UNTERSTÜTZTE PROJEKTE IN NORWEGEN

NORWEGEN

Das große Land Norwegen ist seit 1931 in drei kirchliche Verwaltungsbezirke eingeteilt: Oslo, Trondheim und Tromsø (siehe auch: www.katolsk.no/norge/). Unter den 5.276.592 Millionen Einwohnern leben 161.255 Katholiken, das entspricht 2,33 Prozent.
 

Oslo, Trondheim und Tromsø

Das Bistum Oslo erstreckt sich über 154.560 qkm im Süden des Landes. Unter den rund 3,83 Millionen Einwohnern leben 139.407 Katholiken, die von 79 Priestern in 25 Pfarreien seelsorglich betreut werden, die zum Teil Ausmaße wie die Beneluxländer aufweisen. Bischof ist seit 2005 der 1953 im norwegischen Rijukan geborene Markus Bernt Eidsvig.

Mittelnorwegen bildet in katholischer Sicht die Territorial-Prälatur Trondheim. Auf 56.458 qkm des Gebietes sind fünf Pfarreien eingerichtet, in denen 12 Priester die Seelsorge an den knapp 15.000 Katholiken sicherstellen. Apostolischer Administrator der Prälatur ist seit 2009 Markus Bernt Eidsvig.

Die Territorial-Prälatur Tromsø, die sich über 173.968 qkm erstreckt, umfasst Svalbard und Nord-Norwegen mit den Bundesländern Finnmark, Troms und Nordland. 5.907 Katholiken gehören hier zu den sieben Pfarreien, die 11 Priester betreuen. Insgesamt leben in dem Gebiet, das über den Polarkreis reicht und zu dem auch die Pfarrei Hammerfest gehört, 483.396 Einwohner (Stand 12/2014). Bischof ist seit März 2009 Berislav Grgic aus Kroatien.
 

Im Folgenden können Sie sich einen Überblick über die Projekte verschaffen, die das Bonifatiuswerk in Norwegen unterstützt.

Auf der Karte dargestellt sind alle geförderten Projekte, für die in den Jahren 2017 bis 2019 Hilfen vom Bonifatiuswerk bewilligt wurden. Sollten Sie Informationen zu weiteren, in den Vorjahren geförderten Projekten wünschen, senden Sie uns bitte eine kurze Anfrage an info@bonifatiuswerk.de. Wir informieren Sie gern!


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Registrierung der Katholiken in Norwegen

Nachdem die evangelisch-lutherische Kirche keine Staatskirche mehr ist, bestehen Unklarheiten darüber, wie die anderen Kirchen nun gleichgestellt werden können und wie die Registrierung der Katholiken durch den Staat gewährleistet werden kann. Die Hürde jener Kirchen und Gemeinschaften, die aus vielen Flüchtlingen und Einwanderern bestehen, ist besonders groß, weil keiner der Neuangekommenen weiß, dass er sich ins eintragen sollte. So bleibt ca. ein Drittel Katholiken unregistriert und die staatliche ökonomische Unterstützung von 100 Euro pro Mitglied pro Jahr entfällt. Die Zuwanderung in Norwegen hat ein erhebliches Ausmaß erreicht. Die Kirchenbesucherzahl stieg in den letzten Jahren um 70% an. Doch die Zahl der registrierten Mitglieder blieb nahezu gleich.

MATERIALIEN ZUM THEMA

Wandkarte "Katholische Kirche in Nordeuropa"
Wandkarte "Katholische Kirche in Nordeuropa" mit Adressen aller katholischen Pfarreien
Broschüre "Norwegen - Aufbrüche einer Diasporakirche" aus der Reihe "Katholisch im Norden"
Broschüre "Norwegen - Aufbrüche einer Diasporakirche" aus der Reihe "Katholisch im Norden"