Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Helfen Sie dem Ambulanten Kinderhospizdienst in Halle

Pfarrer Gerhard Packenius bittet um Ihre Hilfe 

Die kleine Celin-Chantal wird vom Ambulanten Kinderhospizdienst in Halle begleitet.
Die kleine Celin-Chantal wird vom Ambulanten Kinderhospizdienst in Halle begleitet.

Beistand im Leben und im Sterben für die Kleinsten unserer Gesellschaft

Die Arbeit des Ambulanten Kinderhospizdienstes in Halle schafft Nähe. Anders als bei Erwachsenen werden Kinder mit einer sogenannten lebensverkürzenden Krankheit oft über Jahre begleitet. Dies wäre ohne den Einsatz von ehrenamtlichen Mitarbeitern nicht zu schaffen.

Cornelia Tietze, Koordinatorin beim Ambulanten Kinderhospizdienst, verdeutlicht: „Die Ehrenamtlichen sind sehr nah an der Familie dran.“ Tietze weiß, dass der Begriff „Kinderhospiz“ für viele Menschen schrecklich klingt. Doch sie weiß auch, dass Verdrängung bei der Diagnose eines unheilbar kranken Kindes nicht der richtige Weg ist. „Hospizarbeit ist die Auseinandersetzung mit der Krankheit und mit dem Sterben“, so die Koordinatorin weiter. Und die Ehrenamtlichen bieten als Gesprächspartner eine starke Schulter zum Anlehnen für Eltern und ihre kranken Kinder.

Tiefe Freundschaft

Zwischen der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Christin Biesecker, der kleinen Celin-Chantal und ihrer Mutter Diana ist mittlerweile eine tiefe Freundschaft entstanden. „Prinzessin“ oder „Sonnenkind“ nennt Christin das siebenjährige Mädchen heute liebevoll. Die beiden erzählen sich viel und telefonieren auch zwischen den Besuchszeiten gelegentlich einfach nur so. Manchmal bespricht sie dann auch mit Mutter Diana ganz praktische Themen wie die Beschaffung von Rezepten für Windeln oder einen neuen Rollstuhl, der der fortschreitenden Lähmung besser angepasst ist. „Christin ist wirklich eine große Hilfe in unserem Alltag“, bestätigt Diana. Hospizpfarrer Gerhard Packenius kennt die bittere Realität: „Ohne unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter würden die Menschen auf der Strecke bleiben und allein sein.“

Cornelia Tietze und Christin Biesecker mit der kleinen Celin-Chantal und ihrer Mutter Diana
Cornelia Tietze und Christin Biesecker mit der kleinen Celin-Chantal und ihrer Mutter Diana
In ihrer Aus- und Fortbildung lernen die Helfer verschiedenste Krankheitsbilder kennen.
In ihrer Aus- und Fortbildung lernen die Helfer verschiedenste Krankheitsbilder kennen.

Ein Beispiel christlicher Nächstenliebe

Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat der Ambulante Kinderhospizdienst am katholischen St.-Elisabeth-Krankenhaus 21 Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen begleitet. Hospizarbeit reicht aber weit über den Tod eines Kindes hinaus. Hier hat es sich der Ambulante Kinderhospizdienst zur Aufgabe gemacht, vielfältige Angebote für Eltern und Geschwister zur Trauerbegleitung zu schaffen. Alle Angebote des Dienstes sind für die Familien kostenfrei.

Von Beginn an war der Hospizdienst auf Spenden angewiesen, um den schwer kranken Kindern, ihren Eltern und Geschwistern beistehen zu können. Dies ist auch heute noch der Fall. Deshalb sind wir auf Ihre Spende angewiesen. Hospizpfarrer Gerhard Packenius und sein Team bitten um Ihre Hilfe.

Begleitung im Leben und Sterben lernen

Spezielle Kurse befähigen die ehrenamtlichen Helfer des Kinderhospizdienstes zur Hilfe im Leben und zur Begleitung beim Sterben. Sie lernen in ihrer Aus- und Fortbildung verschiedenste Krankheitsbilder kennen und besprechen die Sterbephasen junger Menschen.

Dabei ist die christliche Nächstenliebe gerade hier in der Diaspora in Halle, wo nur rund zehn Prozent der Menschen Christen sind, der wichtigste Ansatz. Doch auch Spiritualität müssen die ehrenamtlichen Helfer mitbringen. Sie ist ein wichtiges Thema bei ihren Fortbildungskursen. „Denn in der Auseinandersetzung mit Leben und Tod sind wir alle Seelsorger“, erklärt Hospizpfarrer Packenius.

 

Bitte helfen Sie Gerhard Packenius!
Und schließen Sie ihn und sein Team in Ihre Gebete ein!

„Denn in der Auseinandersetzung mit Leben und Tod sind wir alle Seelsorger“, erklärt Hospizpfarrer Packenius.
„Denn in der Auseinandersetzung mit Leben und Tod sind wir alle Seelsorger“, erklärt Hospizpfarrer Packenius.

Unheilbar kranke Kinder und ihre Eltern brauchen gerade jetzt unsere christliche Zuwendung. Ihr Leiden nimmt nicht ab, die Krankheit schreitet fort. Doch die Weiterführung dieser Hilfe kostet Geld.

Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeugnis tätiger christlicher Nächstenliebe in der Diaspora ablegen! Ihre Spende hilft, die kleinsten und schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft auf dem letzten Stück ihres Lebensweges in christlichem Geiste zu begleiten.


Wofür Ihre Spende besonders gebraucht wird:

Fahrtkosten   

25 Euro

1 Stunde Trauergesprächskreis für Eltern und Geschwister   

40 Euro

Beteiligung an den Kosten für einen Rollstuhl   

50 Euro

 

Spenden Sie jetzt online oder auf Spendenkonto:

Bank für Kirche und Caritas Paderborn
Stichwort „Kinderhospizdienst Halle“
IBAN: DE50472603070050000500
BIC: GENODEM1BKC

 
Im Sinne unserer Förderer verwenden wir die Spenden für vergleichbare Projekte, wenn das dargestellte Projekt ausreichend finanziert ist.

Aktuelle Publikationen

Das neue Bonifatiusblatt behandelt das Thema "Christsein in Europa".

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" steht im Zeichen des Gründonnerstags. Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe "Lebendiges Zeugnis" (04/2018) widmet sich dem Thema "Heiliger Geist".

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