75 JAHRE VERKEHRSHILFE

Verkehrshilfe verbindet Menschen

Seit nun 75 Jahren kann man die Verkehrshilfe in Anspruch nehmen. (Foto: Patrick Kleiobold)
Seit nun 75 Jahren kann man die Verkehrshilfe in Anspruch nehmen. (Foto: Patrick Kleibold)

BONI-Busse im Einsatz für den Glauben

1949 wurde die heutige Verkehrshilfe des katholischen Hilfswerkes für den Glauben und der Solidarität ins Leben gerufen, die sogenannte Motorisierende innerdeutsche Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft, auch MIVA genannt. Neben den bekannten, rapsgelben BONI-Bussen unterstützt das Bonifatiuswerk auch die Anschaffung von PKWs, Lastenrädern und Elektro-Rollern, ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. 308 Verkehrsprojekte konnten in den letzten 10 Jahren in Deutschland gefördert werden, dazu kommen vier weitere in Nordeuropa sowie 56 in Estland und Lettland. Die Gesamtfördersumme in den vergangenen Jahren betrug mehr als 6,5 Millionen Euro.


BONI-Busse verbinden

Mit der Verkehrshilfe möchte das Bonifatiuswerk einen Beitrag leisten – und das schon seit 75 Jahren! 
Danke, dass Sie durch Ihre Spenden die Verkehrshilfe unterstützen und so helfen Menschen in der Diaspora ihrem Glauben näherzubringen. Denn BONI-Busse ermöglichen dort Gemeinschaft, wo weite Strecken die Gläubigen voneinander trennen.

Der BONI-Bus bewegt

2024 feiert das Bonifatiuswerk 75 Jahre Verkehrshilfe und startet einen digitalen Wettbewerb!

Schicken Sie uns Ihre schönsten Momente mit dem BONI-Bus – festgehalten im Bild oder Video. Unter allen Teilnehmenden wird ein Meet & Greet mit einer prominenten Persönlichkeit verlost!

Senden Sie ihre Teilnahme an: theresa.meier@bonifatiuswerk.de

Teilnahmeschluss: 15. Mai 2024

Unterstützen Sie die Verkehrshilfe!

Der BONI-Bus im Laufe der Zeit

Gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nahm der Bonifatiusverein seine Arbeit wieder auf. Durch Flucht und Vertreibung lebten nun zahlreiche Katholiken in bis dahin evangelisch-geprägten Gebieten.

Ein Beispiel ist die Gemeinde Niebüll kurz vor der dänischen Grenze. Lebten hier 1740 drei Katholiken, kamen mit dem Bau des sogenannten Hindenburgdamms 1922 etwa zwanzig weitere katholisch Gläubige hinzu. Durch Flucht und Vertreibung infolge des Zweiten Weltkrieges stieg die Anzahl der Gläubigen so stark an, dass 1946 eine Baracke für den Gottesdienst erworben wurde. Zuvor wurden die Messen in Privatwohnungen gelesen. Erst 18 Jahre später konnte dank der Hilfe des Bonifatiuswerkes endlich die erste eigene Kirche, St. Gertrud, eingeweiht werden. Es dauerte jedoch noch bis 1973, ehe Niebüll zu einer eigenständigen Kirchengemeinde erklärt wurde. "Herzlich Willkommen in einer echten Diaspora" begrüßt einen heute weiterhin die Webseite der Kirchengemeinde Niebüll – mit etwa 1.000 Personen beträgt der Anteil der Katholikinnen und Katholiken nur rund drei Prozent an der Bevölkerung. Ein gelber BONI-Bus leistete bis 2020 für viele Jahre wichtige Verkehrshilfe in der Gemeinde Niebüll.

Ein Blick in die Geschichte

Die Diaspora-MIVA war fünf Jahre alt, als der "Bonifatiusverein" 1954 den Kurzfilm "Zerstreute Herde" veröffentlicht hat. Der Schwarz-Weiß- Film berichtet von Niebüll, der Diaspora-Gemeinde in Schleswig-Holstein.