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Auf der Fazenda da Esperanςa finden junge Männer zurück ins Leben

Jeden Morgen beten die Bewohner der Fazenda den Rosenkranz: der Weg der Fazenda ist auch ein geistlicher Weg. Foto: A. Herrmann
Jeden Morgen beten die Bewohner der Fazenda den Rosenkranz: der Weg der Fazenda ist auch ein geistlicher Weg. Foto: A. Herrmann

Die Fazenda da Esperança ist eine katholische Einrichtung, in der ehemals drogen- und suchtmittelabhängige Jugendliche und junge Erwachsene einen neuen Lebensinhalt durch den christlichen Glauben finden. Das Konzept der Fazenda  beruht auf 3 Säulen: Gemeinschaft, Arbeit und Spiritualität.

Zehn junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren versuchen zurzeit auf dem Hof der Hoffnung wieder einen Weg zurück ins Leben zu finden. Neben der Aufzucht von Schweinen, Schafen, Gänsen und Hühnern unterhalten sie ein Gästehaus für Jugendgruppen mit 18 Doppelzimmern und produzieren in ihrer Werkstatt kleine Holzutensilien. Hofladen und Hofcafé öffnen immer sonntags zwischen 14 und 17 Uhr.

Was ich auf der Fazenda gesehen habe, hat mich sehr gerührt und daher unterstütze ich dieses Projekt sehr gerne.

Michael Patrick Kelly

Gemeinschaft, Arbeit und Spiritualität

In der Regel leben die jungen Erwachsenen ein Jahr auf der Fazenda, vollkommen abgeschieden, ohne Handy und Internet, kaum Fernsehen und Radio, immer im Rhythmus von Arbeit und Gebet. Sie haben sich bewusst für diesen Weg entschieden und sich persönlich um einen Platz auf der Fazenda beworben. Was hier zählt, ist die Gemeinschaft. 

Mit Werkstatt, Gästehaus und Tierhaltung versuchen die Bewohner der Fazenda ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch trotz einfachem Leben und hohem Arbeitseinsatz bleibt dieses Werk der Hoffnung mitten in der nichtchristlich geprägten Diaspora Ostdeutschlands auf Spenden angewiesen. Staatliche Unterstützung gibt es nicht.

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Das Wort leben

Der geregelte Tagesablauf bietet den Bewohnern Halt. Um 6:15 Uhr heißt es aufstehen. Nach dem Frühstück treffen sich alle um 7 Uhr in der Kapelle, der ehemaligen Bäckerei des Gehöfts, bevor es um 8:15 Uhr an die Arbeit geht. Sie beten den Rosenkranz, lesen gemeinsam in der Bibel und einigen sich auf ein Motto für den Tag. Das Bibelwort des Tages wollen die Bewohner bis zum nächsten Morgen bewusst leben sowohl in den Kleinigkeiten des Alltags als auch im Blick auf ihre tieferliegenden Probleme.

Für Sven ist der Rosenkranz eine Zeit der Meditation. Bevor ihn die Alkoholsucht um seine Arbeit brachte und völlig aus der Bahn warf, lebte er in einer Kleinstadt unweit der Fazenda. Nach Monaten der Obdachlosigkeit war er bereit für den christlichen Weg der Fazenda und das, obwohl er wie so viele in dieser Diaspora-Region in Berlin und Brandenburg ohne Religion und Kirche durchs Leben geht.  

 

"Bauernhof der Hoffnung"

Fazenda da Esperança heißt übersetzt übrigens so viel wie Bauernhof der Hoffnung. Und tatsächlich gibt das Projekt auf dem Hof der Hoffnung und eine neue Perspektive. Heute gibt es weltweit über 82 Fazenda-Gemeinschaften in 12 Ländern mit Plätzen für 2.500 junge Menschen.

Impressionen von der Fazenda

IHRE ANSPRECHPARTNERIN ZUM PROJEKT

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Nicole Dürdoth ist Ihnen gerne behilflich.

Nicole Dürdoth

Referentin Fundraising
05251 29 96-45
nicole.duerdoth@bonifatiuswerk.de