STERNSINGER BRINGEN IHREN SEGEN INS BONIFATIUSWERK

Schule statt Fabrik

Bonifatiuswerk-Geschäftsführer Ingo Imenkämper begrüßte die Sternsinger Pauline (7), Justus (9) und Caspar (11) Hoppe (v.l.). Foto: Hartmut Salzmann
Bonifatiuswerk-Geschäftsführer Ingo Imenkämper begrüßte die Sternsinger Pauline (7), Justus (9) und Caspar (11) Hoppe (v.l.). Foto: Hartmut Salzmann

06.01.2026

Für ein paar Minuten ruhte die Arbeit im Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken. Schließlich hatte sich royaler Besuch angemeldet: Die Sternsinger 2026 waren zu Gast. Pauline (7), Justus (9) und Caspar (11) Hoppe aus Paderborn – verkleidet als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar – schenkten den Mitarbeitenden und dem Bonifatiushaus den traditionellen Segen. Im Eingangsbereich werden die Besucherinnen und Besucher fortan mit dem (aktualisierten) Segensspruch „20 + C + M + B + 26“ begrüßt. Das Kürzel steht für „Christus mansionem benedicat“ – zu deutsch: Christus segne dieses Haus.

Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Damit setzen bundesweit gut 300.000 Sternsingerinnen und -singer am heutigen Tag ein starkes Zeichen für Kinderrechte und bessere Bildungschancen. Sie machen auf die vielen Millionen Kinder aufmerksam, die anstatt in die Schule zu gehen, in Fabriken oder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen. Die gesammelten Spenden sollen helfen, solchen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihnen eine Zukunft ohne Kinderarbeit zu schenken.

Laut Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist der Blick in diesem Jahr besonders nach Bangladesch gerichtet. In dem südasiatischen Land müssten rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und gefährlichen Bedingungen.

Bonifatiuswerk-Geschäftsführer Ingo Imenkämper dankte den Paderborner Sternsingern herzlich für ihren Besuch und ihr Engagement. Mitarbeitende und Geschäftsführung spendeten Geld für die Sternsingeraktion und unterstrichen damit die Solidarität mit benachteiligten Kindern weltweit.

(sah)