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15.01.2012

Fassade und Fenster der Katholischen Kirche St Otto in Pasewalk instand gesetzt

Die katholische Kirche St. Otto in Pasewalk: das Vorher ...
Die katholische Kirche St. Otto in Pasewalk: das Vorher ...
... und das Nachher.
... und das Nachher.

Eine Bauhilfe in Höhe von insgesamt 55.000 Euro hatte das Bonifatiuswerk im Jahr 2008 bewilligt, um die Sanierung der katholischen Kirche St. Otto in Pasewalk (Erzbistum Berlin) zu unterstützen. Im Dezember 2011 konnten die so geförderten Maßnahmen, die sich insbesondere auf die Außenfassade und die Fenster der Kirche richteten, mit sichtbarem Erfolg abgeschlossen werden.

Das Kirchengebäude, ein turmloser Massivbau im neugotischen Stil, stammt aus dem Jahre 1885. Anlass für die Fassadensanierung waren die dringend zu stoppenden voranschreitenden Verwitterungsschäden an der Mauerwerkssubstanz aller Fassadenseiten sowie der stark aussandende rissige Putz der Südfassade, der sich bereits großflächig von der Fassade löste und herabzustürzen drohte.  Mauerwerksvorsprünge, Strebepfeilerecken, Gesimsteile, etc. waren auf der Ost- und Nordfassade abgerissen, nicht mehr mit der Fassade verbunden und kippten heraus. Ein großer Teil der Fugen war wegen Witterungsschäden nicht mehr in Ordnung.

Zudem gab es Risse im Fensterglas, die Bleiruten der Fenster wiesen in allen Bereichen Verformungen auf und das Bitumendach der Kapelle war sowohl in der Fläche als auch an den seitlichen Aufkantungen undicht geworden.

Die Witterungsschäden, die die Sanierung bedingten, waren unübersehbar.
Die Witterungsschäden, die die Sanierung bedingten, waren unübersehbar.
Die gelungene Rekonstruktion von Fenstern und Fassade.
Die gelungene Rekonstruktion von Fenstern und Fassade.

Im Zuge der Sanierung wurden so unter anderem die Fassadenflächen, Gesimsbereich und Strebepfeiler erneuert. Die herauskippenden Pfeilerabdeckungen wurden mittels Stahlankern wieder fest mit der Fassade verbunden, an einigen Stellen wurden die Formsteine ersetzt. Die bereits fehlenden Eingangsportalsteine wurden anhand des Bestands rekonstruiert und wieder neu aufgemauert. Das historische Portalkreuz wurde auf dem neu angefertigten Schlussstein wieder aufgesetzt.

Die desolate Kapellendachabdichtung wurde abgebrochen und das Dach mit Dämmung und einer neuen Dachabdichtung aus Bitumenbahnen saniert. Die Fugen wurden vollständig bis zu 2 cm herausgeschnitten und neu verfugt. Die Südfassade wurde mit einer verputzten Vorhangfassade mit Stehfalzzinkblech verkleidet, da ein direktes Verputzen des Mauerwerks aufgrund der extremen Unebenheiten nicht möglich war. Der in den 1970-er Jahren angebaute Windfang auf der Südseite wurde komplett zurückgebaut und die in jener Zeit hergestellte Türöffnung wieder geschlossen. Die bei dem Abbruch entstandene Fehlstelle im Hofpflaster wurde wieder ausgepflastert und somit dem Bestand angepasst.

(kk)

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