Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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27.02.2018

Stiftungen des Bonifatiuswerkes schütten 63.000 Euro aus

Im Jahr 2017 haben die vier vom Bonifatiuswerk unterhaltenen Stiftungen insgesamt 63.000 Euro an Fördermitteln ausgeschüttet. Mit dem Geld werden die Integrations-, die Bildungs-, die Jugend-, und die Erziehungsarbeit von katholischen Einrichtungen und Institutionen in Deutschland, Nordeuropa und in Estland und Lettland unterstützt. Gefördert werden unter anderem die soziale und religiöse Integration von Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die Rehabilitation und Resozialisation von ehemals suchtkranken Frauen und jugendlichen Straftätern sowie Familien, die aufgrund einer Behinderung eines Kindes auf Hilfe angewiesen sind.

"Mit den Erlösen unterstützen wir u.a. katholische Einrichtungen und Institutionen, die sich für Menschen an den Rändern der Gesellschaft engagieren. Viele von Ihnen haben Brüche in ihrem Leben erfahren und sind auf der Suche nach Orientierung, einem Zuhause und einer Heimat im Glauben. Wir möchten diesen Menschen zeigen, dass sie mit ihren Sorgen und Nöten nicht alleine darstehen", sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

Zu den Stiftungen zählen die "Bischof Konrad Martin-Stiftung", die "Bonifatius Stiftung", die "Georg Austen Stiftung Solidarität" und die "Marienstiftung zum Schutz des Lebens".

Bildunterzeile: Hans Bernd Janzen (v.l.), Andreas Kaiser, Birgit Blanke, Ulrich Franke und Karl-Heinz Eimertenbrink arbeiten im Stiftungszentrum des Bonifatiuswerkes in Paderborn. Foto: Patrick Kleibold
Bildunterzeile: Hans Bernd Janzen (v.l.), Andreas Kaiser, Birgit Blanke, Ulrich Franke und Karl-Heinz Eimertenbrink arbeiten im Stiftungszentrum des Bonifatiuswerkes in Paderborn. Foto: Patrick Kleibold

Hilfe für Menschen am Rand der Gesellschaft

Die "Bischof Konrad Martin-Stiftung" unterstützt zwei Projekte mit 50.000 Euro. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält die Caritas für das Projekt „Den Glauben behalten“ 43.000 Euro. Gefördert wird die soziale und religiöse Integration von polnischen Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Die Kirchengemeinden mit einem Katholikenanteil von etwa drei Prozent erleben durch den Zuzug von polnischen Katholiken ein ungewohntes Wachstum. Ziel ist die soziale und religiöse Integration von Migranten in die Gesellschaft. 7.000 Euro erhalten die Dominikaner aus Lund. Auf der Insel Gotland in der Ostsee unterhalten sie ein kleines Haus, indem kleine Gruppen von Schülern zu gemeinsamen Gebeten, Zeiten der Stille, Workshops, Lesungen oder zum Austausch untereinander eingeladen sind.

Die "Bonifatius Stiftung" fördert gemeinnützige und kirchliche Aktivitäten in der Altenhilfe sowie in der Bildungs-, Jugend-, und Erziehungsarbeit mit 4.961 Euro. Die ambulanten Kinderhospizdienste in Berlin und Halle an der Saale erhalten 2.148 Euro. Das magda Caritas Kinder- und Jugendzentrum im Erzbistum Berlin erhält für sein "Wildnispädagogisches Projekt" 981 Euro. Das Kloster Marienheide-Wollstein wird mit 893 Euro gefördert, der Förderverein „Katholische Studentengemeinde Dresden“ mit 938 Euro.

Die "Georg Austen Stiftung Solidarität" fördert mit 6.516 Euro Einrichtungen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern. Darunter befindet sich die Fazenda da Esperança in Riewend, die sich der Rehabilitation und Resozialisation von ehemals suchtkranken Frauen widmet und das Projekt „Körner der Liebe“ in Riga, durch das Familien mit behinderten Kindern unterstützt werden. Beide Projekte erhalten jeweils 1.000 Euro. Der Kinderzirkus Birikino in Chemnitz, der Verein „Maria hilft“ in Frohburg, der sich um die Resozialisierung von jugendlichen Straftätern bemüht, die Schwesternkommunität Kleine Schwestern in Berlin und das Projekt „Berufsdienst“ vom Rotary Club Paderborn Stadt und Land und der Manege in Berlin Marzahn erhalten ebenfalls 1.000 Euro. Die Blauen Schwestern im isländischen Stykkisholmur bekommen für ihre pastorale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 516 Euro.

Die "Marienstiftung zum Schutz des Lebens" unterstützt mit 1.466 Euro das "Haus Casa Maria", ein Wohnheim für Mädchen des Sozialdienstes katholischer Frauen in Berlin. Dort erhalten psychisch belastete Mädchen und junge Frauen eine intensive pädagogische und psychologische Betreuung, um anschließend ein eigenverantwortliches Leben führen zu können.

(pk)

Medienwettbewerb

Medienwettbewerb im Rahmen des Projektes "Herkunft hat Zukunft". Für diesen Wettbewerb dürfen sich Jugendliche auf die Spurensuche nach der eigenen Herkunft - den eigenen Wurzeln - begeben.

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Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht das Thema "Herkunft hat Zukunft- Hoffnungsvolle Aufbrüche in der Diaspora".

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Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (01/2018) widmet sich dem Thema "Bildung".

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