Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

Kartenausschnitt Europa
Suche starten

Projektstelle „Sozialpastoral" in der Kirchengemeinde St. Marien, Bremen

Bericht 1 von April 2015: Gemeindezentrum und Haus für Kinder und Familien St. Nikolaus

Bischof Bode weiht die KiTa St. Nikolaus.
Bischof Bode weiht die KiTa St. Nikolaus.

Im September letzten Jahres wurden das Gemeindezentrum St. Nikolaus und die Katholische Kindertagesstätte/Haus für Kinder und Familien St. Nikolaus im Rahmen eines Tags der offenen Tür eröffnet und von Bischof Dr. Franz-Josef Bode feierlich eingeweiht. Die Vorbereitung dieser Einweihungsfeier und die vielen verschiedenen anfallenden Arbeiten bei der Feier an sich wurden von einer Gruppe kirchlicher Ehren- und Hauptamtlicher übernommen, die ich begleitet habe. Auch wenn mit St. Nikolaus ein Standort unserer Kirchengemeinde nun sehr im Fokus stand, fanden sich auch Helfer aus den anderen Standorten, was die Verbundenheit in einer so großräumigen und „jungen“ Kirchengemeinde zum Ausdruck brachte. Auch die Kooperationspartner Caritas und Stephanswerk stellten ihre Angebote vor, die sie den Menschen vor Ort zur Verfügung stellen wollen. Viele Gäste (ca. 500) aus Kirche, Politik und Gesellschaft, alte und junge, deutsche und aus anderen Nationen stammende, kirchlich sehr engagierte und einfach nur interessierte Menschen aus dem Stadtteil kamen und feierten zusammen diesen Neustart der Kirche im Bremer Westen. Das Resümee eines Ehrenamtlichen: „Es war eine runde Sache.“ Die Kugel ist also nun ins Rollen gebracht.

Neben Treffen auf der Leitungsebene von Gemeinde, Kita und Caritas obliegt mir die Koordination von Treffen der Personen, die alltäglich vor Ort am Standort St. Nikolaus arbeiten. Dazu zählen die pastoralen Mitarbeiter sowie die der Kita und die der Caritas (aus den Beratungs- und ambulante Diensten). Im Rahmen dieser Hauskonferenz sollen zum einen organisatorische Rahmenbedingungen geklärt und zum anderen gemeinsam Angebote entwickelt werden. Außerdem dient die Hauskonferenz dem Informationsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung.

Einige sehr motivierte und kundige Ehrenamtliche unserer Gemeinde und die Leitung der Kita St. Nikolaus haben sich seit mehreren Jahren intensiv mit der Frage der Wege der Kirche in Gröpelingen beschäftigt und maßgeblich das Projekt des Umbaus der Kirche zu einem Gemeindezentrum und einer modernen Kita überlegt und mitgetragen. Sie haben sich in verschiedenen Gremien für die sozialpastorale Ausrichtung der Gemeinde und eine verstärkte Zusammenarbeit von Gemeinde, Kita und Caritas stark gemacht, die baulichen Aspekte des Projektes und die Inneneinrichtung überlegt und für eine Kommunikation der Projektphasen in die Gemeinde und darüber hinaus gesorgt. Die meisten dieser Ehrenamtlichen waren in der „Projektgruppe“ mit i.d.R. monatlichen Treffen organisiert, deren Begleitung und Moderation mir oblag.

Als eine Frucht der Zusammenarbeit zwischen Kita und Gemeinde kann eine Kindergruppe angesehen werden, die sich seit November letzten Jahres (zuerst zwei monatliche Treffen, danach vierzehntägig) trifft. Hierbei handelt es sich um ehemalige Kita-Kinder, die im Herbst 2014 in die Schule gekommen sind. Kita und Gemeinde haben sie dazu eingeladen, von ihren ersten Erfahrungen in der Schule und davon was sie alles dort schon gelernt haben zu berichten. Außerdem wurden verschiedene Spiele gespielt, gebastelt, gesungen, gebetet und gemeinsam zu Mittag gegessen. Die Leitung der Treffen obliegt mir, Jugendliche der Gemeinde wirken zudem bei der Planung und bei der Durchführung mit, die Mutter eines Kindes sorgt für das leibliche Wohl. Die ersten Treffen wurden von Kita-Mitarbeiterinnen begleitet. Dies war besonders wichtig.

Der neue...
Der neue...
...Spielplatz der KiTa.
...Spielplatz der KiTa.

In dem neuen Gemeindezentrum galt es die Jugendgruppen der Gemeinde, Pfadfinder und eine Jugendorganisation, darauf hinzuweisen, dass für sie ein eigener Jugendraum zur Verfügung steht und mit ihnen zu überlegen, wie er eingerichtet werden könnte. Dazu habe ich zu gemeinsamen Treffen eingeladen, mit den Gruppen überlegt, wie der Raum aussehen könnte und finanzielle Mittel eingeworben. Die Jugendlichen haben den Raum dann gemeinsam gestaltet und sie nutzen ihn seitdem mehrmals wöchentlich für ihre Gruppenstunden.

Im Februar diesen Jahres haben Eltern der St. Nikolaus-Kita-Kinder, Kita-Mitarbeiterinnen, Gemeindemitglieder und ich einen Flohmarkt für Kinder organisiert und durchgeführt. Es gab ein reiches Angebot an Second-Hand Kinderbekleidung und Spielzeug, mehr als 20 Verkäufer haben mitgewirkt. Außerdem bestand die Möglichkeit zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen sowie, für die Kinder, sich anmalen zu lassen. Der Flohmarkt wurde von der Bevölkerung aus dem Stadtteil gut angenommen. Ich war nach außen Ansprechpartner der Veranstaltung und habe einige Koordinationsaufgaben sowie die Öffentlichkeitsarbeit übernommen.

Am Standort St. Nikolaus betreiben 5 Ehrenamtliche Frauen ein Second-Hand Lädchen für Bekleidung für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Sie haben ab September letzten Jahres einen Raum in dem neuen Gemeindezentrum St. Nikolaus eingerichtet und sich ein Konzept überlegt. Die Kleidung wird von den Mitarbeiterinnen besorgt, sortiert und sehr preiswert wieder abgegeben. Seit Anfang diesen Jahres obliegt mir die Begleitung dieser Gruppe. Im Rahmen dieser Aufgabe fallen einige organisatorische Tätigkeiten und das Betreiben von Öffentlichkeitsarbeit im Stadtteil.

Ich begleite einige Personen mit Migrationshintergrund bei der Suche nach einer Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsstelle bzw. bei der Berufsorientierung sowie bei der Wohnungssuche. Besonders größere Familien haben es in Gröpelingen schwer, eine passende Wohnung zu finden und brauchen Unterstützung.

Ich nahm seit der Eröffnung des Gemeindezentrums St. Nikolaus an diversen Sitzungen verschiedener Stadtteil-AK´s teil, habe zunächst wahrgenommen, welche Angebote im Stadtteil existieren, und dann aber auch Angebote, die in unserem Gemeindezentrum stattfinden vorgestellt.

Der neue Gruppenraum soll grüne Wände bekommen.
Der neue Gruppenraum soll grüne Wände bekommen.
Vorher waren sie schlicht weiß.
Vorher waren sie schlicht weiß.

Wo genau unterstützt die Glaubenshilfe?

Welche Projekte die Glaubenshilfe derzeit ganz konkret gefördert, sehen Sie auf unserer Projekte-Karte!

Zur Projekt-Map

Aktuelle Publikationen

Das neue Bonifatiusblatt behandelt das Thema "Abenteuer Glaube" und missionarische Initativen.

In der aktuellen Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" reisen die „boni kids“ in den Vatikan. Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe "Lebendiges Zeugnis" (01/2019) widmet sich der Dokumentation des Europakongresses.

Cover Bonifatiusblatt

Bonifatiusblatt

Cover der Kinderzeitschrift boni kids

boni kids

zur aktuellen Ausgabe von 'Lebendiges Zeugnis'

Lebendiges Zeugnis

Bankverbindungen


für Spenden:
BIC GENODEM1BKC
IBAN DE46472603070010000100


für Rechnungen (BoniService GmbH):
BIC GENODEM1BKC
IBAN DE24472603070010003600

© Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken | Impressum | Sitemap