Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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15.04.2019

Freiwilligendienstler im Bonifatiuswerk

David Gorny absolviert seinen "Freiwilligen Bonifatius Dienst" im Bonifatiuswerk. Foto: Theresa Meier

Der 21-jährige David Gorny ist einer von vier jungen Erwachsenen, der sich für den "Freiwilligen Bonifatius Dienst" entschieden hat. Das Angebot des Bonifatiuswerkes bietet Einblicke in vielfältige Tätigkeiten der Kinder- und Jugendarbeit. In kirchlichen Einrichtungen in Berlin und Paderborn können junge Menschen sich ausprobieren und neue Kompetenzen erlernen. Bis August 2019 wird David Gorny das Bonifatiuswerk in Paderborn unterstützen. Über Aufgaben und Erfahrungen spricht er mit uns im Interview.

Warum hast du dich speziell für den Freiwilligendienst im Bonifatiusdienst entschieden?

Das Bonifatiuswerk wurde mir durch einen Freund empfohlen. Zuvor war mir das Hilfswerk nur durch die "Weihnachtsmannfreie Zone" und durch die Angebote der Firm- und Erstkommunionvorbereitungen bekannt. Im Laufe der Zeit interessierte mich die Arbeit innerhalb der Diaspora immer mehr, sodass ich Weiteres über dieses für mich noch unbekannte Tätigkeitsfeld erfahren wollte.

Was ist das Besondere am "Freiwilligen Bonifatius Dienst"?

Besonders ist natürlich die große Freiheit, die einem hier geboten wird. Daraus ergibt sich eine große Bandbreite an abwechslungsreichen Aufgaben. Hinzu kommt die pastorale Begleitung unter Matthias Hein, einem Gemeindereferenten aus dem Erzbistum Paderborn. Diese Aspekte machen den Freiwilligendienst zu einer besonderen Art.

Maite Kelly singt mit Schülern der Domsingschule Aachen während der Eröffnung der Weihnachtsmannfreien Zone. Foto: Theresa Meier

Wie erlebst du deine Zeit beim Hilfswerk für den Glauben?

Die Zeit im Hilfswerk erlebe ich momentan als eine unglaublich ereignisreiche Zeit mit vielen Eindrücken. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten sowohl sich selbst und seine Fähigkeiten einzubringen, als auch Neues zu erlernen und sich weiterzubilden. Besonders interessant finde ich immer wieder den ständigen Blickpunkt auf die gesamte Weltkirche, insbesondere auf Nordeuropa und dem Baltikum.

Hinzu kommt die abwechslungsreiche Arbeit, die einem innerhalb des Hilfswerks geboten wird. Die Aufgabenfelder hier in Paderborn reichen von der Instandhaltung der Websites "Praktikum im Norden", "Pastorale Innovationen" und der des Bonifatiuswerkes, bis hin zur Teilnahme am Beirat Religionspädagogik, der sich mit dem Firm- und Erstkommunionmaterial der nächsten Jahre auseinandersetzt.

Festgottesdienst zur Diaspora-Aktionseröffnung im St. Petrus Dom in Osnabrück Foto: Theresa Meier

Außerhalb der Stadtgrenzen Paderborns erlebt man dann die Eröffnung der Weihnachtsmannfreien Zone in Aachen, die Pädagogischen Veranstaltungen für Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Dortmund und Köln, und die Redaktionssitzungen der Zeitschrift "Bonikids" in Münster. Ein Highlight war zudem auch die Eröffnung der Diaspora Aktion in Osnabrück und der Medienwettbewerb "Herkunft hat Zukunft", der im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres stattgefunden hat.

Das Mitarbeiterteam hier in Paderborn versteht sich wortwörtlich als Team und verhält sich auch dementsprechend offen, tolerant und interessiert am Nächsten.

Es wird also schnell deutlich, dass das Bonifatiuswerk einer der vielseitigsten Einsatzstellen für einen Bundesfreiwilligendienst ist. Daraus ergibt sich ständig die Möglichkeit, schon im Vorfeld praxisorientierte Berufserfahrungen sammeln zu können.

Einführungswochenende zur pastoralen Begleitung in der Klus Eddessen bei Borgentreich. Foto: David Gorny

Wie nimmst du die pastorale Begleitung wahr?

Einen besonderen Mehrwert bietet natürlich die pastorale Begleitung unter Matthias Hein, einem Gemeindereferenten aus dem Erzbistum Paderborn. So beschäftigen wir uns an mehreren Treffen mit den Themenbereichen "Glaubensweitergabe", "Werte des christlichen Menschenbildes" und "Zukunftsfragen".

Dabei reflektieren wir konkrete Erlebnisse und aktuelle Erfahrungen, welche wir innerhalb unserer Stellen erleben konnten. Gegenseitiger Respekt und Toleranz untereinander stehen hierbei immer im Mittelpunkt.

Zum Abschluss der pastoralen Begleitung werden wir uns dann nach Lettland begeben, wo wir uns die katholische Kirche und deren Projekte vor Ort anschauen werden. Die Reise wird unter der Thematik "Gott in allen Dingen finden" stehen.

Was erwartest du dir noch von der restlichen Zeit im Bonifatiuswerk?

Highlights werden in den nächsten Wochen garantiert die Lettland-Reise, Libori und der ZDF-Fernsehgottesdienst im Karlsruher Zoo sein. Darüber hinaus stehen noch Besuche in Hamburg, Würzburg, Münster und Berlin an, auf die ich mich ebenfalls freuen kann.

(thmei)

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Das neue Bonifatiusblatt behandelt das Thema "Christsein in Europa".

In der aktuellen Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" reisen die „boni kids“ in den Vatikan. Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe "Lebendiges Zeugnis" (01/2019) widmet sich der Dokumentation des Europakongresses.

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