WIE SCHMECKT DEIN GLAUBE?

"ParadEIS - der himmlische Eistruck

Wenn unser Glaube eine Eissorte wäre – wie würde er schmecken? - paradEIS - ein tolles Projekt im Erzbistum Berlin. (Foto: Jörg Farys)
Wenn unser Glaube eine Eissorte wäre – wie würde er schmecken? - paradEIS - ein tolles Projekt im Erzbistum Berlin. (Foto: Jörg Farys)

17.08.2021

"ParadEIS - der himmlische Eistruck" heißt das neue Experiment von Citypastoral und Jugendkirche im Erzbistum Berlin. Seit dem 11. August können Passanten sich von Eiskreationen inspirieren lassen, über ihren Glauben nachzusinnen. Die katholische Theologin Carla Böhnstedt konzipierte gemeinsam mit ihrem Kollegen Christian Andrees das neue Projekt "paradEIS". Im August soll es auf ungewöhnliche Weise zum Gespräch über den christlichen Glauben einladen. In Zusammenarbeit mit einer Eismanufaktur entwickelten Böhnstedt und Andrees fünf besondere Eissorten. Wer eine Kugel erhält, muss die Zutaten selbst herausfinden. Dies solle auch zu einem Gespräch darüber anregen, "wie der Glaube schmeckt und wie er schmecken sollte", erläuterte Böhnstedt und betonte: "Wir sind neugierig auf die Antworten."

Den Blick weiten hin auf den Glauben der anderen

Carla Böhnstedt und Christian Andrees möchten den Menschen mit der Eiswaffel in der Hand Lust darauf machen, wieder einmal den Blick auf ihren "Alltagsglauben" zu richten, auf das, was ihr Leben reich macht und sie trägt, was heilsam und heilig für sie ist. Und sie überzeugt, dass die Kirche lernen kann vom Alltagsglauben all der Menschen, denen ihr Fach-Vokabular fremd ist. Experimente wie das "ParadEIS" könnten helfen, den katholischen Blick zu weiten, ein Gespür für den Glauben der anderen zu entwickeln und eine Sprache zu finden, die den Gesprächspartner ahnen lässt: Hier geht es ja um mich und um meine Sehnsucht nach einem Leben, von dem ich am Ende sagen kann: es war kostbar und sinnvoll.

Für die Aktion wird ein eigens dafür eingerichtetes Fahrzeug eines Catering-Unternehmens genutzt, das bereits mit der Caritas bei der Versorgung obdachloser Menschen durch einen "Foodtruck" kooperiert hat. Auftakt war am 11. August beim Palais Populaire, wo Erzbischof Heiner Koch sich auch für zwei Stunden in einen "Eisdealer" verwandeln hat lassen. Bis zum 19. August mach der Truck noch Station in Bergen auf Rügen, sowie vom 20. bis 22. August bei bei der Potsdamer katholischen Kirche Sankt Peter und Paul.

Gefördert wird das Projekt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und dem Hamburger Verein "Andere Zeiten", die neue kirchliche Initiativen unterstützen.

(nd)

 

 

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