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07.05.2018

Ausstellung "Udos 10 Gebote" eröffnet

Bildserie von Udo Lindenberg in der Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster zu sehen

Bei der Vernissage "Udos 10 Gebote": Sebastian Schwertfeger (Bonifatiuswerk), Manfred Besser (Kurator der Ausstellung), Andreas Witt (enjoy Lichttechnik GmbH), Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes), Notburga Heweling (ZdK-Mitglied und Vorsitzende des Diözesankomitees Münster), Münsteraner Weihbischof Dr. Zekorn, Kiezpastor Pfarrer Karl Schultz, Karin Stieneke (Bonifatiuswerk) (v.l.)

Ein Bild, auf dem eigentlich ein Bild zu sehen sein müsste, doch zwischen den zwei Aufhängern steht in schwarzen Lettern: „Du sollst nicht stehlen“ oder eine Figur ohne Haare in Armee-Montur, die einen Stiefel auf einem darniederliegenden Mann setzt: Die 10 Gebote der Bibel hat der bekannte Rockmusiker Udo Lindenberg auf eine zeitgemäße und kritisch hinterfragende Weise interpretiert.

Ab heute ist die Ausstellung "Udos 10 Gebote" des Panikrockers in der Münsteraner Liebfrauen-Überwasserkirche zu sehen. Anlässlich des 101. Deutschen Katholikentages mit dem Leitwort "Suche Frieden" möchte das Bonifatiuswerk mit diesen Bildern dazu anregen, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie ein friedliches Zusammenleben der Menschen, Kulturen und Religionen gelingen kann.

"Sie führen mir vor Augen, dass ich wachsam sein muss – im Umgang mit Gott, den Menschen und der Welt. Gottes Ebenbild zu sein, ist mit Verantwortung verbunden. So können die 10 Gebote als Charta der Menschenrechte verstanden werden", sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. Er dankte allen, die diese eindrucksvolle Ausstellung ermöglicht haben.

Künstlerische Interpretation der 10 Gebote von Udo Lindenberg

Während einer Talkrunde bei der Vernissage zum Thema "Kirche, Kunst und Katholikentag" vor rund 200 Gästen bekräftigte der Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn: "Wir als Kirche können nicht ohne Kunst, weil die Kunst hilft, die Transzendenz auszudrücken. Die Bibel ist voll von Bildern. Wir brauchen auch die 10 Gebote als Bilder, sonst bleiben sie leblos und Udos Interpretation ist sehr lebensvoll."

Es sei wichtig, sie uns auch in einer provozierenden und herausfordernden Art darzustellen, um den Austausch miteinander anzuregen. "So müssen auch die Katholiken offen für den Dialog sein, für Menschen, die suchen. Wir brauchen immer wieder diese neuen Auseinandersetzungen", unterstrich Notburga Heweling, die Vorsitzende des Diözesankomitees Münsters und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

Das Bild "Krieg der Religionen I"

Passend zum Leitwort des diesjährigen Katholikentages "Suche Frieden" wollen die Bilder von Udo Lindenberg auch ein Zeichen gegen Gewalt, gegen Krieg zwischen den Religionsgemeinschaften setzen, denn das "ist eines der wichtigsten Themen für Udo Lindenberg", sagte der Kurator der Ausstellung Manfred Besser. "In unserer heutigen Zeit ist es sehr wichtig, Farbe zu bekennen."

Die Ausstellung ist nicht nur während des Katholikentages, sondern darüber hinaus noch bis Pfingsten in der Liebfrauen-Überwasserkirche zu besichtigen. Die Besucher können limitierte und stempelsignierte Sonderdrucke von fünf Bildern sowie limitierte Sonderbriefmarken erhalten, die am Donnerstag, den 10. Mai, in der Liebfrauen-Überwasserkirche mit einem Ersttagsstempel versehen werden können.

Mit dem Erlös der Ausstellung werden neben den gemeinnützigen Vereinen "ArcheMED - Ärzte für Kinder in Not e.V." und "Herzkranke Kinder e.V.", für die sich Lindenberg einsetzt, die vom Bonifatiuswerk geförderte Bildungseinrichtung "JACK für geflüchtete und schutzbedürftige Frauen" in Berlin unterstützt.

 Einführungsworte von Msgr. Austen zur Vernissage

(thmei)   

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