"GLÜCKLICH WIRD DER MENSCH, WENN ER TEILT"

1.200 Kinder haben bei der Kinderwallfahrt im Bistum Dresden-Meißen teilgenommen

Eröffnungsgottesdienst des Wallfahrtstages mit Bischof Heinrich Timmerevers und Benediktinerpater Maurus Kraß unter freiem Himmel. (Foto: M. Baudisch)
Eröffnungsgottesdienst des Wallfahrtstages mit Bischof Heinrich Timmerevers und Benediktinerpater Maurus Kraß unter freiem Himmel. (Foto: M. Baudisch)

03.07.2024

Rund 1.200 Jungen und Mädchen sind Ende Juni bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein im Benediktinerkloster Wechselburg zur großen Kinderwallfahrt des Bistums Dresden-Meißen zusammengekommen, die mit 5.000 Euro von der Kinderhilfe des Bonifatiuswerkes unterstützt wurde. Zur Eröffnung des Wallfahrtstages feierte Bischof Heinrich Timmerevers gemeinsam mit Benediktinerpater Maurus Kraß den Wallfahrts-Gottesdienst unter freiem Himmel auf der Wiese vor dem Schloss. Dabei nahm er in seiner Predigt Bezug auf den heiligen Franziskus und die heilige Klara von Assisi. Die beiden Heiligen besitzen unter anderem als Ordensgründer besondere Bedeutung für die Kirche und stehen inhaltlich im Mittelpunkt der diesjährigen Religiösen Kinderwochen. Der Bischof erinnerte an das Vorbild der beiden RKW-Heiligen, die radikale Armut gelegt hätten. "Wer nur Reichtum sammelt, wird unglücklich", so Bischof Heinrich wörtlich. "Glücklich wird der Mensch, wenn er teilt."

Impressionen von der Kinderwallfahrt

Auch Weihrauchsorten wurden erschnüffelt

Die musikalische Gestaltung übernahm die Band Patchwork, die eigens aus Berlin angereist war, und sorgte - unterstützt von den Kinderchören der Gemeinden Leipzig-Engelsdorf und Leipzig-Gohlis - für beschwingte Stimmung auf dem Klostergelände. Nach einem Mittagspicknick mit selbst mitgebrachten Speisen konnten alle Wallfahrts-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer unter einer Vielzahl an Workshops, Spiel- und Bastelangeboten auswählen. Auf dem Programm standen beispielsweise ein "Kinobesuch im Zelt" zum Thema Armut in Deutschland. Falkner und Schulseelsorger Leonhard Kindermann aus Leipzig erklärte mithilfe seines gefiederten Assistenten Wüstenbussard Winnetou, was ein Falkner mit Franz von Assisi gemeinsam hat. Erfrischende Temperaturen konnten alle Kinder bei einer spielerischen Entdeckungstour in der kühlen Wechselburger Basilika genießen. Weihrauchsorten konnten erschnüffelt werden. Bibelgeschichten wurden mit Figuren nachgespielt. Spiel, Spaß und Action kamen beispielsweise aber auch bei einem Zirkusworkshop, beim Werfen auf Blechdosen oder im vielbesuchten Bastelzelt nicht zu kurz. Mit einer Dankandacht endete am Nachmittag der Wallfahrtstag, ehe die Kindergruppen mit ihren Begleitern in zahlreichen Reisebussen wieder den Heimweg antraten. Neben allen Jungen und Mädchen, die in der ersten Ferienwoche die Religiöse Kinderwoche ihrer Gemeinden besuchen und so an der Wallfahrt teilnahmen, waren in diesem Jahr ausdrücklich auch besonders Familien zur Teilnahme eingeladen und nutzten dieses Angebot.

(Bistum Dresden-Meißen)

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