ANTRITTSBESUCH BEI BISCHOF DR. KLAUS KRÄMER IN ROTTENBURG-STUTTGART
5.11.2025
Seit Dezember 2024 ist Dr. Klaus Krämer Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Heute war die Spitze des Bonifatiuswerkes zum Antrittsbesuch zu Gast. Und auch wenn es das erste Treffen vor Ort in Stuttgart war, so kamen hier doch alte Bekannte zusammen. „Wir kennen uns bereits aus der weltkirchlichen Arbeit und seiner Zeit als Präsident des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger‘ und des Missionswerkes ,missio‘“, so Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen über Bischof Dr. Krämer.
Bonifatiuswerk-Präsident Manfred Müller sprach ihm seinen Dank für die Wertschätzung aus, die das Hilfswerk für den Glauben und die Solidarität aus Rottenburg-Stuttgart, einer der größten Diözesen Deutschlands, erfährt: „Seit Jahrzehnten unterstützt uns das Bistum Rottenburg-Stuttgart verlässlich und solidarisch – insbesondere durch die Kollekten bei den Erstkommunion- und Firm-Aktionen und beim Diaspora-Sonntag.“
Monsignore Austen und Präsident Müller informierten über die Situation im Bonifatiuswerk und die inhaltlichen Schwerpunkte, die hier gesetzt werden. Dazu zählen unter anderem pastorale Fragen rund um den Kirchenaustritt. Der Generalsekretär berichtete von dem bundesweiten Studientag „drinnen, draußen, (n)irgendwo?“, den das Bonifatiuswerk und die Theologische Fakultät Paderborn gemeinsam ausgerichtet hatten: „Wir waren uns mit Bischof Krämer einig, dass wir bei allen Herausforderungen nicht nur auf die Zahlen und Defizite schauen dürfen, sondern auch auf die positiven Veränderungen in der seelsorglichen Arbeit.“ Monsignore Austen gab in diesem Zusammenhang einen Ausblick auf die bevorstehende Netzwerk-Konferenz „dennoch.weiter.anders“ in Kassel, bei der sich zahlreiche Initiativen präsentieren, die neue, kreative Formen von Kirche entwickelt haben. Viele davon sind im Rahmen des Programms „Räume des Glaubens eröffnen“ gefördert worden – auch im Bistum Rottenburg-Stuttgart. Ebenso nehmen junge Meschen aus dem Bistum immer wieder an dem Programm „Praktikum im Norden“ teil.

Die Bonifatiuswerk-Spitze bekräftigte ihren Wunsch, weiterhin intensiv mit den (Erz-)Bistümern im Hinblick auf pastorale und weltkirchliche Fragen zusammenzuarbeiten. „Mit Bischof Krämer haben wir uns konkret über die Veränderungen in der kirchlichen Landschaft ausgetauscht – strukturell, inhaltlich und finanziell. Und es ging auch um die Bedeutung von muttersprachlichen Gemeinden, die uns auch im weltkirchlichen Kontext vor Herausforderungen stellt, aber auch Chancen bieten.“
Monsignore Austen und Präsident Müller nutzten die Anreise nach Stuttgart für einen Abstecher nach Mannheim. Hier besuchten sie den Direktor der Popakademie Baden-Württemberg, Michael Herberger – zweifacher Echo-Gewinner und Mitbegründer der "Söhne Mannheims". Mit dem Urgroßneffen der Bundestrainer-Legende Sepp Herberger verbindet das Bonifatiuswerk eine langjährige Kooperation. Michael Herberger unterstützte das Hilfswerk unter anderem bei der Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Auch zukünftig sind gemeinsame Projekte geplant.
(sah)