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24.11.2012

Katholische Studentengemeinde "Thomas von Aquin" zu Jugendbegegnung in Rumänien

Zu einer internationalen Jugendbegegnung war vom 01. bis 14. September 2012 eine Delegation der Katholischen Studentengemeinde "Thomas von Aquin" (Dresden) in Rumänien unterwegs. Die Diaspora-Kinder- und Jugendhilfe des Bonifatiuswerks unterstützte das soziale Austauschprojekt mit 1.767,50 Euro. Zudem hatten zwei Gemeinden aus dem Bistum Dresden-Meißen der aus insgesamt 15 Studierenden und Studentenpfarrer P. Michael Beschorner bestehenden Gruppe ihre Bonibusse zur Verfügung gestellt.

Vor Ort in Timisoara im Banat / Rumänien gab es für die Gruppe im Rahmen ihres "Arbeits- und Begegnungsprojekts" stand für die Studenten dann der aktive Arbeitseinsatz in Timisoara und Girocauf dem Programm. "Unsere Haltung war es, dass wir unsere Zeit und Energie dort zur Verfügung stellen, wo sie direkte Hilfe und auch einigen Nutzen verspricht", berichtet Studentenpfarrer Beschorner. "So hat es sich gezeigt, dass Erdarbeiten zur Installation einer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung im Salvatorianerkloster Timisoara in einem unzugänglichen Abschnitt des Grundstückes am dringendsten zu erledigen waren. Zum anderen besteht der Wunsch, im kleinen Dorf Giroc vor den Toren Timisoaras eine kleine Kapelle für die röm. katholische Gemeinde zu bauen. Dafür war es nötig, auch im sehr unzugänglichen Gelände Erdarbeiten durchzuführen. Die Gruppe hat tatsächlich in einer Arbeitswoche etwa 40 Tonnen Erde bewegt." Zum anderen arbeiteten jeden Tag Freiwillige der Gruppe in der Suppenküche für Obdachlose und Bedürftige im Salvatorianerkloster mit.

Beim Arbeitseinsatz in Giroc
Beim Arbeitseinsatz in Giroc
Beim Gottesdienst mit dem Studentenpfarrer von Timisoara
Beim Gottesdienst mit dem Studentenpfarrer von Timisoara

Gewünscht wurde von der sehr internationalen Gruppe - bereichert durch einen Rumänen, der in Dresden studiert, und zwei Ungarn aus Budapest - insbesondere auch der geistliche Austausch: So wurde jeder Tag mit einem geistlichen Impuls zum Morgen begonnen und mit einem am Ende des Tages abgeschlossen. Zudem konnte die Studenten eine Sonntagsmesse in der Klosterkirche mit der Gemeinde feiern, eine Eucharistiefeier im Freien mit dem Studentenpfarrer von Timisoara und rumänischen Freunden aus einem dortigen Kinderheim in Freidorf, und - zum Abschluss der Fahrt - eine Gruppenmesse als Danksagung.

 

Am Ende des Einsatzes voller Freude und Dankbarkeit.
Am Ende des Einsatzes voller Freude und Dankbarkeit.
Unterwegs mit Boni-Bussen
Unterwegs mit Boni-Bussen

Der Austausch mit Studierenden in Rumänien gelang nicht ganz wie geplant, da auch in Rumänien Semesterferien waren und somit praktisch kaum Studierende in Timisoara anwesend. Jedoch gab es einen Austauschabend mit den Verantwortlichen der Studentengemeinde, wo zahlreiche Freunde einer der Studenten kamen, der dort seinen Freiwilligendienst bei den Jesuit European Volunteers (JEV) gemacht hat. Höhepunkt dieser begegnung war der Gottesdienst hatte, der für einige dort eine neue Erfahrung war und sehr positiv angenommen wurde.

Um Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort zu zu bekommen, fanden zahlreiche Projektbesuche statt, etwa der „Jugendfarm Bakova“, in der es vorrangig um die Reintegration obdachloser Menschen geht, eines Hospizes und eines Nachtasyls in Timisoara und eines Weinbergs im Banat, mit dessen Verkaufserlös ein Kinderheim in Buzias gefördert wird. Zudem standen ein Besuch des Revolutionsmuseums, eine organisierte Stadtführung und die Möglickeit, an einer großen Wallfahrt nach Maria Radna teilzunehmen, auf dem Programm.

Im Anschluss an den Arbeitseinsatz ging es noch einige Tage nach Siebenbürgen, nach Sibiu in die Karpaten gefahren. "Auch dort kam es zu sehr intensiven Begegnungen, da wir neben einer organisierten Stadtführung auch das Projekt „Kinderhilfe Siebenbürgen e.V.“ besucht haben", so der Studentenpfarrer. "Ein Projekt, in dem Roma-Kindern Leben und Schule ermöglicht wird. Das Gespräch mit der Projektleiterin war sehr bewegend für uns alle und ermöglichte einen Einblick in eine sehr rumänische Situation der Ausgrenzung einer Volksgruppe im eigenen Land."  Eine ausgiebige Wanderung im Fagaras-Gebirge vor den Toren Sibius rundete das positive und  bereichernde Erleben eines fremden Landes ab.


 (kk)

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