VON JUGENDLICHEN FÜR JUGENDLICHE

FIRMAKTION

Das Sakrament der Firmung (hier in Schweden durch Lars Anders Kardinal Arborelius, Bischof von Stockholm) ist Fortführung der Taufe (Foto: Bonifatiuswerk).
Das Sakrament der Firmung (hier in Schweden durch Lars Anders Kardinal Arborelius, Bischof von Stockholm) ist Fortführung der Taufe (Foto: Bonifatiuswerk).

 

„VON JUGENDLICHEN FÜR JUGENDLICHE“

Das Sakrament der Firmung ist ein bedeutender Schritt eines jungen Katholiken auf dem Weg zum erwachsenen Christen. Als mündige Christen übernehmen sie schon in ihrer Feier der Firmung Verantwortung für sich, die Kirche und die Gesellschaft, indem sie die Nöte und Sorgen ihrer Altersgenossen in der Diaspora nicht vergessen. Mit ihrer Spende unterstützen die Firmbewerber die Kinderhilfe des Bonifatiuswerkes und damit ambulante Kinderhospizdienste, Kinder- und Jugenddörfer, Wohngruppen für Jugendliche mit Behinderung sowie Jugendsozialeinrichtungen. Sie fördern Gemeinschaft und Glaubenserlebnis in Religiösen Kinderwochen (RKW) oder in katholischen Kitas.

DAS AKTIONSPROJEKT 2021

Eine Zukunft für benachteiligte Jugendliche - Beispielhaft für die Projekte unserer Kinderhilfe steht 2021 die "Manege" im Don Bosco Zentrum Berlin. Hier finden junge Männer den Weg zurück ins Leben. Die Jugendlichen, die hier betreut werden,
stehen am Rand der Gesellschaft und kommen häufig aus schwierigen Familienverhältnissen. Nur wenige haben einen Schulabschluss. In der "Manege" bekommen sie eine zweite Chance und die Möglichkeit, in ein eigenverantwortliches Leben zu finden.

Mehr über das Firmprojekt 2021

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TIPPS ZUR FIRMVORBEREITUNG

Mit Firmbewerbern die Fasten-, Kar- und Osterzeit gestalten

Mit Blick auf die Corona-Pandemie ist das Leitwort aktueller denn je. Auch für die Firmvorbereitung bietet das Bonifatiuswerk vielfältige Ideen und Anregungen zur coronakonformen Gestaltung der Fasten-, Karund Osterzeit an:

Aschermittwoch/Fastenzeit

"Fastenchallenge" – eine Herausforderung für 40 Tage
Gestalten Sie mit Ihren Erstkommunionkindern oder Firmbewerbern eine Fasten-Challenge! Jede und jeder ist eingeladen, sich für die 40 Tage der Fastenzeit eine besondere Herausforderung zu suchen. Dies kann einerseits der Verzicht (z. B. auf Süßigkeiten, das Smartphone etc.) sein, andererseits aber auch die bewusste Entscheidung für etwas (z. B.  die Intensivierung des persönlichen Gebets, der Einsatz für andere Menschen etc.) sein. Geeignete Impulse und ein regelmäßiger gemeinsamer Austausch (via Internet) über Fortschritte und Rückschläge der Challenge lassen die Fastenzeit zu einer intensiven Erfahrung werden. Auch der Einsatz der sozialen Medien eignet sich ideal zur Begleitung der Fasten-Challenge.

Aschenkreuz to go
In diesem Jahr wird die Auflegung der Asche pandemiebedingt stumm und durch Aufstreuen erfolgen. Trotzdem bietet sich auch die Variante des „Aschenkreuzes to go“  an. Dazu werden kleine Tütchen mit geweihter Asche und einer kleinen Karte mit einem Impuls zur Fastenzeit oder einem geeignetem Bibelvers (z. B. Markus 1,15) ausgegeben. Alternativ können Karte und Tütchen auch nach Hause bestellt werden und kontaktlos in den Briefkasten geworfen werden. Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber können in das Packen und Verteilen der Tüten und Karten einbezogen werden.

Fastenstrauch aufstellen (und schmücken)
Zu Beginn der Fastenzeit werden Zweige (z. B. Forsythien oder Kirsche) abgeschnitten und an einem gut sichtbaren Ort in der Kirche ins Wasser gestellt. Bis Ostern werden die Zweige beginnen zu blühen. Das Blühen der Zweige erinnert daran, dass in der 40-tägigen Fastenzeit etwas im Leben wachsen soll: zum Beispiel der Glaube an Gott oder auch die Gemeinschaft der Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber. Diese sind dazu eingeladen, den Strauch mit einem Foto, einer Fürbitte, einem Gedicht oder einem ausgestalteten Fastenvorsatz zu schmücken.

"Ich vertraue Jesus, weil…"-Karten auslegen bzw. an Wäscheleine aufhängen
Passend zum Leitwort der Erstkommunion-Aktion 2021 „Vertrau mir, ich bin da!“ sind die Erstkommunionkinder oder auch Gemeindemitglieder dazu eingeladen, den Satz „Ich vertraue Jesus, weil…“ auf einer Karte mit eigenen Gedanken zu vervollständigen. Die Karten werden gesammelt und anschließend an einer Wäscheleine oder einem Seil in der Kirche aufgehangen. Zur Gestaltung der Karten eignet sich das Motiv zur Erstkommunion-Aktion, das gerne genutzt werden darf. Es steht hier zum Download bereit.

Gebetspatenschaften für die Fastenzeit
Für andere zu beten ist ein Akt der Nächstenliebe. Insbesondere in der Vorbereitungszeit auf den Empfang der Erstkommunion bzw. Firmung ist es ein wertvolles Zeichen, wenn die Gemeinde für die ihre Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber betet. Stellen Sie zu Beginn der Fastenzeit einen Korb mit kleinen Zetteln in der Kirche auf, auf dem jeweils der Vorname eines Erstkommunionkindes bzw. eines Firmbewerbers zu lesen ist. Die Gemeindemitglieder sind dazu eingeladen, einen Zettel zu ziehen und als Gebetspate für das Erstkommunionkind bzw. den Firmbewerber in besonderer Weise zu beten.  Für andere zu beten ist ein Akt der Nächstenliebe. Insbesondere in der Vorbereitungszeit auf den Empfang der Erstkommunion bzw. Firmung ist es ein wertvolles Zeichen, wenn die Gemeinde für die ihre Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber betet. Stellen Sie zu Beginn der Fastenzeit einen Korb mit kleinen Zetteln in der Kirche auf, auf dem jeweils der Vorname eines Erstkommunionkindes bzw. eines Firmbewerbers zu lesen ist. Die Gemeindemitglieder sind dazu eingeladen, einen Zettel zu ziehen und als Gebetspate für das Erstkommunionkind bzw. den Firmbewerber in besonderer Weise zu beten. 

Palmsonntag

Palmzweige to go / Lieferdienst von gesegneten Palmzweigen
Es ist guter Brauch, dass die am Palmsonntag geweihten Palmzweige zu Hause hinter das Kreuz an der Wand gesteckt werden. Da viele (ältere) Gemeindemitglieder in diesem Jahr sehr wahrscheinlich nicht die Möglichkeit haben, einen Palmzweig im Gottesdienst segnen zu lassen und mit nach Hause zu nehmen, können die Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber einen kontaktlosen Lieferdienst für die geweihten Palmzweige –  versehen mit einem kleinen Gruß zum Start in die heilige Woche – anbieten.

Gründonnerstag

Digitale Ölbergstunde
"Wachet und betet" – diese Worte Jesu aus dem Garten Gethsemane gelten auch uns. Besonders in der Erstkommunion- bzw. Firmvorbereitung bietet sich die Durchführung einer digitalen Ölbergstunde an.

Digitale Agapefeier (mit Brot und Traubensaft)
Die Agape ist Zeichen der Liebe zu Gott und untereinander; sie ist als Liebesmahl auch ein Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen weltweit. Zur Feier der Agape in Pandemiezeiten bietet sich eine digitale Version an. Dazu werden im Vorfeld an die Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber Brot und Traubensaft verteilt. Gemeinsam via Internet wird dann am Abend des Gründonnerstags das Agapemahl gefeiert. Eine solche Agapefeier kann zudem als guter Schlusspunkt für die Fastenchallenge (s. oben) dienen, bei dem sich über die Erfahrungen der vergangenen Wochen ausgetauscht wird.

Karfreitag

Kreuzwegfenster im Dorf / Stadtteil gestalten
Für Jesus war es ein schwerer und schmerzhafter Weg am Karfreitag. Davon zeugen die 14 Kreuzwegstationen, die es in jeder katholischen Kirche zu sehen gibt. Als Aktion in der Fastenzeit bzw. vor Karfreitag können Familien der Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber jeweils ein Fenster mit der Szene einer Kreuzwegstation gestalten. Die Kreuzwegfenster im Dorf / im Stadtteil laden dann dazu ein, den Kreuzweg alleine oder einer kleinen Gruppe abzugehen.

Gestalten/Schmücken des heiligen Grabes
Vielerorts ist es Tradition, mittels einer Christusfigur die Grablegung darzustellen. Das heilige Grab wird von der Gemeinde dann besonders geschmückt und verehrt. In den Aufbau, das Schmücken und die Verehrung des heiligen Grabes lassen sich sehr gut die Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber einbeziehen. Auch in Gemeinden, in denen die Darstellung des heiligen Grabes bislang noch keine Tradition hat, kann ein solcher Brauch mit Hilfe der Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber eingeführt werden. Anstelle einer Christusfigur ist es auch möglich, das Kreuz aus der Karfreitagsliturgie zu verwenden.

Spaziergang als gestalteter Kreuzweg
Auf Abstand und mit Masken sind die Erstkommunionkinder- bzw. Firmbewerber eingeladen, am Morgen des Karfreitags den Kreuzweg Jesu nachzugehen. Als begleitende Texte eignen sich für die Erstkommunionkinder das Heftchen "Der Kreuzweg Jesu" Für Firmbewerber bieten sich die Texte des Ökumenischen Kreuzweg der Jugend an.

Karsamstag

Stiller Gang über den Friedhof
Jesus ist wirklich gestorben und sein toter Körper liegt im Grab. Daran erinnert der Karsamstag, der wohl der stillste Tag im gesamten Kirchenjahr ist. Die Stille dieses Tages lässt sich sehr eindringlich auf dem Friedhof nachvollziehen. Es bietet sich daher an, mit den Erstkommunionkindern bzw. Firmbewerbern auf Abstand einen Gang über den örtlichen Friedhof zu unternehmen und mit Hilfe von Impulsen sich mit dem Thema Sterben, Tod und Auferstehung auseinanderzusetzen.

Mini-Ostergarten basteln           
Vielerorts ist es Tradition, die Geschehnisse der heiligen Woche mit einem kleinen Ostergarten darzustellen. Dieser lässt sich im Mini-Format (z.B. auf dem Deckel eines Schuhkartons) auch sehr gut mit Erstkommunionkindern bzw. Firmbewerbern gestalten. Dabei eignen sich insbesondere Naturmaterialien wie Holz, Steine, Sand, Moos etc.

Osterkerze basteln
Auch wenn Karsamstag der stillste Tag im Kirchenjahr ist, so werden oft an diesem Tag schon Vorbereitungen für das Osterfest getroffen. Das Basteln einer Osterkerze eignet sich daher hervorragend für den Karsamstag. Coronakonform können auch Tüten mit einer weißen Stumpenkerze, roten Wachsplatten und einer Bastelanleitung an die Erstkommunionkinder / Firmbewerber verteilt werden.

Ostern

Osterlicht to go / Lieferdienst des Osterlichtes
Zu Beginn der Osternacht wird die Osterkerze am Osterfeuer entzündet und in die dunkle Kirche getragen. Dort verbreitet sich das Licht unter den Menschen und erhellt die Kirche. Viele (ältere) Menschen werden in diesem Jahr die Feier der Osternacht nicht besuchen können. Die Botschaft, dass das Leben den Tod besiegt hat, soll aber trotzdem mit Hilfe der Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber zu diesen Menschen gelangen. Ähnlich wie an Aschermittwoch oder Palmsonntag bietet sich ein Lieferservice für das Osterlicht an. Diejenigen, die das Osterlicht für zu Hause wünschen, stellen ein windgeschütztes Gefäß vor Ihre Haustür, in welche eine kleine mit dem Osterlicht brennende Kerze hineingestellt wird. Zugleich kann das Osterlicht als Zeichen für das Leben auch auf die örtlichen Friedhöfe getragen werden. Die Osterkerze in der Kirche sollte am Ostersonntag und Ostermontag ganztäglich in der Kirche brennen, sodass das Licht auch abgeholt werden kann.

Ostertüten für Kranke und Alte
Vielerorts wurden an Weihnachten Tüten mit einem Gruß für ältere und kranke Menschen verteilt. Dies ist auch eine schöne Idee für die kommenden Ostertage. Mögliche Inhalte der Ostertüte können ein Osterei, eine kleine Osterkerze, Texte für Hausgottesdienste oder eine Grußkarte sein. Die Erstkommunionkinder können zudem eingeladen werden, ein Osterbild für die älteren und kranken Menschen zu malen, das in die Tüten beigelegt wird. Auf diese Weise wird die Ostertüte zu einem persönlichen, generationsübergreifenden Gruß der Gemeinde.

Digitale Oster-Agapefeier (mit Brot und Traubensaft)
Die Agape ist Zeichen der Liebe zu Gott und untereinander; sie ist als Liebesmahl auch ein Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen weltweit. Zur Feier der Agape in Pandemiezeiten bietet sich eine digitale Version an. Dazu werden im Vorfeld an die Erstkommunionkinder bzw. Firmbewerber Brot und Traubensaft verteilt. Gemeinsam via Internet wird dann in der Osternacht das Agapemahl gefeiert und auf den Sieg des Lebens über den Tod angestoßen. Eine solche Agapefeier kann zudem als guter Schlusspunkt für die Fastenchallenge (s. oben) dienen, bei dem sich über die Erfahrungen der vergangenen Wochen ausgetauscht wird.

Digitales Osterfrühstück
Die Erstkommunionkinder und Firmbewerber treffen sich am Ostermorgen digital, um gemeinsam zu frühstücken. Vor dem Frühstück erhalten alle einen kleinen Gruß der Pfarrei mit einem Osterei und guten Wünschen zum Osterfest.

POSTVERSAND & BESTELLUNGEN

In der Regel erhält das Bonifatiuswerk die Firmtermine von den Bistümern. Haben Sie in Kürze einen Firmtermin und noch kein Materialpaket erhalten? Dann melden Sie sich kurzfristig bei uns:

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DAS JAHRESTHEMA 2021: „IST DA WER?“


Das Leitwort der Firmaktion 2021 "Ist da wer?" greift zentrale Fragestellungen vieler junger Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg auf: Ist da wer, mit dem ich mein Leben teilen möchte? Ist da wer, der zu mir hält – in guten und schweren Tagen? Das Bonifatiuswerk möchte die Verantwortlichen in der Firmvorbereitung und die Firmbewerber ermutigen, sich diesen grundlegenden Fragestellungen zu stellen. Auch die Erfahrungen des Zweifelns an Gott und der Kirche sollen in der Firmvorbereitung ihren Raum finden. Das gesprayte Motiv wurde von Mika Springwald gestaltet.

 

DAS AKTIONSMATERIAL

Das Begleitheft zur Firmaktion 2021 bietet grundlegende Beiträge zur Firmung, es enthält liturgische und katechetische Bausteine für die Firmvorbereitung. Ebenso wie die neuen Motiv- und Veranstaltungsplakate steht es ab sofort kostenfrei zum Herunterladen bereit.

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DIE FIRMAKTIONEN DER VORJAHRE

GESCHENKIDEEN ZUR FIRMUNG

Lesezeichen zum Thema "Ist da wer?"
Lesezeichen zum Thema "Ist da wer?"
Armband "gestärkt, gesandt, gesegnet"
Armband "gestärkt, gesandt, gesegnet"
Schlüsselanhänger "Segen für deinen Weg"
Schlüsselanhänger "Segen für deinen Weg"
Glückwunschkarte zur Firmung "Ist da wer?"
Glückwunschkarte zur Firmung "Ist da wer?"
Buch "Die bunten Farben des Lebens"
Buch "Die bunten Farben des Lebens"
Leder-Armband "Segen für deinen Weg"
Leder-Armband "Segen für deinen Weg"
Entdecker-Kompass für Jugendliche
Entdecker-Kompass für Jugendliche
Buch "Ich glaub an dich"
Buch "Ich glaub an dich"

Die Gaben der Firmbewerber sind eine Säule der Solidarität, denn mit ihnen werden Projekte unserer Kinder- und Jugendhilfe unterstützt.

Monsignore Georg Austen,
Generalsekretär des Bonifatiuswerkes

IHRE ANSPRECHPARTNER ZUR FIRMUNG

Bei Fragen zur Firmaktion sind Ihnen Simon Rüffin, Katrin Sijbom und Julian Heese (v.l.n.r.) gerne behilflich.

Simon Rüffin

Leiter Diaspora-Kinder- und Jugendhilfe
05251 29 96-50
simon.rueffin@bonifatiuswerk.de

Katrin Sijbom

Referentin Fundraising
05251 29 96-33
katrin.sijbom@bonifatiuswerk.de

Julian Heese

Referent Missionarische und Diakonische Pastoral
05251 29 96-27
julian.heese@bonifatiuswerk.de