Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Projektleitung "Konzept der kirchlich-missionarischen Präsenz auf der Landesgartenschau in Landau 2014"

Geförderte Personalstelle (2012 - 2013, 86.100 Euro), Seelsorgeamt Speyer

Katharina Goldinger
Katharina Goldinger

Die Theologin Katharina Goldinger arbeitet auf Ebene der Abteilungsleiterkonferenz der HA 1-Seelsorge im Bistum Speyer direkt mit den Abteilungen Gemeindepastoral, Übergemeindliche Seelsorge und Jugendseelsorge, sowie der Stabsstelle Ökumene zusammen. Anliegen ist es, den Blick für neue Zielgruppen in und außerhalb der klassischen Stände- und Gemeindepastoral zu weiten und mit kreativen Ideen für eine milieusensible Pastoral zu experimentieren. Eines dieser „Experimentierfelder“ – und Schwerpunkt ihrer Arbeit – ist das Projekt „Kirche auf der Landesgartenschau“ in Landau 2014.

Mit einer kirchlichen Präsenz auf der Landesgartenschau schafft Kirche einen Ort mittendrin im Leben der Stadt Landau, die sich jahrelang mit den Vor- und Nachbereitungen der Gartenschau beschäftigt, im direkten Austausch mit Veranstaltern, Stadt, Land und Gästen. Wer hier als Kirche präsent ist, der zeigt, dass es nicht nur im Blumenbeeten vielfältig und bunt blühen und grünen kann, sondern auch auf dem „Ackerboden Gottesreich“. An diesem Ziel wird ökumenisch gearbeitet. Ein gemeinsames Angebot für die Gäste der Gartenschau bietet Raum, dass auch diejenigen Ruhe und Austausch finden lässt, die sonst eher Fremde in Kirchenräumen sind.

Die kirchliche Präsenz wird im Eingangs- bzw. Ausgangsbereich der Gartenschau verortet sein: eine grüne Fläche, kein geschlossener Raum, jedoch besonders gestaltet: als Hof, als Platz, als Zelt o.Ä. Neben der Präsenz an einem festen Ort ist auch die Dynamik wichtig. Deshalb wird gemeinsam mit Prof. Beyer und Studenten der Universität Kaiserslautern an „mobilen Kirchenräumen“ gearbeitet. Zwei Räume soll es geben, die flexibel auf den Gartenschaugelände einsetzbar sind und als Rückzugs- und Andachtsräume wenigen Personen Platz bieten.

Nicht nur räumlich, auch inhaltlich soll Kirche auf der Gartenschau ein „dynamisches Kirchen-Experiment“ werden. Das zeigt die gemeinsame Vision, die erstes Ergebnis der Steuerungsgruppen ist:

„Kirche kommt zu den Menschen – nicht umgekehrt. Sie ist aber auch Treffpunkt unserer Gemeinde und schafft ein Wir-Gefühl. Sie tritt aktiv, jung, schwungvoll, ideenreich – auch in einer breiten Öffentlichkeit – in den Blick. Kirche auf der Landesgartenschau ist ein Projekt der Einheit und Gemeinschaft:

  • gemeinsam glauben und leben: mit und ohne Behinderung
  • gemeinsam glauben und leben: gleich, welche Konfession
  • gemeinsam glauben und leben: gleich welchen Alters.

Kirche auf der Landesgartenschau ist für Jede und Jeden: sie bietet Rückzugsräume und Gespräche, ebenso wie feierliche Gottesdienste und große Veranstaltungen. Spiritualität hier zu erleben kann Wiedereintrittstür sein: Kirche auf der LGS bringt Menschen mit Kirche und Kirche mit Menschen in Kontakt.“

 

Eindrücke vom Tag der Offenen Tür der Landesgartenschau GmbH im Mai 2012

Unter dem Motto "Bau dein Paradies" konnte man hier am ökumenischen Stand aktiv werden
Unter dem Motto "Bau dein Paradies" konnte man hier am ökumenischen Stand aktiv werden
Gemeinsame Abendandacht zum Abschluss des Tages der Offenen Tür im Foyer der Geschäftsstelle
Gemeinsame Abendandacht zum Abschluss des Tages der Offenen Tür im Foyer der Geschäftsstelle
Baustelle Gartenschau: aktueller Blick auf das künftige Gartenschaugelände (Stand: Mai 2012)
Baustelle Gartenschau: aktueller Blick auf das künftige Gartenschaugelände (Stand: Mai 2012)

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