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03.06.2014

Bundesverdienstkreuz für Prof. Günter Riße

Im Auftrag des Bundespräsidenten überreichte die NRW-Bildungsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann Orden und Urkunde am 2. Juni in Düsseldorf an Prof. Günter Riße.
Im Auftrag des Bundespräsidenten überreichte die NRW-Bildungsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann Orden und Urkunde am 2. Juni in Düsseldorf an Prof. Günter Riße.

Dem Diözesanvorsitzenden des Bonifatiuswerkes im Erzbistum Köln, Prof. Dr. Günter Riße (60), ist das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Von 1994 bis 2011 war Riße Schriftleiter von „Lebendiges Zeugnis“, der theologischen Fachzeitschrift des Bonifatiuswerkes in Paderborn. Im Auftrag des Bundespräsidenten überreichte die NRW-Bildungsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann Orden und Urkunde am 2. Juni in Düsseldorf. „Günter Riße ist ein Allround-Talent im Grenzbereich zwischen Kirche, Religion und Wissenschaft, der seinem Ruf, Brückenbauer zu sein, in jeder Hinsicht gerecht wird“, würdigte Löhrmann den Geehrten und zählte Riße „im Bereich der interreligiös-interkulturellen Begegnung zu den wichtigsten Brückenbauern im Land“. Insbesondere Fragen des Zusammenlebens von Christen und Muslimen in Deutschland hätten ihn „schon immer beschäftigt“.

Derzeit ist Riße Leiter des Erzbischöflichen Diakoneninstituts in Köln sowie Professor für Religionswissenschaft und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Geboren 1954 in Niederense, Kreis Soest, absolvierte Günter Riße nach dem Realschulabschluss zunächst eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten. Am Clemens-Hofbauer Kolleg in Bad Driburg erwarb er 1978 die Hochschulreife und studierte Katholische Theologie und (zeitweise) Islamwissenschaft an der Universität Bonn, wo er 1984 das Diplom in Katholischer Theologie erwarb und anschließend bis 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Fundamentaltheologie war. 1989 wurde er zum Dr. theol. promoviert. 1993 empfing er die Diakonenweihe im Dom zu Köln und war anschließend als Diakon im Seelsorgebereich Wachtberg tätig. Seit 1997 ist Riße Direktor, Studienleiter und Dozent für Fundamentaltheologie am Erzbischöflichen Diakoneninstitut in Köln.

1996 übernahm er eine Honorarprofessur für „Religionswissenschaft in Verbindung mit Fundamentaltheologie“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Dort ist er seit 2006 Professor für Religionswissenschaft / Fundamentaltheologie und Gründungsdirektor des „Instituts für interkulturelle und interreligiöse Begegnung“.

Riße nimmt vor allem auf dem Gebiet des interreligiösen Austauschs, der Ökumene und Missionswissenschaften zahlreiche Mitgliedschaften und Präsidien auf diözesaner und überdiözesaner Ebene wahr; so ist er im Erzbistum Köln Diözesanvorsitzender des Bonifatiuswerkes, Mitglied der Ökumenischen Bistumskommission und Kuratoriumsmitglied des St. Ansgarius-Werkes und darüber hinaus Mitglied im Arbeitskreis der Religions- und Missionswissenschaftler des „Internationalen Instituts für Missionswissenschaftliche Forschungen e.V.“. Seit 1998 gehört er der „Europäischen Akademie der Wissenschaften, Class World Religions“ an, seit 2001 ist er Mitglied der „Görres-Gesellschaft, Abt. Religionswissenschaft“ und seit 2006 Theologischer Berater der Unterkommission „Interreligiöser Dialog“ der Deutschen Bischofskonferenz. Riße lebt mit seiner Frau in Bonn, wo er als Diakon im Subsidiarsdienst an der Pfarrei St. Thomas Morus wirkt. Zur Familie gehören vier erwachsene Kinder.

(pk)

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