RÄUME DES GLAUBENS ERÖFFNEN

132.500 Euro für missionarische Projekte

Mit dem Förderprogramm "Räume des Glaubens eröffnen" hat das Bonifatiuswerk bereits 132.500 Euro für missionarische Projekte bewilligt. (Grafik: Bonifatiuswerk)
Mit dem Förderprogramm "Räume des Glaubens eröffnen" hat das Bonifatiuswerk bereits 132.500 Euro für missionarische Projekte bewilligt. (Grafik: Bonifatiuswerk)

06.02.2020

Seit dem vergangenen September ist das Bonifatiuswerk auf der Suche nach innovativen missionarischen Projekten in ganz Deutschland, welche die Lebenswelt der Menschen mit dem Evangelium zusammenbringen. Gefunden wurden bereits neun Projekte, die durch das Förderprogramm "Räume des Glaubens eröffnen" mit einer Gesamtsumme von 132.500 Euro unterstützt werden. Davon wurden bereits im vergangenen Jahr zwei Projekte in Höhe von 55.500 bewilligt, weitere sieben Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 77.000 Euro sind nun hinzugekommen.
 

Übersicht über die neuen Projekte

  • Unter dem Projektnamen "Gemeindegründung an St. Michael – Gott unter Kreativen sichtbar machen" erarbeitet die Katholische Kirchengemeinde St. Gereon in Köln derzeit niederschwellige, innovative und moderne Kommunikationskonzepte und pastorale Angebote, um Menschen mit Jesus Christus in Berührung zu bringen. Unter anderem konzipiert die Projektgruppe zeitgemäße Gottesdienstformate, um auch kirchenferne Menschen mit der Frohen Botschaft zu erreichen. Gefördert wird das Projekt mit 15.500 Euro.
  • Die Pfarrei Eckenhaid in Eckental-Forth im Erzbistum Bamberg organisiert unter dem Projekttitel "Türöffnererlebnisse" eine neue Gottesdienstreihe, um Menschen mit unterschiedlichen liturgischen Erfahrungen und Wünschen anzusprechen. Die Veranstaltungen sollen alle zwei Monate Freitagabend angeboten werden. Die Leitidee ist dabei: "Willkommen sein – Atemholen – Kraft tanken – Sinn entdecken." Gefördert wird das Projekt mit 8.500 Euro.
  • Das Projekt "Fuck Up Stories" des Katholischen Hochschulzentrums der RWTH Aachen plant und imitiert Themenabende und Referentenabende, die das Scheitern von Menschen im persönlichen und im beruflichen Umfeld thematisieren. Dazu werden unterschiedliche Referenten über ihre eigenen sehr unterschiedlichen Lebenswege berichten und Wege aufzeichnen, wie Menschen mit unterschiedlichen Schicksalsschlägen umgehen können. Gefördert wird das Projekt durch Unterstützung in der Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

"Die von uns geförderten Projekte zeigen, dass es gute Ideen und viele engagierte Menschen gibt, die sich für eine innovative Kirchenentwicklung einsetzen."

Monsignore Georg Austen,
Generalsekretär des Bonifatiuswerkes

  • Das Grundlagenreferat Kirche in Beziehung des Erzbistums Hamburg nimmt mit seinem Projekt "Tell me more – BarCamp Evangelisierung" neue Akzente zum Thema Evangelisierung und Kirchenentwicklung in den Blick. Geschaffen werden soll ein bundesweiter Begegnungsraum zum gegenseitigen Austausch für haupt- und ehrenamtlich Engagierte im Bereich Evangelisierung, Glaubenskommunikation und Katechese. Gefördert wird das Projekt mit 15.000 Euro.
     
  • Ziel des Projekts "Lazarusdienste" der katholischen Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit in Stralsund in Kooperation mit dem ambulanten Caritas-Hospizdienst ist es, ein neues Angebot in Form eines ehrenamtlichen Dienstes zu schaffen, der Verantwortung für das Themenfeld „Sterben-Tod-Trauer“ übernimmt, in dem der urchristliche Auftrag "Trauernde trösten und Tote begraben" eingebettet ist. Durch den Aufbau der Lazarusdienste soll Menschen in Krisensituationen des Lebens Hilfe angeboten werden. Gefördert wird das Projekt mit 17.900 Euro.
     

Mobile Begegnungsräume

  • Der Stadtteil Gibitzenhof in Nürnberg ist ein sozialer Brennpunkt, in dem viele Menschen pastorale Angebote und damit auch Orientierung suchen. Mit dem Projekt "Mobiles Kirchencáfe als kirchlicher Touchpoint" möchte die Pfarrei St. Ludwig ein Angebot schaffen, durch das Menschen zusammenkommen und einen Ort der Kommunikation finden. Das mobile Kirchencáfe wird alle vier bis sechs Wochen seinen Standort wechseln, um so möglichst vielen Menschen eine Anlaufstelle zu geben, an der Ansprechpartner aus der Pastoral für alle Fragen und Themen des Lebens zur Verfügung stehen. Gefördert wird das Projekt mit 15.500 Euro.
     
  • Für die citypastorale Arbeit in der Propsteipfarrei St. Urbanus in Gelsenkirchen wird derzeit eine neue Infrastruktur entwickelt, mit der neue Begegnungsräume des Glaubens mitten in der Innenstadt geschaffen werden sollen. Die Pfarrgemeinde plant unter dem Projekttitel "Mobile Begegnungsräume in der Buer´schen Innenstadt" u.a. einen mobilen Stand, der multifunktional genutzt werden kann und gläubige und glaubensferne Menschen ansprechen soll. Gefördert wird das Projekt mit 4.130 Euro.

(pk)

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Mit dem Förderprogramm "Räume des Glaubens eröffnen" sucht und fördert das Bonifatiuswerk innovative missionarische Projekte in ganz Deutschland und stellt sich so den aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen und Herausforderungen. Ziel ist es, innovative Projekte ausfindig zu machen, die die Lebenswelt der Menschen mit dem Evangelium zusammenbringen.