakonische Pastoral, Julia Jesse, Kamp 22, 33098 Paderborn.

Nach Eingang des Bewerbungsbogens wird ein Termin für ein Informationsgespräch mit dem zuständigen Referenten vereinbart, bei dem die Vorstellungen beider Seiten abgeglichen und konkretisiert werden. Das Bonifatiuswerk klärt in Absprache mit der Projektstelle, welche Qualifikationen (fachlich, persönlich, sprachlich) zur Ableistung des Praktikums Voraussetzung sind.

Bei positivem Entscheid vermittelt die Projektstelle am Newmaninstitut einen Praktikumsplatz. Vor Antritt des Praktikums ist ein Praktikumsvertrag, in dem die konkrete Durchführung und Mitfinanzierung des Praktikums sowie die Verpflichtungen des Praktikanten aufgeführt sind, abzuschließen.

Praktikumsstellen

Die Projektstelle am Newmaninstitut bietet in Absprache mit den nationalen Ansprechpersonen Praktikumsorte in verschiedenen pastoralen Feldern an. Den Praktikanten werden je nach Interesse eine oder mehrere Stellen vorgeschlagen.

Praktikanteneinsatz

Es ist vorgesehen, dass die Praktikanten in einer kirchlichen Institution mitarbeiten und selbständig (kleinere) Aufträge ausführen. Darüber hinaus soll genügend Zeit bleiben, um etwas von der Vielfalt des Landes und der Diasporakirche – vor allem in der Begegnung mit den Menschen unterschiedlichster Nationalitäten – kennen zu lernen.

Die Praktikanten werden während der Zeit ihres Praktikums von der Projektstelle am Newmaninstitut betreut, die bemüht ist, die Praktikumsstellen so auszuwählen, dass für die Praktikanten ein sinnvolles Umfeld gegeben ist. Zu Beginn des Praktikums wird zwischen dem Praktikanten und dem Mentor eine Zielvereinbarung bezüglich der Inhalte und Einsatzfelder des Praktikums getroffen. Im Verlauf des Praktikums führt der Praktikant dann in regelmäßigen Abständen Gespräche mit seinem Mentor, in denen Erfahrungen, erworbene Kenntnisse sowie fachliche und persönliche Qualifikationen gemeinsam reflektiert werden.

Projektstelle – Ansprechpersonen der Bistümer – Mentoren

Die Projektstelle ist die direkte Ansprechperson des Bonifatiuswerkes bezüglich Aufnahme und Zuteilung der Praktikanten, außerdem ist sie während der Zeit des Praktikums Anlaufstelle für Mentoren und Praktikanten. 

Ansprechpersonen in den einzelnen Ländern bzw. Bistümern helfen durch ihr Wissen und ihre Verankerung in der jeweiligen Ortskirche der Projektstelle, geeignete Praktikumsstellen in ihren Bistümern bzw. Länder zu identifizieren und stellen den Kontakt zu geeigneten Mentoren her.

Die Mentoren, die die Praktikanten regelmäßig treffen, sind offen für junge Erwachsene und bringen die Bereitschaft mit, ihr eigenes Wissen und ihre Erfahrung weiterzugeben. Nach Abschluss der Praktika schreibt jeder Mentor einen Abschlussbericht, um die Evaluation des Praktikantenprogramms beizutragen.

Kosten

Das Bonifatiuswerk übernimmt 50% der Reisekosten in das Praktikumsland. Im Weiteren erhält der Praktikant/ die Praktikantin einen monatlichen Zuschuss von bis zu 450 EUR zu den Lebenshaltungskosten.

Diese Kosten werden in aller Regel der aufnehmenden Stelle zur Deckung entstehender Unkosten ausgezahlt und sind keine Entlohnung. Reisekosten zu Informations -und Vorstellungsgesprächen werden nicht erstattet.

Für die Organisation der Reise zur Praktikumsstelle und zurück sowie für Unterkunft und Verpflegung ist der Praktikant selbst verantwortlich. Nach Möglichkeit wird er bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft durch den Mentor unterstützt.

Praktikantenseminar

Der Besuch eines Praktikantenseminars (Tagesveranstaltung) in Paderborn ist im Vorfeld der Ableistung des Praktikums verpflichtend. Das Seminar wird in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NW (Prof. Hans Hobelsberger) durchgeführt. Die Praktikanten werden dazu rechtzeitig eingeladen. 

Praktikumszeugnis, Vor- und Nachbereitung

Nach Beendigung des Praktikums wird dem Praktikanten/der Praktikantin ein Praktikumszeugnis von der Projektstelle am Newmaninstitut ausgestellt. Im Gegenzug erstellt der Praktikant einen aussagekräftigen Praktikumsbericht.

Eine Vor- und Nachbereitung des Praktikums geschieht anlässlich einer Tagesveranstaltung („Praktikantenseminar“ siehe oben) in Paderborn. Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Katholischen Hochschule (KatHo) angeboten und dient dem Austausch und der Reflexion der gewonnenen Diasporaerfahrungen bzw. der Vorbereitung auf das Praktikum.

 

 

Aktuelle Publikationen

Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht das Thema der Diaspora-Aktion 2017 "Unsere Identität: Segen sein".

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" beschäftigt sich mit dem Thema "Reformation". Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (02/2017) widmet sich dem Thema "Bibelpastoral".

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Cover boni kids

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zur aktuellen Ausgabe von 'Lebendiges Zeugnis'

Lebendiges Zeugnis

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