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03.08.2018

Ausstellung „Biblische Bildworte“ – Politiker auf Spurensuche nach christlichen Wurzeln

Zu Gast in der Ausstellung "Biblische Bildworte": Elmar Brok (v.l.), Sebastian Schwertfeger, Dr. Ulrike Kurth und Heinz Paus. Foto: Patrick Kleibold
Zu Gast in der Ausstellung "Biblische Bildworte": Elmar Brok (v.l.), Sebastian Schwertfeger,  Dr. Ulrike Kurth und Heinz Paus. Foto: Patrick Kleibold

Die Ausstellung "Biblische Bildworte" hat nicht nur die Liboribesucher in das Forum St. Liborius gelockt, auch aktive und ehemalige Politiker kamen, um sich auf die Spurensuche nach unseren christlichen Wurzeln zu begeben. Wie unsere Vergangenheit und unser europäisches Erbe auch morgen noch richtungsweisend sein können, darüber sprachen unter anderem der Europaabgeordnete Elmar Brok, Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und der ehemalige Bürgermeister von Paderborn und Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

Dem Westfälischen Forum für Kultur und Bildung und dem Bonifatiuswerk ging es mit Blick auf das  Europäische Kulturerbejahr 2018 darum, einen konkreten Zusammenhang zwischen Früher und Heute sichtbar zu machen. Die Gesprächsrunden verdeutlichten, dass gerade unsere Sprache, Traditionen, Bräuche und Gepflogenheiten unser heutiges Leben kulturell prägen. Anhand von Sprichwörtern, die ihren Ursprung im Alten und Neuen Testament haben und in unseren allgemeinen Sprachgebrauch übergegangenen sind, zeigte sich deutlich, dass unsere christlichen Spuren auch heute noch in unserer Sprache sichtbar und an vielen Orten auffindbar sind.

Marko Hülsmeier, Karolin Floren, Monsignore Georg Austen, Dr. Ulrike Kurth, Bürgermeister Michael Dreier, Manfred Krugmann und Sebastian Schwertfeger. Foto: Patrick Kleibold
Marko Hülsmeier, Karolin Floren, Monsignore Georg Austen,  Dr. Ulrike Kurth, Bürgermeister Michael Dreier, Manfred Krugmann und Sebastian Schwertfeger. Foto: Patrick Kleibold

In den Gesprächsrunden wurde auch thematisiert, dass sich Sprichwörter im Laufe der Zeit kontextuell verändern können. Am Beispiel des Sprichwortes "Auge um Auge, Zahn um Zahn" zeigt sich dies besonders deutlich. Mag uns der Ausdruck heute martialisch vorkommen, so war diese Richtlinie zur damaligen Zeit sehr fortschrittlich. Der Rechtssatz verlangte bei allen Körperverletzungsdelikten einen angemessenen, einen verhältnismäßigen Schadensersatz vom Täter, um weitverbreitete Blutrache illegal zu machen. Sprichwörter sollten also immer mit Blick auf ihre Entstehungszeit interpretiert werden. Daraus ableitend fragte der Europaabgeordnete Elmar Brok, ob nicht vielleicht auch der Koran mit einem solchen Blick gelesen werden müsse.

(pk)

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