"IN ABHÄNGIGKEIT GERATEN"

Spenden sammeln im Religionsunterricht

Tom, Lenni und Lilli freuen sich über den Erfolg ihrer letzten großen Spendenaktion im Jahr 2019 (als man noch keine Masken tragen musste). (Foto: Nina Grede)
Tom, Lenni und Lilli freuen sich über den Erfolg ihrer letzten großen Spendenaktion im Jahr 2019 (als man noch keine Masken tragen musste). (Foto: Nina Grede)

03.05.2021

Trotz Corona-Pandemie hat es die Ahnatalschule  in Vellmar wieder geschafft 200 Euro Spenden für die Fazenda da Esperança zu sammeln. Nach der letzten großen Spendenaktion im Jahr 2019 haben die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht im November 2020 eine Einheit zum Thema "In Abhängigkeit geraten" besprochen. In Referaten wurde sich intensiv mit dem Thema Rauchen von Zigaretten und den Folgeschäden auseinandergesetzt und es konnte wieder eine Spendenaktion für den Hof der Hoffnung "auf die Beine gestellt werden".

Neben den Schülerinnen und Schülern habe auch viele Eltern und das Kollegium der Ahnatalschule im nordhessichen Vellmar in der Nähe von Kassel Geld für die Einrichtung, in der ehemals drogen- und suchtmittelabhängige junge Erwachsene sowie Menschen mit anderen Krankheiten und Lebensbrüchen einen neuen Lebensinhalt finden, gespendet.

Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen anderen etwas Gutes zu tun und ihnen den Wert jeden menschlichen Lebens zu vermitteln, erfüllt mich mit Dankbarkeit und Freude.

Nina Grede,
Lehrerin an der Ahnatalschule

Über 1.500 Euro Spenden bereits gesammelt
 

Bereits seit 2018 wird der "Hof der Hoffnung" von der Klassenlehrerin Nina Grede immer wieder im Religionsunterricht integriert. Die engagierte Pädagogin thematisiert die Gefahren von Drogen regelmäßig in Unterrichtseinheiten. Da sie auf die Lebensrealitäten ihrer Schülerinnen und Schüler eingeht, wird das Thema anschaulich und leicht verständlich erklärt. Besprochen werden u.a. Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen und Folgeschäden und auch warum Menschen überhaupt in eine Sucht geraten und zu Drogen greifen.

Die Jugendlichen sind von dem Konzept der Fazenda überzeugt und wollen sich auch weiterhin für die Betroffenen einsetzen, denn jedes Leben ist wertvoll!

(nd)

PROJEKT DES MONATS

U25 Online Suizid Prävention für Jugendliche

Eine speziell auf Jugendliche zugeschnittene kostenfreie und anonyme Onlineberatung via Mail. Die Beratung bzw. Betreuung wird dabei von ehrenamtlich beratenden Peers (16-25 Jahre), also gleichaltrigen Freiwilligen übernommen, die in einer viermonatigen Ausbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet werden.

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