TONDOKUMENTE VOM 23.02.2018:

O-Töne zur Erstkommunion 2018

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BeschreibungDateigrößeDownload
O-Ton von Matthias Micheel zum Motto der Erstkommunion 2018805,50 KBDownload
O-Ton Msgr. Georg Austen zu Glaubensthemen1,07 MBDownload
O-Ton Msgr. Georg Austen zum Spendenprojekt1,09 MBDownload

Was steckt hinter dem Motto der diesjährigen Erstkommunionaktion „Jesus, wo wohnst du?“

Matthias Micheel (Leiter der Diaspora- Kinder und Jugendhilfe im Bonifatiuswerk):
Das Motto hat natürlicbh bei uns einen biblischen hintergrund. Es ist die Efahrung der ersten Jünger mit Jesus. Jesus beruft sie und die Jünger fragen dann: „Rabbi, wo wohnst du eigentlich? Wo ist deine Heimat? Wo bist du zu Hause?“ Die wollen ganz handfest sehen, wie Jesus eigentlich lebt und wo er herkommt. Das haben wir uns bei der Fragestellung als Hintergrund auch gedackt: Wo wohnt Jesus eigentlich in unserer Welt, in der Welt der Kinder? Wie kann er erfahren werden im alltäglichen Umgang miteinander – mit der Natur, mit anderen Menschen?
 

Jesus soll auch in unserer heutigen Zeit erfahrbar und gegenwärtig sein, wie versucht das Bonifatiuswerk vor allem Kinder für Glaubensthemen zu begeistern?

Msgr. Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes): 
Das Fest der Erstkommunion ist ein prägendes und wichtiges Fest für Kinder, worauf sie sich freuen und auch vorbereiten. Das Wichtigste ist eigentlich für uns die Begegnung mit den Menschen, sei es mit den Eltern, mit Paten oder anderen, die eben an Gott glauben und denen auch die Kirche wichtig ist und dieses Fest, dass sie von sich erzählen können. Und wir versuchen Materialien und Impulse zu setzen, sei es durch Geschichten, sei es durch ansprechende Bilder, aber auch durch Aktionen, wie z. B. Tiere der Bibel, in denen Kinder angesprochen werden, und über diese Wege neugierig werden auf die Botschaft Jesu, sich mit ihm auseinandersetzen, aber sie müssen es eben auch vor Ort erfahren können, und dass die Erstkommunion ja auch über den Tag der Erstkommunion hinausgeht. Was kann ich vor Ort von der Gemeinde erleben und erfahren? Und das ist uns eben sehr wichtig, dabei wollen wir unterstützen.
 

Die Erstkommunion-Aktion steht immer unter dem Gedanken „Mithilfe durch Teilen“. So sammeln traditionell die Kommunionkinder bundesweit eine eigene Kollekte für die Kinderhilfe des Bonifatiuswerkes. Welches Projekt unterstützt das Hilfswerk für den Glauben in diesem Jahr damit?

Msgr. Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes):
Es werden ja viele Projekte unterstützt durch die Kinder, durch die Gaben der Erstkommunion, und wir haben uns in diesem Jahr dazu entschieden, als Beispielprojekt das Kinder- und Jugenddorf Markkleeberg zu unterstützen, es wird von der Caritas getragen. Es ist eine stationäre Jugendhilfeeinrichtung im Süden von Leipzig, dort leben 27 Jungen und Mädchen zwischen fünf und 18 Jahren. Und das ist eben für Kinder wichtig, dass sie gerade zu diesen Kindern, die Lebensbrüche haben, auch eine Beziehung aufbauen können in dem Sinne, dass sie verstehen, wie es ihnen geht, aber dass sie auch helfen können, dass sie etwas Gutes tun können damit, und auch im Sinnen Jesu damit handeln können. Das passt auch sehr gut zum Motto „Jesus, wo wohnst du?“, dass man eben sieht, wo heute Kinder und Jugendliche leben, die kein normales Zuhause haben und dabei wollen wir eben helfen und das auch weitergeben.

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