ORT DES GLAUBENS UND DER BEGEGNUNG FÜR FAMILIEN

Umbau Klosterkirche zu einer Familienkirche am Kerbscher Berg

Emilia Kraushaar liebt es auf dem Spielplatz des Familienzentrums zu toben. Mit ihren Eltern und ihren Schwestern kommt sie regelmäßig auf den Kerbscher Berg. (Foto: P. Kleibold)
Emilia Kraushaar liebt es auf dem Spielplatz des Familienzentrums zu toben. Mit ihren Eltern und ihren Schwestern kommt sie regelmäßig auf den Kerbscher Berg. (Foto: P. Kleibold)

Das Familienzentrum "Kloster Kerbscher Berg" in Dingelstädt im thüringischen Eichsfeld bietet Familien, Alleinerziehenden und Kindern einen Ort der Begegnung und der Bildung und steht Interessierten aller Konfessionen offen. Das vom Bistum Erfurt getragene Familienzentrum bietet an sechs Tagen in der Woche Familien, Alleinerziehenden, Kindern und Senioren einen Ort der Begegnung und der Bildung und steht Interessierten aller Konfessionen offen. Bereits im Jahr 2008 wurde das 1994 errichtete Familienzentrum aufgrund der großen Nachfrage erweitert. Auf der Grundlage christlicher Wertvorstellungen begleiten und stärken die Mitarbeiterinnen Familien in ihren individuellen Lebens- und Entwicklungsphasen. So sollen Räume eröffnet werden, an denen Menschen in Gemeinschaft ihren Interessen nachgehen, ihre Fähigkeiten erweitern und für andere einsetzen können. Da die Einrichtung gerade in ihrem religiösen Angebot großes sinnstiftendes Potential für die Familien sieht, soll dieses nun erweitert und unter anderem die angrenzende ehemalige Klosterkirche der Franziskaner zu einer Kirche für Familien umgebaut werden.

Bei uns sind alle willkommen, Alleinerziehende, Eltern mit Babys, Kinder, Senioren und geflüchtete Menschen. Alles sollen eine gute Zeit haben, sich angenommen und wertgeschätzt fühlen.

Pia Schröter,
Leiterin Familienzentrum

12.000 Menschen kommen jährlich in das Familienzentrum

Von dem knapp 4.500 Einwohner zählenden Ort Dingelstädt führt ein schmaler, liebevoll mit über 100 Jahre alten Tuffsteingrotten gestallter Weg, entlang eines alten Kreuzweges, hinauf zum Kerbscher Berg. Oben angekommen fällt der Blick direkt auf das Familienzentrum und die alte Klosterkirche der Franziskaner, die diesen Ort im Jahr 1994 verlassen haben. Seit dem ist der Berg weniger von Stille geprägt als vielmehr von lautem Kinderlachen, das vom Spielplatz im Klostergarten rund um das Gebäude auf den Vorplatz schallt. An diesem einladenden Ort fühlen sich nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Familien wohl. Zu den Besuchern zählen auch Melanie und Matthias Kraushaar mit ihren vier Töchtern Theresia, Hannah, Antonia und Emilia. Regemäßig kommen sie hierher, um sich für einige Stunde dem Alltag zu entziehen, mit ihren Kindern zu spielen, mit anderen Familien ins Gespräch über ihren Glauben zu kommen oder auch um den Kreuzweg zu gehen. "Hier fühlen wir uns wohl und angenommen. Wir genießen nicht nur die gemeinsamen Stunden, sondern auch die Gottesdienstfeiern und das umfangreiche Angebot", sagt Melanie Kraushaar.

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Großes Interesse an spirituellen Angeboten

Dass der Kerbsche Berg für den Glauben in der Region eine wichtige Rolle spielt, zeigt sich nicht nur an der gesteigerten Nachfrage nach christlichen Angeboten, sondern auch daran, dass dieser Ort mehrfach jährlich Zielort diözesaner Wallfahrten ist. Dazu zählen eine Frauenwallfahrt mit bis zu 1.800 Teilnehmerinnen, mehrere Kinderwallfahrten mit insgesamt rund 4.000 Kindern und eine Wallfahrt für Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen mit circa 600 Teilnehmern. "Der Umbau der Klosterkirche zu einer Familienkirche ist daher eine logische Konsequenz", sagt die Seelsorgeamtsleiterin des Bistums Erfurt, Dr. Anne Rademacher. Vorgesehen ist, die Kirche offener und einladender zu gestalten, indem unter anderem die Sitzbänke nicht mehr in der Mitte des Innenraums, sondern rund herum an den Wänden stehen werden. Der Umbau ermöglicht somit eine neue und auf die Familien abgestimmte Teilnahme an den liturgischen Feiern und zugleich bietet die Kirche die Möglichkeit zu neuen Formen der Zusammenkünfte und Glaubenserfahrungen.

Erhalten wir bei einer Sammlung für das beworbene Projekt mehr Spenden als für die mit dem Bonifatiuswerk vereinbarte Maßnahme benötigt, verwenden wir die Mittel für ähnliche Projekte.

Familienkirche Kerbscher Berg

IHRE ANSPRECHPARTNERINNEN ZU DEN PROJEKTEN

Haben Sie Fragen, wie Sie einzelne Projekte unterstützen können? Nicole Dürdoth (links) und Katrin Sijbom sind Ihnen gerne behilflich.

Nicole Dürdoth

Referentin Fundraising
05251 29 96-45
nicole.duerdoth@bonifatiuswerk.de

Katrin Sijbom

Referentin Fundraising
05251 29 96-33
katrin.sijbom@bonifatiuswerk.de