14.000 MENSCHEN BEIM ABSCHLUSSGOTTESDIENST – BONIFATIUSWERK ZIEHT POSITIVE BILANZ
17.05.2026
Der 104. Katholikentag ist Geschichte. Am Vormittag feierten 14.000 Menschen einen festlichen Abschlussgottesdienst auf dem Würzburger Residenzplatz. Sie setzten damit ein imposantes Zeichen für ihren Glauben und den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Nach dem Katholikentag ist vor dem Katholikentag: 2028 findet die 105. Auflage in Paderborn statt. Die Planungen sind in vollem Gange.
Das Bonifatiuswerk zieht eine durchweg positive Bilanz. Generalsekretär Monsignore Georg Austen in seinem Fazit: „Die Begegnungen an unserem Infostand waren sehr bereichernd. Wir sind sehr dankbar für viele positive Rückmeldungen. Sie haben uns gezeigt, dass die Menschen wahrnehmen, wie wichtig unsere Arbeit als Hilfswerk ist.“ Besonders große Wertschätzung durfte das Bonifatiuswerk erfahren, als am Samstag mehr als 1.400 Menschen zum Gottesdienst in den Würzburger Dom gekommen waren. Das Bonifatiuswerk hatte gemeinsam mit den Maltesern und den Ansgar-Werken zur Messe eingeladen.

Auch inhaltlich war der Katholikentag für das Bonifatiuswerk eine Punktlandung. Monsignore Austen: „Es war uns wichtig, Impulse im Hinblick auf das Thema Kirchenmitgliedschaft zu setzen. Das ist uns gelungen.“ Auf große Resonanz stießen die Gesprächsformate, die den Umgang mit Ausgetretenen thematisierten.
Bischof Dr. Heiner Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Hauptzelebrant des Abschlussgottesdienstes, sagte: „Würzburg hat gezeigt: Wir sind gemeinsam unterwegs, jeder und jede mit seinem Charisma. Es ist gut, dass dieser Katholikentag starke politische Statements gesetzt und ein unmissverständliches Bekenntnis zur Demokratie abgelegt hat.“ Die Kirche werde auch weiterhin die „auf einer christlichen Wertebasis errungene Freiheit und Demokratie schützen, gegen alle Parolen, die uns anderes verheißen wollen“.
Am Ende des Gottesdienstes richtete sich der Blick auf den 105. Katholikentag. Ende Mai 2028 wird er in Paderborn ausgerichtet. Der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz lud die Menschen herzlich in „die Stadt an den Quellen“ ein. Es sei das erste Mal, dass ein Katholikentag in der Paderstadt stattfindet. „Es ist höchste Zeit dafür“, rief Erzbischof Bentz. Nadine Mersch, Vorsitzende des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn, war die freudige Erwartung ins Gesicht geschrieben: „Wir freuen uns auf besondere Tage der persönlichen Begegnung, auf das Gebet und auf die inhaltlichen Debatten.“
Unterstützung wird es vom Bonifatiuswerk geben. Generalsekretär Monsignore Austen: „Wir freuen uns sehr auf den Katholikentag in Paderborn, wo das Hilfswerk seinen Sitz hat. Wir werden nicht nur räumlich mittendrin sein, sondern auch im Rahmen unserer Möglichkeiten voll dabei sein.“