Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Das Erstkommunion-Projekt 2017: Der Jugendbauernhof Biesenbrow

 

Ein neues Zuhause für sozial benachteiligte Kinder

Die „Orte zum Leben“ in Brandenburg sind für Kinder- und Jugendliche wie Rettungsboote nach einem Schiffsbruch

 

Die Jungziegen bekommen warme Milch aus der Flasche, die Lamas wollen lieber grobgeschnittene Karotten und die Hunde sind einfach noch verspielt. Nach der Schule und am Wochenende warten auf Celina zahlreiche Aufgaben. Aber sie macht diese gern. „Den Tieren kann man alles erzählen und sie hören einem zu“, sagt die 13-Jährige verschüchtert.

Seit drei Jahren wohnt Celina auf dem Jugendbauernhof Biesenbrow in der Uckermark, den sie „mein Zuhause“ nennt. Zu ihrer Mutter in Berlin hat sie kaum noch Kontakt. Auf dem Bauernhof leben noch andere Kinder. Vielen geht es wie Celina: Sie mussten aus ihrem eigentlichen Zuhause ausziehen, weil ihre Eltern sich nicht mehr um sie kümmern konnten.

Kinder übernehmen Verantwortung und fassen Vertrauen

Bei der Arbeit auf dem Hof packen alle mit an. Durch die Arbeit mit den Tieren lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen und wieder Vertrauen zu fassen. Celina hat ganz besonders den Bernhardiner „Daddy“ ins Herz geschlossen. Ihm kann sie alles erzählen, was ihr auf dem Herzen liegt.

Bei der Fütterung der Tiere helfen die Kinder gerne mit.
Bei der Fütterung der Tiere helfen die Kinder gerne mit.
Der 12-jährige Justin (r.) ist einer der Bewohner des Bauernhofs.
Der 12-jährige Justin (r.) ist einer der Bewohner des Bauernhofs.

Auch der zwölfjährige Justin lebt in Biesenbrow. Und wenn er in das Gehege mit den gerade erst geborenen Ziegen geht, wird aus einem unruhigen und verhaltensauffälligen Berliner Jungen, plötzlich ein ruhiges, liebevolles Kind. „Hier bin ich vielmehr mit anderen Kindern in Kontakt als Zuhause in Berlin“, erzählt er. Zu häufig sei er mit der Mutter und dem Stiefvater umgezogen und habe keinen Anschluss gefunden. „Und hier ist es ein bisschen wie in der Familie.“

Wenn die Kinder in den „Orten zum Leben“ unterkommen, gehe es darum, „sie während des Heranwachsens zu begleiten“. Im betreuten Einzelwohnen etwa können Jugendliche dann das selbstständige Leben trainieren, sagt Madlen Vietmeier, Leiterin der Einrichtungen. Oft ist das ein langer Weg. Manche von ihnen bleiben zehn Jahre oder länger an den „Orten zum Leben“. Doch irgendwann haben sie es geschafft.
So hinterlässt die Arbeit der Kirche in der Diaspora tiefe Spuren und lässt Nächstenliebe greifbar werden.

Viele der Angebote werden nicht refinanziert. Damit die „Orte zum Leben“ weiterhin die Kinder auf ihrem oft schweren Weg begleiten können, sind sie dringend auf Spenden angewiesen.


Hoffnung und Zuversicht: Die „Orte zum Leben“ sind mehr als nur ein Zufluchtsort

Das Projekt „Orte zum Leben“ der Caritas Kinder- und Jugendhilfe im Erzbistum Berlin bietet Kindern und Jugendlichen Zufluchtsorte, wenn diese von den Eltern vernachlässigt werden, aus zerrütteten Elternhäusern kommen oder andere Probleme vorliegen, bei denen das Jugendamt einschreiten musste.

Seit vielen Jahren schon bieten die „Orte zum Leben“ im nordöstlichen Brandenburg Sozialwaisen ein neues Zuhause. In den insgesamt fünf Wohngemeinschaften wohnen die Kinder mit ihren Betreuen wie in einer Familie zusammen; so auch auf dem Jugendbauernhof Biesenbrow.

„Die Kinder bringen einen Rucksack mit, der mit einer besonderen Lebensgeschichte gefüllt ist“; umschreibt Madlen Vietmeier die jungen Bewohner des Bauernhofes. „Ihnen bieten wir Orte zum Leben“.

 Von Kindern für Kinder:

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Stichwort: Jugendbauernhof


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Aktuelle Publikationen

Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht das Thema "Gott nahe sein".

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" beschäftigt sich mit dem Herz-Jesu-Fest. Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (01/2017) widmet sich dem Thema "Bibelpastoral".

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