Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Das Firmprojekt 2017: Das Jugendhaus "Club am Trauerberg"


„Hier hat man mir weitergeholfen“

Das Jugendhaus „Club am Trauerberg“ in Brandenburg an der Havel ist eine Anlaufstelle für Jugendliche in allen Lebenslagen

Aus der Werkstatt dröhnt die Bohrmaschine, aus dem Café sind angeregte Gespräche zu hören und wenn eine der Bands im Proberaum loslegt, dann wird es richtig laut. „Bei uns ist immer was los“, sagt Ilja Weißleder und lacht. „Wir bieten kreative Freizeitgestaltung für Jugendliche, um sie da abzuholen, wo sie sind“, sagt der Sozialarbeiter. Club am Trauerberg, kurz CaT, nennt sich die Caritas-Einrichtung. Sie ist eine Alternative zu den „Treffpunkten der Jugendlichen, die auf der Straße abhängen und vielleicht irgendwann Blödsinn machen“, sagt der Sozialarbeiter Weißleder.

Beinah zu jenen Jugendlichen dazugehört hätte Benjamin Neuling. Der 20-Jährige kennt einige aus seinem alten Freundeskreis, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Einige nehmen jetzt Drogen. „Für mich war das nie ein Thema“, sagt er und ist froh darüber vor fünf Jahren den Weg zum Jugendhaus CaT gefunden zu haben. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport oder zeichnet auch gern. Doch in der Förderschule hatte Benjamin so einige Schwierigkeiten. Auch Zuhause war in der Vergangenheit nicht alles immer rosa. „Ich konnte hier über meine Probleme reden und man hörte mir wirklich zu“, berichtet er. „Man hat mir hier mit meinen Problemen weitergeholfen.“

Selbstständigkeit fördern und Grundbedürfnisse befriedigen

Das Lob hört Weißleder als Sozialpädagoge gern. Immer wieder hat er Jugendliche erlebt, die Zuhause Ärger hatten, mit dem Gesetz  in Konflikt gerieten oder gar aus dem Kindernotdienst rausgeflogen sind. „Sie kommen dann hier immer wieder her“, so seine Erfahrung, „wir sind ihre Anlaufstelle, weil sie Vertrauen schöpfen und hier Hilfe und Unterstützung erhalten.“ Und das geschieht auf vielfältige Weise: Von offenen Gesprächen bis zur Befriedigung der Grundbedürfnisse. Denn regelmäßig kochen die Mitarbeiter mit den Jugendlichen ein einfaches Essen. Das sei eine Vorbereitung auf die spätere Selbstständigkeit, aber solle auch die Mägen der Jungen und Mädchen füllen, sagt Weißleder. Denn nicht selten gehen einige von ihnen ohne Frühstück in die Schule und kommen hungrig am Nachmittag in den CaT.

Der Allltag im CaT

Ob Holzwerkstatt, in der Vogelhäuser gebaut werden, ein Computerraum, indem IT-Projekte stattfinden, oder der Band-Proberaum zum Musizieren. Im Schnitt kommen 40 Jugendliche täglich, außer sonntags, um sich hier in verschiedenen Bereichen auszuprobieren oder einfach ihre Freizeit zu gestalten. Hinzu kommen diverse Sportmöglichkeiten und ein Jugendcafé, um im Gespräch die hier entstandenen Freundschaften zu vertiefen. Und auch hinter der Theke sind junge Menschen, wie etwa Leon, zu finden. Der 12-Jährige gehört zum „Helferbeirat“, wie sich die Gruppe von Jugendlichen nennt, die hier nicht nur ihre Freizeit verbringen, sondern auch mit anpackt.


Straffällige Jugendliche können hier Strafstunden ableisten

Es gibt aber auch Ausnahmen. Wenn etwa junge Menschen Gesetze übertreten haben und im CaT Strafstunden ableisten müssen. Sie kommen dann nicht freiwillig hierher und müssen erst Vertrauen zu Weißleder und seinen Kollegen fassen. „Und dann fragen wir nach, wieso sie straffällig geworden sind und arbeiten daran, damit das nicht wieder geschieht“, berichtet der 38-Jährige. Dann wird gemeinsam im dazugehörigem Garten mit selbstgezüchteten Gemüse, vielen Blumen und einem Grillplatz, auf dem so manche CaT-Grillparty gefeiert wird, gearbeitet.

Viele der Angebote werden nicht refinanziert. Damit das Jugendhaus „Club am Trauerberg“ weiterhin vielen Jugendlichen ein Zufluchts – und Lernort bleibt, ist es dringend auf Spenden angewiesen.

Von Jugendlichen für Jugendliche:

 

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Aktuelle Publikationen

Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht das Thema der Diaspora-Aktion 2017 "Unsere Identität: Segen sein".

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" beschäftigt sich mit dem Thema "Reformation". Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (02/2017) widmet sich dem Thema "Bibelpastoral".

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