IHRE UNTERSTÜTZUNG FÜR WOHNUNGSLOSE MENSCHEN

Tageseinrichtung Alimaus in Hamburg

Eine warme Mahlzeit ist keine Selbstverständlichkeit (Foto: Theresa Meier)
Eine warme Mahlzeit am Tag ist keine Selbstverständlichkeit (Foto: Theresa Meier)

Die Alimaus  Hamburg handelt ganz im Geist ihres Priesters, Dominikaner-Pater Dr. Karl Meyer. Er ist ein Mann, dessen Tür immer offen stand und steht, der für so manches Problem immer wieder eine unkonventionelle Lösung fand und die Menschen beeindruckt.

In Zeiten von Corona sind die Spenden von Lebensmitteln und Geld für andere notwendige Hilfen in der katholischen Tageseinrichtung Alimaus für Wohnungslose und Bedürftige in Hamburg deutlich zurückgegangen. In schweren Zeiten wie diesen, unter den Einschränkungen einer weltumspannenden Pandemie, muss sich christliche Nächstenliebe eine größtmögliche Flexibilität bewahren, um auf die Not bedürftiger Menschen kurzfristig reagieren
zu können.

Alimaus versorgt wohnungslose und bedürftige Menschen

Etwa 200 wohnungslose und weitere bedürftige Menschen wollen täglich in der Alimaus versorgt sein. Doch die Mittel dafür fehlen an allen Ecken und Enden. Weil im großen Essenssaal auf dem Kiez unter den Auflagen der Pandemie bei weitem nicht mehr genügend Gäste Platz finden, werden sie jetzt vor der Tür der Alimaus mit Lunchpaketen versorgt. Darin finden sich belegte Brote, warmes Essen, Getränke, Obst, Joghurt und Gebäck. Wenn es denn ausreichend Spenden von Supermärkten und Großkantinen gäbe. Doch die haben in der Pandemie eben derzeit andere Sorgen.

Große Not in bitterer Kälte

Doch es geht nicht nur um Lebensmittel und Ernährung. Die wohnungslosen Menschen brauchen Schlafsäcke, warme Kleidung und Decken, damit sie in den klirrend kalten Nächten im Winter auf St. Pauli draußen nicht erfrieren. Dafür ist auch der sogenannte Kältebus der Alimaus derzeit Nacht für Nacht auf Hamburgs Straßen unterwegs. Er bringt den Wohnungslosen die ersehnten, wärmenden Utensilien und fährt sie bei Bedarf auch für eine Nacht in Notunterkünfte. Noch. Denn auch dieser mobile Hilfsdienst kostet Geld, das gerade in dieser Zeit immer knapper wird.

Medizinische Versorgung

Auch die medizinische Versorgung der Alimaus ist mittlerweile an den Grenzen ihrer Möglichkeiten angekommen. Der Gesundheitsbus, der ebenfalls zum Angebot der katholischen Einrichtung gehört, ermöglicht Sonntag für Sonntag mit einem Team aus ehrenamtlichen Ärzten und Krankenpflegern wohnungslosen und bedürftigen Menschen ohne Krankenversicherung am Hamburger Hauptbahnhof sowie an der Reeperbahn eine medizinische Notversorgung. Doch auch die dringend benötigten Medikamente wie beispielsweise Asthmaspray oder Antibiotika, mit denen der Gesundheitsbus die bedürftigen Menschen vor Ort versorgt, kosten Geld, das der Alimaus zunehmend fehlt. Dabei sind die ehrenamtlichen, ärztlichen Helfer hoch motiviert.

 

Wertvolle Arbeit würdigen und unterstützen

Hilfe für wohnungslose Menschen im Stadtteil Altona bleibt in allen Bereichen dringend nötig. Schon um 10 Uhr stehen morgens die ersten Gäste vor der roten Eingangstür am Nobistor 42 in Hamburg, um ab 12
Uhr eines dieser gepackten Lunchpakete in Empfang nehmen zu können. Für viele ist es die erste und einzige Mahlzeit am Tag. Eines eindringlicheren Beweises für die Größe der Notbedarf es wohl kaum. Nicht nur zum Weihnachtsfest gilt es, diese wertvolle Arbeit zu würdigen und zu unterstützen.

Eindrücke rund um die Alimaus

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Nicole Dürdoth

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