PATER PAUL SCHULTE - GRÜNDER der DIASPORA-MIVA

Zum 125. Geburtstag des Fliegenden Paters

Kardinal Frings (v.l), Weihbischof Ferch und Pater Schulte (Foto: Archivfoto Bonifatiuswerk)
Kardinal Frings (v.l), Weihbischof Ferch und Pater Schulte (Foto: Archivfoto Bonifatiuswerk)

14.05.2020

Der christliche Abenteurer, Vollblut-Pilot und Ordensgeistliche der Kongregation der Oblaten-Missionare Pater Paul Schulte erlangte als "Der Fliegende Pater" weltweite Bekanntheit. Sein Geburtstag am 14. Mai 1895 jährt sich heute zum 125. Mal. Grund genug, auf das aufregende Abenteurerleben des fliegenden Paters zurückzublicken, zu dem Papst Pius XI. während eines Treffens im Jahr 1932 in Rom sagte: "Sie brauchen mich nicht zu begeistern, ich bin begeistert." Zu seinem Lebenswerk und Vermächtnis gehört die Gründung der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft, kurz MIVA genannt im Jahr 1927, die heute als Verkehrshilfe im Bonifatiuswerk lebendig ist und Gläubige darin unterstützt, in der Diaspora weite Wege zu überwinden und Gemeinschaft im Glauben zu erleben.

Pionier der mordernen Seelsorge

"Der Fliegende Pater" zählt zu den Pionieren der modernen Seelsorge. Seine ungewöhnliche Priester-Persönlichkeit verdient es, nicht vergessen zu werden. Im Bonifatiuswerk sind wir ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Ideen, die in unserer täglichen Arbeit lebendig sind, unendlich dankbar. Pater Paul Schulte verstand es, mit den Männern der Wirtschaft und der Kirchen zu verhandeln und zielstrebig seine Ziele umzusetzen. Gleichzeitig begeisterte er die Herzen der Gläubigen", würdigte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, den Fliegenden Pater anlässlich seines 125. Geburtstages.

Das von Pater Paul Schulte gelegte Fundament, die Idee der Motorisierungshilfe und seine Leidenschaft leben bis heute im Bonifatiuswerk weiter. Mittlerweile unter dem Namen Verkehrshilfe können jährlich 40 bis 45 Fahrzeuge, sogenannte BONI-Busse für die Diaspora-Seelsorge angeschafft werden. In ganz Deutschland sind derzeit 600 solcher Fahrzeuge im Einsatz.

Hier finden Sie eine ausführliche Reportage über das Leben des Fliegenden Paters. Viel Spaß beim Lesen.

(pk)