"KIRCHE KANN SO UNGLAUBLICH VIEL"

Netzwerktreffen des Förderprogramms "Räume des Glaubens eröffnen" in Schwerte

Die Projektpartner sowie Vertreter des Bonifatiuswerkes und des Zentrums für angewandte Pastoralforschung auf dem Netzwerktreffen von „Räume des Glaubens eröffnen“ in Schwerte. (Foto: zap)

24.09.2020

Die Projektpartner des Förderprogramms "Räume des Glaubens eröffnen" sowie Interessenten haben sich in Schwerte getroffen, um über aktuelle Themen innovativer Pastoral zu diskutieren. Das Netzwerktreffen wurde gemeinsam vom Bonifatiuswerk und dem Zentrum für angewandte Pastoralforschung (zap) durchgeführt und fand in der Katholischen Akademie Schwerte statt.

Mehr als 30 Partner kamen zusammen, um einander die jeweiligen Projekte vorzustellen und über die gesammelten Erfahrungen zu berichten. Es zeigten sich vielfältige Schnittpunkte über Bistumsgrenzen hinweg, beispielsweise in der Gemeindegründung an ungewöhnlichen Orten oder für besondere Zielgruppen. Prof. Dr. Matthias Sellmann, Leiter des zap, ging in seinem Impulsvortrag den Voraussetzungen für Innovation in der Kirche nach. In Workshops konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse in Glaubenskommunikation und Netzwerkarbeit vertiefen oder sich für eine Antragstellung im Rahmen von „Räume des Glaubens eröffnen“ beraten lassen. Abschließend informierte das zap über die Hintergründe der Evaluation, die alle geförderten Projekte durchlaufen.

"Kirche ist mehr als Skandal und Missbrauch", fasste ein Teilnehmer seine Eindrücke zusammen, "Kirche kann so unglaublich viel". Die Motivation, Kirche am jeweiligen Orte offener und einladender zu gestalten, war weiträumig spürbar. Besonders bestärkt fühlten sich die Teilnehmer durch die positiven Erfahrungen, die von den bereits laufenden Projekten zu hören waren. Einhellig äußerten die Versammelten ihre Erwartung, dass künftig weitere Netzwerktreffen stattfinden.

(db)

RÄUME DES GLAUBENS ERÖFFNEN

Mit dem Förderprogramm "Räume des Glaubens eröffnen" sucht und fördert das Bonifatiuswerk innovative missionarische Projekte in ganz Deutschland und stellt sich so den aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen und Herausforderungen. Ziel ist es, innovative Projekte ausfindig zu machen, die die Lebenswelt der Menschen mit dem Evangelium zusammenbringen.

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