MEHR EFFIZIENZ FÜR EINE NACHHALTIGE WÄRMEVERSORGUNG

Modernisierte Heizungsanlage im Kloster St. Dominikus in Rögle in Betrieb genommen

Das Heizungssystem im Kloster Rögle wurde erneuert. Bei den Bauarbeiten halfen auch die Schwestern mit. (Foto: Theresa Meier)
Das Heizungssystem im Kloster Rögle wurde erneuert. Bei den Bauarbeiten halfen auch die Schwestern mit. (Foto: Theresa Meier)

16.01.26

Nach einer intensiven Bau- und Renovierungsphase konnte im Kloster St. Dominikus im schwedischen Rögle Ende des vergangenen Jahres die Endabnahme der umfassenden Sanierung der Heizungsanlage erfolgen. Das mit 60.000 Euro vom Bonifatiuswerk geförderte Projekt ist somit abgeschlossen und bereits jetzt zeigen sich deutliche Verbesserungen in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.


Energieverluste beseitigt – Effizienz deutlich gesteigert

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden sämtliche Leitungswege zwischen den Gebäuden erneuert. Die alten, zu oberflächlich verlegten Rohre führten früher zu erheblichen Wärmeverlusten. Durch tiefere, neu gegrabene Durchlässe sowie die Modernisierung der gesamten Infrastruktur können nun messbar Energieverluste vermieden werden. Zudem wurden zwei ehemals getrennte Heizräume zu einer zentralen Einheit zusammengeführt. Statt drei verschiedener Warmwasserspeicher gibt es heute nur noch einen gemeinsamen Speicher – ein Schritt, der den Energieverbrauch nachhaltig reduziert hat. Laut der Mutter Oberin deutet sich bereits jetzt eine deutliche Heizkosteneinsparung an; eine ausführliche Analyse werde nach dem Ende des Winters erfolgen.

Modernisierung im Gästehaus und neue Zugänglichkeit

Auch im Gästehaus des Klosters wurden notwendige Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die alte Dusche musste komplett erneuert werden. Die Wasserleitungen sind nun modern verlegt und von außen zugänglich, was künftige Wartungen erheblich erleichtert. Ein weiterer bedeutender Schritt war die Umsetzung der Solarpaneele: Diese wurden vom Dach des Klosters auf das Dach des Hauptgebäudes verlegt, direkt neben den frisch sanierten Heizraum. Durch die Verkürzung der Leitungswege wird künftig deutlich weniger Wärme auf dem Weg zum Speicher verloren.
 

Nachhaltige Wärme aus drei Quellen

Der neue zentrale Wärmespeicher kombiniert wie bisher drei Energiequellen: Pellets, Sonne und Erdwärme. Der alte Ölkessel hingegen wurde vollständig entfernt – ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Ausrichtung des Klosters. Mit der abgeschlossenen Sanierung erfüllt sich ein Wunsch, der fast zwei Jahrzehnte gereift ist. “Wir sind glücklich und dankbar, dass wir dieses große Vorhaben verwirklichen konnten und nun in einem umweltfreundlicheren Kloster leben dürfen”, heißt es aus der Gemeinschaft. Besonderer Dank gelte den Spenderinnen und Spendern des Bonifatiuswerkes, die diese nachhaltige Modernisierung durch die finanzielle Unterstützung maßgeblich möglich gemacht hätten.

(dün)

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