PRESSEMITTEILUNG VOM 29.01.2020:

Mobile Kirche bringt den Glauben zu den Menschen

Bistum Osnabrück bringt mit einer fahrbaren Kirche die Frohe Botschaft auch an ungewöhnliche Orte – Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt das Projekt mit 50.000 Euro

Wenn die Menschen nicht mehr in die Kirche gehen, dann muss sich die Kirche eben auf den Weg zu den Menschen machen. Doch wie genau kann das in einer säkularisierten Gesellschaft aussehen? Eine Antwort liefert das Projekt „Mobile Kirche“ des Bistums Osnabrück. Mit einer derzeit im Bau befindlichen und künftig fahrbaren Kirche unter dem Namen „durchkreuzer“, sollen die Frohe Botschaft direkt zu den Menschen gebracht, eine Gottesbegegnung auch an ungewöhnlichen Orten ermöglicht und insbesondere junge Erwachsene angesprochen werden. Unterstützt wird die „Mobile Kirche“ vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, das mithilfe seines neuen bundesweiten Förderprogramms „Räume des Glaubens eröffnen“ insgesamt 50.000 Euro für die Umsetzung zur Verfügung stellt.

„Seit einigen Jahren wird immer deutlicher, dass es Geh-Hin-Strukturen und einen Prozess des Hinaustretens in der Kirche braucht, um Menschen zu erreichen. Mehr denn je sind Flexibilität und Mobilität gefordert. Wir haben uns gefragt, wie wir als Kirche junge Erwachsene erreichen können“, sagt die Projektleiterin der „Mobilen Kirche“ und Pastoralreferentin im Bistum Osnabrück, Nathalie Jelen. Die Projektgruppe sei sich schnell einig gewesen: Zu warten, bis fernstehende Jugendliche den Weg zur Kirche finden, das würde nicht funktionieren. Stattdessen müsse die Kirche dahin gehen, wo die jungen Leute sind. „Mit der ‚Mobilen Kirche‘ möchten wir unseren Glauben an unterschiedlichen Orten verkünden, das kann ein Festival, ein Konzert oder ein Weihnachtsmarkt sein“ beschreibt Jelen das Ziel der „Mobilen Kirche“.

„Als Kirche stehen wir vor großen Herausforderungen. Wir müssen neue Wege in der Pastoral suchen und gehen sowie bewährte Formen zeitgerecht gestalten. Es geht darum, das Evangelium auch auf innovative Weise zu verkünden. Wir sehen die ‚Mobile Kirche‘ als ein zukunftsweisendes Experiment, mit der wir uns als Kirche weg von einer Komm-Seelsorge zu einer mehr einladenden und auf die Menschen zugehenden Pastoral entwickeln können. Nur wenn die Kirche vor Ort offen, einladend und auskunftsfähig ist, kann auch der Alltag der Menschen zum Raum des Glaubens werden“, begründet der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, die Förderung des Projekts.

Mit dem Förderprogramm „Räume des Glaubens eröffnen“ sucht und fördert das Bonifatiuswerk innovative missionarische Projekte in ganz Deutschland und stellt sich so den aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen und Herausforderungen. Ziel ist es, innovative Projekte ausfindig zu machen, die die Lebenswelt der Menschen mit dem Evangelium zusammenbringen. Als Unterstützung bietet das Hilfswerk seinen Partnern finanzielle Förderung zur Verwirklichung der eigenen Projekte, Vernetzug mit anderen innovativen Projektgruppen, evaluative Begleitung und Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit. Interessierte erreichen den Projektverantwortlichen Daniel Born unter 05251 29 96-26 oder unter daniel.born@bonifatiuswerk.de..

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BILDMATERIAL ZUR PRESSEMITTEILUNG

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Generalsekretär Monsignore Georg Austen. Foto: Hiegemann1,59 MBDownload
Eine erste Skizze zur mobilen Kirche. Mit dem Baumaßnahmen soll in Kürze begonnen werden. Skizze: Projektgruppe Mobile Kirche472,45 KBDownload
Mit dem Förderprogramm „Räume des Glaubens eröffnen“ sucht und fördert das Bonifatiuswerk innovative missionarische Projekte in ganz Deutschland und stellt sich so den aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen und Herausforderungen. Foto: Adrien Siami on Unsplash (Hintergrund)2,84 MBDownload

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