DANK FÜR JAHRZEHNTELANGES ENGAGEMENT FÜR DIE GLAUBENSGESCHWISTER IN DER DIASPORA
19.05.2026
Der Ehrenpräsident des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken, feiert heute seinen 85. Geburtstag. Voll Dankbarkeit blickt das Hilfswerk auf sein jahrzehntelanges Wirken zurück. Zum Ehrentag gratulieren Geschäftsführung und Mitarbeitende herzlich.
Der 1941 in Münster geborene Freiherr von und zu Brenken wurde bereits 1977 Mitglied des Bonifatiuswerk-Generalvorstandes. Ab 1995 wirkte der Land- und Forstwirt als Vizepräsident und übernahm schließlich von 1998 bis 2013 das Amt des Präsidenten. „In dieser Zeit setzte Georg Freiherr von und zu Brenken entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung unseres Hilfswerkes“, so der heutige Bonifatiuswerk-Präsident Manfred Müller. Ein besonderes Anliegen sei Freiherr von und zu Brenken die Weitergabe von Glaubensinhalten an junge Menschen gewesen. Unter seiner Verantwortung hat die Diaspora-Kinder- und Jugendhilfe an Bedeutung gewonnen. Zudem habe sich das Hilfswerk in seiner Amtszeit verstärkt auch auf karitative Projekte ausgerichtet, betont Manfred Müller.
Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen: „Georg Freiherr von und zu Brenken ist ein Freund des Bonifatiuswerkes und ein großer Unterstützer der Glaubensgeschwister in der Diaspora. Wir sind dankbar dafür, dass er immer bereit war, richtungsweisende Entscheidungen mitzutragen. Viele wichtige Bauprojekte, die in seine Amtszeit fallen, tragen die Handschrift von Freiherr von und zu Brenken.“
Dazu zählen unter anderem der Wiederaufbau des Klosters Helfta nahe Eisleben sowie der Neubau der Leipziger Propsteikirche – der größte Kirchbau in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung. Zugleich öffnete sich das Bonifatiuswerk unter seiner Ägide neuen geografischen Räumen: Nach dem Fall der Grenzen nahm das Bonifatiuswerk verstärkt die neuen Bundesländer sowie auch die Diaspora-Regionen Estlands und Lettlands in den Blick. Damit wurde die Solidarität mit katholischen Minderheiten auf europäischem Terrain weiter ausgebaut.
Nach seinem gesundheitsbedingten Rücktritt im Jahr 2013 wurde Freiherr von und zu Brenken wegen seines außergewöhnlichen Engagements zum Ehrenpräsidenten des Bonifatiuswerkes ernannt. Bis heute ist er dem Werk eng verbunden. Seine regelmäßigen Besuche im Bonifatiushaus in Paderborn zeigen sein ungebrochenes Interesse an der Situation der Menschen in der Diaspora. Der Einsatz von Georg Freiherr von und zu Brenken steht beispielhaft für die Idee des Bonifatiuswerkes: Solidarität leben und Glaubensmut stärken – überall dort, wo Christen ihren Glauben in einer Minderheitensituation leben.
Monsignore Austen, Präsident Müller und der frühere Bonifatiuswerk-Präsident Heinz Paus werden dem Jubilar am Samstag in seinem Wohnsitz Haus Graffeln bei Wewelsburg (Kreis Paderborn) persönlich gratulieren. Das Bonifatiuswerk dankt seinem Ehrenpräsidenten Georg Freiherr von und zu Brenken für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Weitsicht im Einsatz für die Menschen in der Diaspora. Möge Gottes Segen ihn weiterhin begleiten.
(sah)