AUSSENSANIERUNG VON ST. FRANZ-JOSEPH IN HAMBURG-WILSTORF ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN
26.03.2026
Die Außensanierung der Filialkirche St. Franz-Joseph im Hamburger Stadtteil Wilstorf ist erfolgreich abgeschlossen. Mit der Fertigstellung der Arbeiten an der rund 112 Jahre alten Kirche erstrahlt das denkmalgeschützte Gotteshaus nicht nur in neuem Glanz – es setzt zugleich ein sichtbares Zeichen der Hoffnung und Beständigkeit in einem sozial herausgeforderten Umfeld. Möglich wurde die Maßnahme auch durch eine Förderung des Bonifatiuswerkes in Höhe von 30.000 Euro. Die Gesamtkosten lagen bei mehr als 250.000 Euro.
Die Kirche, die im Volksmund liebevoll “unsere gelbe Kirche” genannt wird, hat durch den neuen Fassadenanstrich deutlich an Ausstrahlung gewonnen. Im Zuge des städtischen Sanierungs- und Erneuerungsprozesses hat sie sich zu einem markanten Orientierungspunkt im Stadtteil entwickelt. Die Sanierung war dringend notwendig: Risse und Putzabplatzungen hatten die Fassade beschädigt und machten eine umfassende Instandsetzung erforderlich, um weitere Substanzverluste zu verhindern und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist die bauliche Zukunft des Gotteshauses nun langfristig gesichert.
Die Filialkirche St. Franz-Joseph gehört zur Pfarrei im Bezirk Harburg und liegt in unmittelbarer Nähe zur Katholischen Schule Harburg. Der Stadtteil Wilstorf ist geprägt von einer überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenquote und einem deutlich unter dem Hamburger Durchschnitt liegenden Einkommensniveau. Umso bemerkenswerter ist das Engagement der Gemeinde:
Von den Gesamtkosten in Höhe von 250.000 Euro brachte die Pfarrei bereits 170.000 Euro aus Eigenmitteln auf – davon allein 120.000 Euro durch Spenden. Weitere Mittel wurden aus öffentlichen Denkmalschutzgeldern eingeworben. Die verbleibenden 30.000 Euro steuerte das Bonifatiuswerk aus seinem Bauhilfe-Etat bei. Für die Gemeinde bedeutet die abgeschlossene Sanierung weit mehr als eine bauliche Maßnahme. Die Kirche präsentiert sich wieder als einladender Ort des Glaubens, der Begegnung und der Gemeinschaft. In einem von sozialen und strukturellen Veränderungen geprägten Umfeld steht sie für Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit kirchlichen Lebens. Pfarrer Stefan Langer: “Die erneuerte Kirche wird von den Gemeindemitgliedern mit großer Wertschätzung angenommen. Sie stärkt die Identifikation der Menschen mit ihrer Pfarrei und wird als wichtiger und geschätzter Bestandteil des Stadtbildes wahrgenommen.”
Mit der Förderung trägt das Bonifatiuswerk dazu bei, dass dieser lebendige Ort des Glaubens im Norden Deutschlands langfristig erhalten bleibt – als geistlicher Mittelpunkt und als prägendes Element des Stadtbildes.
(sah)