GENERALSEKRETÄR DES GUSTAV-ADOLF-WERKES ZU GAST IM BONIFATIUSWERK

Ökumenischer Austausch im Bonifatiushaus

Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werks, Pfarrer Enno Haaks (Mitte), gemeinsam mit Julian Heese, Leiter des Bereichs Missionarische und diakonische Pastoral im Bonifatiuswerk (rechts) und Marcus Thielking, Referent des Vorstands und Pressesprecher im Bonifatiuswerk. (Foto: Bonifatiuswerk)
Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werkes, Pfarrer Enno Haaks (Mitte), gemeinsam mit Julian Heese, Leiter des Bereichs Missionarische und diakonische Pastoral im Bonifatiuswerk (rechts) und Marcus Thielking, Referent des Vorstands und Pressesprecher im Bonifatiuswerk. (Foto: Bonifatiuswerk)

27.08.2025

Der Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werks (GAW), Pfarrer Enno Haaks, hat am Mittwoch das Bonifatiushaus in Paderborn besucht und sich mit Mitarbeitern des Bonifatiuswerkes über Kirche und Ökumene in der Diaspora ausgetauscht. Das GAW mit Sitz in Leipzig ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland – also gleichsam das protestantische Pendant zum katholischen Bonifatiuswerk. 

Im Gespräch mit Pfarrer Haaks wurden viele Gemeinsamkeiten in den Chancen und Herausforderungen für Christen in der Minderheit deutlich. Auch die Themen Säkularisierung und Kirchenaustritte stellen Katholiken wie Protestanten vor ganz ähnliche Probleme. Gerade die Hilfswerke leisten mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen aus der Diaspora wertvolle Impulse bei den gravierenden Strukturveränderungen, vor denen die Kirchen stehen. Auch der ökumenische Austausch kann dabei für beide Seiten nützlich sein. 

Das Gustav-Adolf-Werk, gegründet 1832 in Leipzig, ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland. Es unterstützt religiöse Minderheiten in 40 Ländern der Welt. Partner sind 50 protestantische (lutherische, reformierte, unierte) Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Asien. 

Julian Heese, Leiter des Bereichs Missionarische und diakonische Pastoral im Bonifatiuswerk, begrüßt den weiteren Austausch: "Die Begegnung zwischen dem Gustav-Adolf-Werk und dem Bonifatiuswerk zeigt: In der Diaspora verbindet uns dasselbe Anliegen – den Glauben in einer Minderheitensituation lebendig zu halten und Menschen in ihrer Hoffnung zu stärken. Die ökumenische Verbundenheit der beiden Hilfswerke ist dabei ein starkes Zeichen gelebter Einheit."

(thi)