WICHTIGER AUSTAUSCH IN DER DIASPORA

Tagung der Generalvikare der ostdeutschen Bistümer

Monsignore Georg Austen (v.l.) im Austausch mit Reimund Beck (Erfurt), Manfred Kollig (Berlin), Ansgar Thim (Hamburg), Andreas Kutschke (Dresden-Meißen), Bernhard Scholz (Magdeburg) und Alfred Hoffmann (Görlitz).
Monsignore Georg Austen (v.l.) im Austausch mit Reimund Beck (Erfurt), Manfred Kollig (Berlin), Ansgar Thim (Hamburg), Andreas Kutschke (Dresden-Meißen), Bernhard Scholz (Magdeburg) und Alfred Hoffmann (Görlitz).

14.09.2020

Am 13. und 14. September haben sich die Generalvikare der ostdeutschen (Erz)Bistümer in Görlitz zu ihrer jährlichen Arbeitstagung getroffen. Daran teilgenommen hat auch der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, der sich auf einer kurzen Projektreise durch die ostdeutsche Diaspora befindet. Themen des Treffens waren unter anderem die Arbeit des Bonifatiuswerkes, die Zusammenarbeit mit den Bistümern, die aktuelle und zugleich durch die Corona-Pandemie erschwerte Situation der jeweiligen Diözesen, die Evaluation der Religiösen Kinderwochen und die bundesweite Diaspora-Aktion am 15. November, die in diesem Jahr unter dem Leitwort "Werde Hoffnungsträger" steht.

"Wir haben gemeinsam die Formen der Zusammenarbeit mit dem Bonifatiuswerk reflektiert und über anstehende pastorale Projekte – die durch die Corona-Bedingungen erschwert werden – gesprochen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig auch in dieser Zeit die Solidarität und finanzielle Unterstützung der Ostbistümer durch das Bonifatiuswerk ist", sagte Monsignore Austen. Die Teilnehmer der Tagung waren sich einig darüber, wie wichtig der gemeinsame Austausch und die gegenseitige kontinuierliche Unterstützung sind.

Impressionen der Reise

Auf dem Programm der zweitägigen Projektreise von Monsignore Austen standen zudem ein Besuch in der Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau in der Oberlausitz und ein Treffen und Hintergrundgespräch mit Dompfarrer Veit Scapan in Bautzen. In Bautzen hatte das Bonifatiuswerk in den vergangenen Jahren unter anderem einen speziell eingerichteten Kleinbus, den sogenannten Pastoralbus gefördert. Mit diesem Bus macht sich die Kirchengemeinde auf den Weg hin zu den Menschen, die in den 89 Ortschaften um Bautzen herum leben. Die insgesamt 4.000 Mitglieder zählende Domgemeinde ist die flächenmäßig größte Pfarrei des Bistums Dresden-Meißen

(pk)