Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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04.04.2019

Eigene Akzente der 72-Stunden-Aktion in Nord- und Ostdeutschland

Treffen der Personalstelleninhaber. Untere Reihe: Marion Kellermann (v. l.), Oliver Trier, Maike Axenkopf, Katharina Proske, Maria Obst. Mittlere Reihe: Monsignore Georg Austen, Felix Kuhl. Obere Reihe: Daniel Born, Simon Rüffin. Foto: Sr. Theresita M. Müller
Treffen der Personalstelleninhaber. Untere Reihe: Marion Kellermann (v. l.), Oliver Trier, Maike Axenkopf, Katharina Proske, Maria Obst. Mittlere Reihe: Monsignore Georg Austen, Felix Kuhl. Obere Reihe: Daniel Born, Simon Rüffin. Foto: Sr. Theresita M. M

Aus sechs nord- und ostdeutschen Bistümern haben sich die Organisatoren der 72-Stunden-Aktion heute im Bonifatiuswerk getroffen. Mitgebracht hatten sie die Maskottchen der Sozial-Aktion des BDKJ Stoppi und Sabiene. „Da die Aktion im Jahr 2013 in den nord- und ostdeutschen Diözesen nur wenig Anklang gefunden hat, unterstützen wir vom Bonifatiuswerk aus diese Bistümer, indem wir in jedem Bistum eine Personalstelle zur Organisation, Vorbereitung und Durchführung der Sozial-Aktion fördern“, erklärt Simon Rüffin, Leiter des Bereichs Missionarische und diakonische Pastoral im Bonifatiuswerk. „Die Aktion soll ein sichtbares Zeichen kirchlichen Handelns in unserer Welt sein. Diesen missionarischen, zeugnisgebenden und sozialen Anspruch unterstützen und fördern wir. Schließlich ist es auch Anspruch der 72-Stunden- Aktion, nachhaltig neue innovative Entwicklungen anzustoßen, neue Kooperationen zu ermöglichen und dauerhafte Kontakte möglich zu machen.“

Eigene Akzente

Die 72 Stunden-Aktion in der nord- und ostdeutschen Diaspora erhält eigene Akzente, zum Beispiel das Einbeziehen von evangelischen Gemeinden, von Schulen mit katholischen, evangelischen, muslimischen und nicht religiös gebundenen Schülern und von Partnern in Gesellschaft und Politik. Die vier Frauen und zwei Männer aus den Bistümern Berlin, Erfurt, Hamburg, Hildesheim, Magdeburg und Osnabrück berichten vom Stand der Anmeldungen, von Erfolgen und Herausforderungen ihrer Arbeit und von konkreten Beispielen, was genau am Wochenende 23.-26. Mai geschehen wird.

Konkrete Projekte

Oliver Trier aus dem Erzbistum Hamburg erzählt von der Wheelmap-Aktion in Lübeck, in der Jugendliche die Hansestadt auf ihre Barrierefreiheit hin unter die Lupe nehmen. In Rendsburg wird eine Gruppe einen Smartphone-Crashkurs für Senioren anbieten. Maike Axenkopf aus dem Erzbistum Berlin berichtet von den katholischen Küstenkindern Vorpommern, die vom 23. bis 26. Mai mit Kanus herumfahren und Abfälle aus dem Wasser holen. Katharina Proske ergänzt, dass im Bistum Hildesheim die Werbung für die am letzten Aktionstag stattfindende Europawahl einbezogen ist: „Der Abschluss der Aktion ist um 17:07 Uhr, danach bleibt noch Zeit für die Wahlurne.“

Übereinstimmend erklärten die sechs Personalstelleninhaber, dass ihre Freistellung für die 72-Stunden-Aktion die Organisation erheblich erleichtere. Sie könnten sich ganz auf diese Aktion konzentrieren, weil sie genau dafür die befristete Stelle vom Bonifatiuswerk bekommen hätten.

(tm)  

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