BEWERBUNGSFRIST FÜR SONG-CONTEST ENDET AM 22. MÄRZ

Credo reloaded: Pop trifft 1.700 Jahre alten Text

Heike Ostertag begeisterte beim Adventsfestival - sie ist als Musikerin auch am „Credo·Collab“-Contest beteiligt. Am 22. März endet die Bewerbungsfrist. (Foto: Joscha Reuther)
Heike Ostertag begeisterte beim Adventsfestival - sie ist als Musikerin auch am „Credo·Collab“-Contest beteiligt. Am 22. März endet die Bewerbungsfrist. (Foto: Joscha Reuther)

16.02.2026

Der Countdown läuft: Noch bis zum 22. März 2026 können Songs für den bundesweiten Contest Credo·Collab eingereicht werden. Wer Popmusik und Glaubensfragen kreativ verbinden möchte, hat jetzt die Chance, Teil eines außergewöhnlichen Musik- und Glaubensprojekts zu werden. Gesucht werden neue Popsongs, die sich mit dem christlichen Glaubensbekenntnis auseinandersetzen – mutig, poetisch, kritisch oder randvoll mit Hoffnung verbreitenden Botschaften.

Das Projekt, das mit mehr als 13.000 Euro vom Bonifatiuswerk gefördert wird, ist eine gemeinsame Initiative der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Nach dem Auftakt Ende 2025 in der Domkirche St. Eberhard ist „Credo·Collab“ inzwischen zu einem kreativen Musiklabor geworden, in dem Popkultur und Glauben aufeinandertreffen.

Worum geht es? Um nicht weniger als die Frage: Wie klingt das christliche Credo heute – 1.700 Jahre nach seiner Entstehung? Welche Worte, Beats und Melodien haben das Zeug, den alten Text in die Klangwelt von 2026 zu übersetzen? „Credo·Collab“ versteht sich dabei nicht als klassisches Kirchenmusikprojekt. Vielmehr geht es um einen offenen künstlerischen Prozess. Musikerinnen und Musiker aus dem Popbereich sind unabhängig von ihrer religiösen Biografie eingeladen, sich mit jungen Erwachsenen über existentielle Fragen auszutauschen und daraus neue Songs entstehen zu lassen.

Das Projekt setzt bewusst auf die Ausdruckskraft moderner Popmusik. Sie prägt Lebenswelten, transportiert Emotionen und schafft Identifikation. Genau hier knüpft „Credo·Collab“ an: Glaube soll nicht erklärt, sondern erfahrbar werden – in Textzeilen, Harmonien und Riffs. Über Workshops, Studiozeiten und Konzerte entsteht ein Netzwerk kreativer Köpfe, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Credo schauen. Der Song Contest ist dabei ein zentraler Baustein: Er eröffnet die Möglichkeit, eigene musikalische Ideen in diesen größeren Prozess einzubringen. Monsignore Georg Austen, Jury-Mitglied und Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, ist gespannt: „Ich freue mich auf interessante und unterschiedliche Beiträge von Personen, die Engagement zeigen und sagen: Ich möchte etwas weitergeben, was mich selbst berührt, aber auch andere berühren kann.“

Ob Solo-Act, Band oder Produzententeam – wer einen Song eingereicht, der sich künstlerisch mit Glauben, Spiritualität und dem Credo auseinandersetzt, kann Teil dieses bundesweiten Projekts werden. Einsendeschluss ist der 22. März 2026. Hier geht's zur Anmeldung

(sah)