GEFÖRDERTE PERSONALSTELLE IN 5 (ERZ-) BISTÜMERN

Neue Frauenorte in der Kirche


„Neue Frauenorte in der Kirche“

FÖRDERZEITRAUM: 2021 - 2022

FÖRDERSUMME: 90.000 Euro

(ERZ)BISTÜMER: Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Magdeburg

STELLENINHABERIN: Juliane Ebner

Das Projekt „Neue Frauenorte in der Kirche“ in  fünf ostdeutschen Diözesen ist Teil eines bundesweiten kfd-Projektes „Neue Frauenorte in der Kirche“ sein. Ziel des Projektes ist, Erfahrungen zu sammeln und dokumentieren, wie neue Kirchorte für Frauen entstehen können. Der Situation in den neuen Bundesländern soll dabei besondere Aufmerksamkeit zukommen.

Mehr über das Projekt

In neuerer Zeit kommt in den pastoralen Konzepten der Bistümer den sogenannten (neuen) „Kirchorten“ eine wichtige Bedeutung zu. Damit ist mehr gemeint als nur die Erhaltung der alten Pfarrorte als Teil eines größeren Pfarrverbundes. Kirchorte sind vielmehr „Orte, an denen erfahrbar wird, dass Gottes Gegenwart hier wirkt; dass andere merken, dass sie hier leben können“ (Vgl. Hennecke, Bonifatiusbote 10.10.2019).

Lernziel des Projektes „Neue Frauenorte in der Kirche“ ist es, „Frauenorte“ zu (er)finden, die inhaltlich, zeitlich und räumlich unter den gegebenen Umständen die Begegnung von Frauen, die ihren Glauben entdecken und leben wollen, möglich machen. Es gilt, Modelle zu entwickeln, wo und in welcher Form sie sich treffen und ihrem Glauben Ausdruck verleihen können. Dafür braucht es heute neue Wege z.B. über die digitalen Medien. Im nächsten Schritt sollen dann mit diesen „neuen Frauen“ neue Formen der Gemeinschaft, der Angebote und der Aktivitäten erprobt werden, in denen sie ihren Glauben vertiefen und in der Kirche verortet erleben können. Neue Modelle für „Kirche vor Ort“ als spirituellem Ort und Gemeinschaft für Frauen in der Kirche sollen so entstehen.

Juliane Ebner über sich

Mein Name ist Juliane Ebner, ich bin 25 Jahre alt und in Dachau geboren. Ich habe an der Theologischen Fakultät Trier und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom katholische Theologie studiert und meine Abschlussarbeit zu dem Thema: „Die Neuausrichtung der theologischen Bewertung des Judentums seit dem II. Vatikanischen Konzil und ihr bibeltheologisches Fundament“ geschrieben.

Durch Praktika habe ich in der Schulzeit auch außerhalb der Kirche viele Erfahrungen gesammelt, die ich gerne in die Arbeit als Koordinatorin Ost für das Projekt "Neue Frauenorte in der Kirche" einbringe. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und die vielen neuen Eindrücke, die ich sammeln werde!
 

Kontakt

Juliane Ebner
juliane.ebner@KFD.DE

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Seit 2009 fördert das Bonifatiuswerk Personalstellen für 24 Monate, um Experimentierfelder in der Pastoral auch dort zu ermöglichen, wo es aus finanziellen Gründen sonst nicht möglich wäre. Mit mehr als 50 Stellen und einer Gesamtfördersumme von über 3.000.000 Euro gehört die Personalstellenförderung zu einer der bedeutendsten Förderarten des Bonifatiuswerkes. Als Ergebnis einer Evaluation ist die Publikation „START-UPS des Glaubens“ mit Erfahrungsberichten einzelner Stellen und Informationen rund um die Personalstellenförderung erschienen.

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