Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Qualifizierung von Multiplikatoren zur Durchführung religionspädogischer Fortbildungen in Kitas, Erzbistum Paderborn

Geförderte Personalstelle (2013-2015, 50 % Beschäftigungsumfang, 60.000 Euro), Erzbistum Paderborn

Kath. Kitas sind Lebens – Lern – und Glaubensort! Sie sind Erfahrung – und Beziehungsort  - denn hier wird erfahrbar: 

  • was trägt und hält
  • dass Du geliebt, kostbar und wertvoll bist (nach Jes 43,44)
  • denn „ Einfach nur so, so wie du bist, einfach nur so bist du von Gott geliebt“ (Lied Reinhard Horn)

Martina Neuhaus - Kontaktdaten und Infos zur Person:

Martina Neuhaus beim Besuch des Bonifatiuswerkes Anfang 2013
Martina Neuhaus beim Besuch des Bonifatiuswerkes Anfang 2013 in Paderborn

Im Erstberuf Erzieherin und langjährige Leitung einer kath. Kita, Dipl. Religionspädagogin, Referentin für religionspädagogische Fort-und Weiterbildung, Coach(DGfC); Referentin für religionspädagogische Arbeit in kath. Kitas im IRuM PB;

Martina Neuhaus, Dipl. Religionspädagogin
Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit im Erzbistum Paderborn
Am Stadelhof 10-14
33098 Paderborn
Tel.: 05251/ 125 1915
martina.neuhaus@erzbistum-paderborn.de
www.irum.de

Sind Sie ein Beziehungsmensch? Was trägt und hält Sie im Leben? Und gibt es in Ihrem Leben Beziehungs – und Erfahrungsräume, die einladend und eröffnend Antworten  anbieten, zu denen Sie sich dann verhalten können? Oder sind Ihre Augen bei dem Liedausschnitt  hängen geblieben? Hat dieser Ihnen vielleicht sogar ein kleines „Ach ja…“ entlockt?

Zugegeben einige sehr persönliche und direkte Fragen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nichts mit dem Thema und der Aufgabe der Projektstelle zu tun haben. Aber vielleicht auch nur auf den ersten Blick.

Dass ich heute Religionspädagogin bin und mich in diesem Themenfeld ganz besonders für die kath. Kitas engagiere, hat zunächst ganz entscheidend mit meinem Erstberuf Erzieherin zu tun. Und dabei vor allem mit den Erfahrungen, die ich in diesem Zusammenhang machen durfte. Diese geben mir den Mut  mit einer solchen These einzusteigen. Ich durfte in meinen Kitajahren Kinder erleben, die in ihrer unnachahmlichen Art die „großen“  Fragen nach Sinn, nach Halt und nach tragendem Grund gestellt haben und dabei  nicht nur Fragesteller, sondern irgendwie zugleich auch „Lehrmeister“ und „Impulsgeber“ waren.

Der gemeinsame Weg der Antwortsuche führte uns (Kinder, Team, Eltern) immer mehr in die Religionspädagogik und in die Haltung: Wenn wir Kinder nicht um Gott und tragfähige Antworten betrügen wollen (nach Biesinger), dann müssen wir Erfahrungsräume eröffnen, oder sogar mehr noch -  als kath. Kita selbst Erfahrungsraum sein. Ein Erfahrungsraum insbesondere auch für die Zusage, die der Zeile aus dem gleichnamigen Lied von Reinhard Horn innenwohnt.  Denn hierin wird eine zutiefst menschliche Sehnsucht angesprochen, egal ob wir zu den „Großen“ oder den „Kleinen“ gehören. Angenommen und gesehen werden, einen Ort haben an dem ich erwünscht bin, an dem ich ein Stück Zuhause sein kann und mich geborgen und geliebt weiß. Die religionspädagogische Arbeit in den Kitas gibt dieser Sehnsucht Raum und Gestalt.

Vieles hat sich in den letzten Jahren innerhalb der Gesellschaft, aber vor allem innerhalb der Kitawirklichkeit verändert. Unverändert geblieben ist aber, dass die Kinder ihre Sinnfragen stellen und die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit wohl untrennbar zu unserem Menschsein gehört. So freut es mich seit Oktober 2013 als Religionspädagogin in einer interessanten 2jährigen Projektstelle zu sein. Diese beinhaltet die Gewinnung, Begleitung, Unterstützung und Qualifizierung von Multiplikatoren für die religionspädagogische Arbeit in kath. Kitas in Diasporagebieten. Eine Herausforderung, denn kath. Kitas als Lebens- Lern- Glaubens- und Erfahrungsort, das klingt ja schön und gut. Aber: 

  • Wie sieht denn die konkrete „Kitaglaubenswirklichkeit“, insbesondere in der Diaspora aus? Was ist das Spezifische der Religionspädagogik in diesen Gebieten?
  • Welche Bedarfe haben Erzieherinnen?
  • Wie stehen diese selbst zu Religionspädagogik im Kitaalltag? `Mehr-Wert` oder `noch mehr Belastung`?
  • Wie kann es gelingen Erzieherinnen für die erfahrungsbezogenen praxisorientierte Religionspädagogik zu gewinnen?

Ein Schwerpunkt wird der zur Situation der Diaspora gehörende Themenbereich der interreligiösen Erziehung sein, sowie der Themenbereich der Konfessionen innerhalb des Christseins. Gemeinsamkeiten entdecken und genau darin das eigene Profil auch zu erkennen und zu bewahren, um eingewurzelt und beflügelt entschieden ChristIn zu sein.  Und so verstehe ich meine Aufgabe in den ersten Wochen zunächst als Hörende, Wahrnehmende und Hingehende zu den konkreten Kitas und Menschen vor Ort, um dann gemeinsam Visionen  zu entwickeln und zu gestalten.


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Aktuelle Publikationen

Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht das Thema der Diaspora-Aktion 2017 "Unsere Identität: Segen sein".

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" beschäftigt sich mit dem Thema "Reformation". Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (02/2017) widmet sich dem Thema "Bibelpastoral".

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