EHEMALIGER GENERALVIKAR PRÄGTE ARBEIT DES WERKES
31.03.2026
Der Apostolische Protonotar Alfons Hardt ist jetzt im Rahmen einer Vorstandssitzung aus dem Vorstand des Diözesan-Bonifatiuswerkes Paderborn verabschiedet worden. Hardt, von 2004 bis 2022 Generalvikar im Erzbistum Paderborn, war über viele Jahre Mitglied des Vorstandes und prägte die Arbeit des Diözesan-Bonifatiuswerkes in unterschiedlichen Funktionen.
Von 2004 bis 2019 stand er dem Gremium als Vorsitzender vor. Auch danach blieb er im Vorstand aktiv und wirkte bis zuletzt im Leitungsgremium mit. “Über viele Jahre haben Sie die Arbeit des Diözesan-Bonifatiuswerkes mitgetragen und begleitet. Dafür danken wir Ihnen”, sagte der Vorsitzende des Vorstandes, Pfarrer i. R. Wolfgang Winkelmann, laut einer Mitteilung in der Sitzung. Die diözesanen Bonifatiuswerke unterstützen die Arbeit des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, dem Hilfswerk für den Glauben und die Solidarität, auf Ebene der Bistümer. Im Erzbistum Paderborn umfasst dies insbesondere die Förderung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen kirchlicher Gebäude sowie Projekte der Evangelisierung und der Kinder- und Jugendpastoral.
Alfons Hardt ist dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken noch in einer weiteren Funktion eng verbunden. Im Jahr 2004 wurde er vom damaligen Erzbischof Hans-Josef Becker zum Vorsitzenden des Vergabeausschusses des Diaspora-Kommissariates der deutschen Bischöfe/ Diasporahilfe der Priester ernannt. Diese Funktion hatte er bis 2024 inne. Das Diaspora-Kommissariat fördert Projekte in den Diözesen in Nord- sowie in Mittel- und Osteuropa, unter anderem leistet es Gehaltsunterstützungen für in der Seelsorge tätige Priestern und hauptamtliche Diakone. Aufgrund fehlender Eigenmittel und mangels staatlicher Unterstützung sind viele Bistümer in den Förderregionen dringend auf diese solidarische Hilfe angewiesen. Seit 2014 werden die Fördermittel zweckgebunden über das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken weitergeleitet.
Mit dem Ausscheiden von Alfons Hardt aus dem diözesanen Bonifatiuswerk im Erzbistum Paderborn wurde Pfarrer Edgar Zoor, Leiter des Pastoralen Raumes Bad Wildungen-Waldeck und Dechant des Dekanates Waldeck, von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz neu in den Vorstand berufen. Den Vorsitz des Diözesan-Bonifatiuswerkes hat weiterhin Pfarrer i. R. Wolfgang Winkelmann inne. Ein Schwerpunkt im Erzbistum Paderborn liegt dabei auf der Unterstützung von Regionen mit geringerer katholischer Präsenz. Zur Diaspora im Erzbistum zählen unter anderem Teile in Nordrhein-Westfalen und Hessen, darunter die Dekanate Bielefeld-Lippe, Herford-Minden, Siegen und das Dekanat Waldeck sowie weitere pastorale Räume. Die Bedeutung der Diasporahilfe bleibt aus Sicht des Vorstandes unverändert hoch.
Dem Vorstand des Diözesan-Bonifatiuswerkes Paderborn gehören nach dem Ausscheiden von Alfons Hardt derzeit an: Geistlicher Rat Pfarrer i. R. Wolfgang Winkelmann als Diözesanvorsitzender, Generalvikar Prälat Thomas Dornseifer, Dechant Gerald Haringhaus (Dechant im Dekanat Herford-Minden und Leiter des Pastoralen Raums Witterkindsland), Domkapitular a. D. Gisbert Wisse aus Arnsberg, Pfarrer DDr. Markus Jacobs (Leiter des Pastoralen Raums Lippe-Detmold), Pfarrer Stephan Berkenkopf (Leiter des Pastoralen Raums Wittgenstein), Dechant Edgar Zoor (Leiter des Pastoralen Raums Bad Wildungen-Waldeck und Dechant des Dekanates Waldeck) sowie Matthias Micheel, Persönlicher Referent von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, als Diözesansekretär.
(Erzbistum Paderborn/BAM)