VERLÄSSLICHKEIT UND OFFENE TÜREN

Das Steinhaus in Berlin-Lichtenberg

Für die 13-jährige Mariama ist das Steinhaus wie ein zweites Zuhause. (Foto: M. Nowak)
Für die 13-jährige Mariama ist das Steinhaus wie ein zweites Zuhause. (Foto: M. Nowak)

Das Caritas Kinder- und Jugendzentrum Steinhaus, ist ein offener Treffpunkt für junge Menschen zwischen 8 und 21 Jahren. Durch eine vielseitig ausgerichtete Angebots- und Projektkultur innerhalb des Kinder- und Jugendzentrums, haben die Besucher und Besucherinnen die Möglichkeit, ihre Freizeit aktiv mitzugestalten und ihre persönliche Potentiale zu entdecken. Dabei liegt der partizipative Gedanke einen großen Stellenwert in der Einrichtungsphilosophie zugrunde.

Die Einrichtung liegt in einem Stadtteil Lichtenbergs, der im berlinweiten Durchschnitt überproportional durch Kinderarmut gekennzeichnet ist. Eine Vielzahl der Besucher und Besucherinnen stammt aus sozioökonomisch benachteiligten Familienverhältnissen. Die Pädagoginnen und Pädagogen beobachten vermehrt multiple Problemlagen in den Familien, geprägt durch Überforderung, psychische Probleme und Krankheit, Suchtproblematiken sowie Überschuldung. Diese erschweren ein gesundes Aufwachsen der Kinder nachhaltig. Die COVID-19-Pandemie verstärkt die prekäre Lage und Belastung vieler Familien wie durch ein Brennglas. Das Steinhaus nimmt sich dieser jungen Menschen an.

ZUM FILM-CliP

Vielfältiges und buntes Programm beim jährlich stattfindenden Hoffest

Kreativ und auf die Nöte der Jugendlichen ausgerichtet

Besonders beliebt sind im Steinhaus die kreativen und musischen Angebote. Viele Dinge konnten aber aufgrund der Pandemie leider nur auf dem Außengelände stattfinden oder in Einzelbetreuung, waren dadurch aber nicht minder nachgefragt: die Neugestaltung des Hofes, Bauen von Holzbänken, kontaktlose Sportangebote, Bepflanzen der Hochbeete und vieles mehr. Da einige der Jugendlichen ohne Pausenbrot in die Schule gehen, wird im Steinhaus auch zusammen gekocht. Viermal in der Woche finden Kochangebote statt: gemeinsam einkaufen, kochen, essen und auch putzen. Die Angebote haben zur Aufgabe, den Besuchern und Besucherinnen alterspraktische Fähigkeiten sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu vermitteln. Pandemiebedingt wurde oft draußen gegrillt.

Das Steinhaus ist für die Kinder und Jugendlichen da und schaut, was sie in diesen schwierigen Zeiten brauchen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geben die Jugendlichen auch in Pandemiezeiten nicht auf. Deshalb ist es auch so wichtig, sich solidarisch mit ihnen zu zeigen.

Helfen Sie jetzt mit und spenden Sie!

Wenn du benachteiligt bist, schmeißt dich Corona nochmal zurück, daher versuchen wir die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen.

Johannes Falk,
Leiter Steinhaus

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Wie ein zweites Zuhause

Rund 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 21 Jahren kommen täglich ins Steinhaus. Unter ihnen auch Mariama. Die 13-Jährige wohnt wie die meisten hier gleich nebenan und kommt seit vier Jahren regelmäßig. "Es ist für mich wie ein zweites Zuhause", berichtet sie. "Denn alle sind sehr hilfsbereit und helfen mir auch mal in der Schule". Der Satz vom zweiten Zuhause ist immer wieder über das Steinhaus zu hören. Der 11-jährige Bijor findet: "Man kann rein und raus, wann man will, man wird respektiert, wie man ist. Das Steinhaus ist mir ans Herz gewachsen, es ist wie eine zweite Familie, wie ein zweites Zuhause".

Das Steinhaus ist mehr als nur Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche

IHRE ANSPRECHPARTNERINNEN ZU DEN PROJEKTEN

Haben Sie Fragen, wie Sie einzelne Projekte unterstützen können? Nicole Dürdoth (links) und Katrin Sijbom sind Ihnen gerne behilflich.

Katrin Sijbom

Leitung Fundraising
05251 29 96-33
katrin.sijbom@bonifatiuswerk.de

Nicole Dürdoth

Referentin Kommunikation
05251 29 96-45
nicole.duerdoth@bonifatiuswerk.de