Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Willkommenskultur konkret

Hier finden Sie Impulse für die Willkommenskultur Ihrer Gemeinde.


„Fest der Nationen“

Wie wäre es, wenn Sie Ihr nächstes Gemeindefest (Kirchweih, Patrozinium etc.) als „Fest der Nationen“ gestalten? Laden Sie doch die neuen Gemeindemitglieder ein, dort kulinarische Spezialitäten aus ihren Heimatländern anzubieten oder Bräuche aus ihrer Heimat vorzustellen.

Fronleichnam als Fest der Vielfalt

Fronleichnam gehört sicherlich zu den augenfälligsten kirchlichen Festen. Da bietet es sich an, vor Augen zu führen, wie vielfältig die Kirche ist. Etwa, indem Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern die Stationsaltäre der Prozession gestalten und so ihre eigenen Traditionen einfließen zu lassen.

Rund um den Gottesdienst

Es ist ein guter und wichtiger Brauch, im Gottesdienst die Namen der in jüngster Zeit Verstorbenen zu vermelden. Warum nicht auch einmal die der Neuankömmlinge (deren Einverständnis vorausgesetzt)? Warum nicht in den Vermeldungen einen Abschnitt einfügen: „Neu in unserer Gemeinde angekommen sind…“? Vielleicht finden sich ehrenamtliche „Patinnen“ oder „Paten“, die sich in besonderer Weise um die „Neuen“ kümmern: sie zum Gottesdienst begleiten, ihnen helfen, in der Gemeinde Kontakte zu knüpfen. Ein Zeichen, das Neuankömmlinge sicher zu schätzen wissen.

Hilfe im Alltag

Gibt es in Ihrer Gemeinde jemanden, der Neuankömmlingen anderer Muttersprache beim Erlernen der neuen Sprache helfen kann? Oder jemand, der sie auf Ämter und Behörden begleiten und ihnen beim Ausfüllen der notwendigen Formulare helfen kann? Der auf die Kinder der neuen Mitbürger aufpassen kann, während ihre Eltern die notwendigen Gänge erledigen? Derartige praktische Hilfe im Alltag ist einfach zu leisten und erleichtert einen Neuanfang ungemein.

Verbindungen zur Politik

Vielerorts gibt es einen von politischer Seite organisierten Empfang für neue Mitbürger. Hier kann sich auch Kirche einschalten: mit Unterstützung bei und Präsenz auf dem Empfang. Sprechen Sie doch einmal die politischen Verantwortlichen vor Ort darauf an, ob sich bei solchen Gelegenheiten nicht kooperieren lässt.

Kreativ sein, mit dem Blick für die Situation

Sie wissen am besten, wie Ihre Gemeinde Neuankömmlinge wirksam unterstützen kann. Was bei Ihnen vor Ort gefragt ist. Wir möchten Sie ermutigen: Setzen Sie es um! Sicher finden Sie Gleichgesinnte, denen eine freundliche Willkommenskultur ebenso am Herzen liegt wie Ihnen.


Ideenaustausch

Wie leben Sie Willkommenskultur in Ihrer Gemeinde? Haben Sie noch weitere Ideen, die sie mit anderen Gemeinden teilen können? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an: willkommen@bonifatiuswerk.de.

 

 

"Best Practice" in Leipzig, St. Trinitatis

Als Reaktion auf den Zustrom an neuen Mitgliedern hat die Gemeinde ein Dreistufiges Modell entwickelt, mit dem sie Neuankömmlinge in der wachsenden Großstadt willkommen heißt und Hilfe beim Neuanfang bietet.

Dreistufiges Modell

Aktuelle Publikationen

Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht das Thema der Diaspora-Aktion 2017 "Unsere Identität: Segen sein".

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" beschäftigt sich mit dem Thema "Reformation". Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (02/2017) widmet sich dem Thema "Bibelpastoral".

Cover Bonifatiusblatt

Bonifatiusblatt

Cover boni kids

boni kids

zur aktuellen Ausgabe von 'Lebendiges Zeugnis'

Lebendiges Zeugnis

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