UMBAU ERFOLGREICH BEENDET

Einweihung und Segnung Kapelle im St. Antoniushaus Kiel

Die Kapelle im St. Antoniushaus des SkF e.V. Kiel erstrahlt in neuem Glanz. (Foto: A. Borowksi)
Die Kapelle im St. Antoniushaus des SkF e.V. Kiel erstrahlt in neuem Glanz. (Foto: A. Borowksi)

29.10.2021

Hell, einladend und vor allem barrierefrei: So präsentiert sich die Kapelle im St. Antoniushaus des SkF e.V. Kiel. Nach vier Monaten Umbauzeit kann der christliche Raum in der Rüsterstraße wieder genutzt werden. Die Einweihung und Segnung fanden am 22. Oktober statt. Die umfangreiche Sanierung hat den Mitarbeitenden des SkF Kiel und den Bewohnerinnen und Bewohnern im St. Antoniushaus einiges abverlangt. Denn der Abbruch der Wand zur Sakristei im Eingangsbereich der Kapelle, der Abbruch der Decke, die Vergrößerung des Zugangs und das Abklopfen der steinernen Fensterbänke waren mit viel Lärm verbunden. Doch das war der erste und wichtigste Schritt, erklärte Architektin Sigrid Müller. Sie hat als Bauleiterin ehrenamtlich die Wünsche für den Raum umgesetzt, die Vorstand, Mitarbeiterschaft und Interessierte in einer Zukunftswerkstatt 2018 zur Erneuerung des 1975 gebauten christlichen Raumes erarbeitet hatten.

Flexibler Altar schafft Platz

Durch das Versetzen der Wand im Eingangsbereich ist zwar die Sakristei kleiner, dafür aber der Gang in die Kapelle deutlich breiter und besonders für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer gut befahrbar geworden. Auch die schwere Tür verfügt nun über eine Öffnungsautomatik. Barrierefreiheit – der wichtigste Wunsch aus der Zukunftswerkstatt – setzt sich auch im Kapelleninneren fort. Der Altar ist flexibel verschiebbar und schafft so Platz für viele Arten von Veranstaltungen. Es mussten neue Stromleitungen gelegt werden, das Soundsystem wurde eingerichtet und eine Akustikdecke mit dimmbarer Beleuchtung wurde eingebaut. Die Wände sind frisch verputzt worden und erstrahlen jetzt in einem hellen Ton – frische Farbe und vor allem mehr Helligkeit war ein zweiter großer Wunsch der Mitarbeiterschaft. Auch die SkF-Vorstandsvorsitzende Dr. Maria Schwarte hat tatkräftig mitgearbeitet und das Altarbild aus Keramik "Lobgesang der Schöpfung" – der bedeuteten Osnabrücker Keramikerin und Kirchenkünstlerin Ruth Landmann (1912-2008) – vorsichtig von Hand gereinigt.

Die Bauhilfe des Bonifatiuswerkes hat das Projekt mit einer Fördersumme in Höhe von 12.500 Euro unterstützt.

(nd)

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