ZEITREISE ZU DEN CHRISTLICHEN WURZELN

Wettbewerb "Herkunft hat Zukunft"

Spurensuche: Fast in jedem Gebäude, nicht nur in Kirchen und Klöstern, finden sich Abbildungen bekannter Heiliger, hier der Heilige Bonifatius. Foto: Patrick Kleibold
Spurensuche: Fast in jedem Gebäude, nicht nur in Kirchen und Klöstern, finden sich Abbildungen bekannter Heiliger, hier der Heilige Bonifatius. Foto: Patrick Kleibold

09.08.2018

Bis zum 15. August haben Jugendliche, die beim Medienwettbewerb mitmachen wollen noch Zeit, dann müssen die Filme fertig sein und auf dem vom Bonifatiuswerk eingerichteten Portal "Herkunft hat Zukunft" hochgeladen werden.

Auch Jugendliche aus der Pfarrei St. Johannes Baptist Garrel, zu der die Kirchen in Beverbruch, Falkenberg, Garrel und Nikolausdorf gehören, beteiligen sich an dem Wettbewerb. Die Jugendlichen sind als Firmkatecheten aktiv und bereiten regelmäßig Jugendgottesdienste vor.

Jetzt wollen sie sich am Medienwettbewerb "Herkunft hat Zukunft" beteiligen, auf Spurensuche von Heiligen und Vorbildern gehen und über ihre christlichen Wurzeln nachzudenken und darüber, wo diese im Europa der Zukunft wichtig werden.

Die Jungen und Mädchen aus St. Johannes Baptist haben sich bei ihren Vorbereitungstreffen ein Skript für ihr Video überlegt, das die Vorbildfunktion des Pfarrers Adolf Langer betont. Langer ist nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Graftschaft Glatz ins Oldenburger Münsterland gekommen und war als Pfarrer in Beverbruch tätig.

Während der Nazizeit hatte er sich für einen Kaplan eingesetzt, der von der Gestapo verhaftet worden ist und später im KZ Dachau starb. Das Drehbuch der Jugendlichen sieht eine Zeitreise vor: Junge Menschen von heute treffen auf Pfarrer Langer und den Kaplan Gerhard Hirschfelder. 

Mehr Informationen zum Medienwettbewerb finden Sie HIER

(nd)