KATECHESE-WERKSTATT IM BISTUM DRESDEN-MEISSEN ABGESCHLOSSEN

Neue Ideen fürs Bibel-Story-Telling

Knapp 20 Engagierte aus den Gemeinden in der Diözese Dresden-Meißen kamen jetzt zur Katechese-Werkstatt zusammen. Foto: Birgit Stica
Knapp 20 Engagierte aus den Gemeinden in der Diözese Dresden-Meißen kamen jetzt zur Katechese-Werkstatt zusammen. Foto: Birgit Stica

04.03.2026

Wie erzähle ich biblische Geschichten so, dass Kinder mit leuchtenden Augen zuhören? Wie kommen wir mit ihnen über Gott und die Welt ins Gespräch – ehrlich, offen und auf Augenhöhe? Und wie können Familiengottesdienste zu echten Glaubensmomenten werden? Mit genau diesen Fragen im Gepäck trafen sich Engagierte aus Gemeinden des Bistum Dresden-Meißen zur Katechese-Werkstatt. Sie kehrten mit einem Koffer voller Ideen, Methoden und neuer Motivation zurück. Gefördert wurde die Katechese-Werkstatt von der Kinder- und Jugendhilfe des Bonifatiuswerkes mit 2.000 Euro.

Laut Bistum Dresden-Meißen war die Fortbildung, die vom Bonifatuswerk  gefördert wurde, bewusst als “Werkstatt” konzipiert: Das praktische Erleben stand im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden konnten verschiedene Methoden kennenlernen, selbst erproben und reflektieren. Dieser Ansatz der Selbsterfahrung erwies sich als Schlüssel zum Erfolg. Durch das eigene Tun gewannen die Engagierten Sicherheit, entdeckten neue kreative Zugänge und fanden heraus, welche Methoden ihrem persönlichen Stil entsprechen. Gleichzeitig schärften sie das Bewusstsein für ihr eigenes Glaubensleben – eine grundlegende Kompetenz, um gerade in der Diaspora tragfähig und authentisch von Gott zu sprechen. In drei Module war der Workshop aufgeteilt: “Mit Kindern katechetisch arbeiten und Kinder- sowie Familiengottesdienste gestalten”, “Biblische Geschichten lebendig werden lassen” und “Mit Kindern über Gott und die Welt ins Gespräch kommen”.
 

Generationenübergreifende Glaubenskommunikation

Morgen- und Abendimpulse rahmten die Module ein und machten deutlich: Glaubenskommunikation lebt von Beteiligung. Die Gebetszeiten waren methodisch auf Kinder ausgerichtet, öffneten jedoch zugleich Räume, in denen auch Erwachsene ihren Glauben vertiefen und ausdrücken konnten. So entstanden zahlreiche Ideen für eine generationenübergreifende Glaubenskommunikation, die Kinder, Familien und Gemeinden gleichermaßen anspricht und berührt.

Die Rückmeldung der Teilnehmenden spricht eine klare Sprache: Die Impulse aus der Katechese-Werkstatt flossen unmittelbar in die praktische Arbeit vor Ort ein. Damit leistete das Projekt einen spürbaren Beitrag zur Inspiration, Vernetzung und Qualitätssicherung katechetischer Arbeit. Geleitet wurde die Werkstatt von Claudia Leide, Abteilungsleiterin der Abteilung Kinder-Familie-Jugend, gemeinsam mit Birgit Stica, Referentin für Katechese. Mit großer Fachkompetenz und persönlichem Engagement begleiteten sie die Teilnehmenden durch die drei intensiven Module.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Katechese-Werkstatt endet ein Projekt – und zugleich beginnt etwas Neues: ein wachsendes Netzwerk engagierter Frauen und Männer, die mit Kreativität, Mut und Glaubensfreude die katechetische Arbeit in der Diaspora weiter stärken.

(sah)

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